
Foto: Pfalz-Express
Wörth – Wie schon berichtet, hat sich die Stadt Wörth auf das Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ des Projektträgers Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) erfolgreich beworben.
Ziel des Bundesprogramms ist es, Städte und Gemeinden bei der Bewältigung akuter und auch struktureller Problemlagen in den Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren zu unterstützen, indem sie zu „multifunktionalen, resilienten und kooperativen Orten“ (weiter-)entwickelt werden.
Die in der Bewerbungsphase eingereichten Projektvorschläge der Stadt Wörth wurden anerkannt, teilte die Stadt nun mit, und beinhalten folgende Punkte:
„Durch die Verlagerung der Sportanlagen vom Ortsteil Dorschberg auf das Gelände des ehemaligen Kieswerks „Schauffele“ wird zentrumsnah eine attraktive Fläche zur Umnutzung zu Wohnzwecken frei, die erhebliches Potential für die Erstellung von dringend erforderlichem (bezahlbarem) Wohnraum bietet“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.
Diese Entwicklung soll im Ortsteil Dorschberg den Ausgangspunkt für ein neues Image des negativ belasteten Stadtraums der 60er Jahre darstellen. Dadurch sollen „positive Impulse“ für den gesamten Zentrumsbereich des Ortsteilzentrums erzielt werden, die zur Stärkung und Aufwertung der bestehenden Einrichtungen beitragen würden, meint die Stadtverwaltung.
Mit Hilfe der Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ sollen insbesondere nicht-investive Maßnahmen gefördert werden, die diese Entwicklung einleiten und unterstützen. Konkret sollen für die Aufwertung des Ortsteilzentrums u. a. ein Rahmenplan und eine Gestaltungssatzung erarbeitet werden.
Zudem sollen Studien zur Nachnutzung der Sportfläche sowie eine Machbarkeitsstudie zur Verlagerung der VHS/Bücherei durchgeführt werden. Begleitend sind außerdem ein Zentren-Management, ein Innenstadt-Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und noch weitere nicht-investive Maßnahmen vorgesehen (städtebaulicher Ideenwettbewerb, Bebauungsplan etc.).
Die maximale Zuschusshöhe beträgt 75 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben; bei Kommunen in Haushaltsnotlage 90 Prozent. Wörth wurde als Kommune in Haushaltsnotlage eingestuft und erhält den erhöhten Fördersatz von 90 Prozent.
„Nach erheblichem Aufwand, die Unterlagen über Monate immer wieder neu anzupassen, wurde letztendlich die fünfte Version des Antrags, eingereicht am 18.10.2022, am 24.10.2022 mit dem Zuwendungsbescheid genehmigt“, so die Stadt.
Die geprüften und genehmigten Kosten für die genannten nicht-investiven Maßnahmen belaufen sich demnach auf 1.589.640 Euro. Die Zuwendung beläuft sich damit entsprechend der Förderquote auf bis zu max. 1.430.676 Euro.

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