Sonntag, 03. Juli 2022

Wirtschaft

Bundesnetzagentur erwartet Gaspreis-Schock bei Verbrauchern

2. Juli 2022 | Von

Der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, hat vor einer dramatischen Erhöhung der Gaspreise gewarnt. „Viele Verbraucher werden schockiert sein, wenn sie Post von ihrem Energieversorger bekommen“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Durch das, was Putin uns bei Nord Stream 1 beschert, ist eine Verdreifachung drin. Und wir können nur mutmaßen, wie es weitergeht.“ Der
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Große Unterschiede beim Preisniveau für Nahrungsmittel in Europa

1. Juli 2022 | Von

Wiesbaden – Das Preisniveau für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke unterscheidet sich in vielen europäischen Staaten deutlich von dem in Deutschland. Unter den typischen Urlaubsländern ist die Schweiz am teuersten, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Hier waren Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke laut neuester Daten vom April um 54 Prozent teurer als in Deutschland. Auch
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Porsche will mit Formel-1-Einstieg Geld verdienen

24. Juni 2022 | Von

Stuttgart  – Porsche-Chef Oliver Blume sieht für Porsche durch einen Einstieg in die Motorsportserie Formel 1 gute wirtschaftliche Perspektiven. „Die Formel 1 spielt in einer Liga mit der UEFA Champions League, den Olympischen Spielen oder der Fußballweltmeisterschaft“, sagte der Chef des Sportwagenherstellers der FAZ. „Im vergangenen Jahr haben über 1,5 Milliarden Fernsehzuschauer die Formel 1
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Habeck ruft zweite Stufe im Notfallplan Gas aus

23. Juni 2022 | Von

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat die zweite Stufe des nationalen Notfallplans Gas offiziell ausgerufen. Von dem sogenannten Preisanpassungsmechanismus mache man vorerst aber noch nicht Gebrauch, sagte der Minister am Donnerstag in Berlin. Grund für die Ausrufung der Alarmstufe ist Habecks Ministerium zufolge die seit dem 14. Juni bestehende Kürzung der Gaslieferungen aus Russland und das
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Bahn konkretisiert Pläne für Generalsanierung

22. Juni 2022 | Von

Die Deutsche Bahn hat ihre Pläne für eine „Generalsanierung“ der wichtigsten Streckenabschnitte konkretisiert. Es gehe um rund zehn Prozent des Gesamtnetzes, teilten Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) und Bahn-Chef Richard Lutz am Mittwoch in Berlin mit. Rund 25 Prozent aller Züge durchfahren demnach schon heute dieses Netz. Zusätzlich verzeichne es bereits ohne Bautätigkeiten eine durchschnittliche Auslastung
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Lindner sieht Gefahr einer „ernstzunehmenden Wirtschaftskrise“

22. Juni 2022 | Von

Berlin – Finanzminister Christian Lindner (FDP) sieht „die Gefahr einer sehr ernstzunehmenden Wirtschaftskrise“. Es müsse alles unternommen werden, um die Inflation zu stoppen, sagte er am Dienstag dem ZDF-„Heute-Journal“. Dennoch bleibe Deutschland handlungsfähig, auch gegenüber dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Deutschland könne seine Energieversorgung diversifizieren, andere Lieferketten schließen und frei handeln. Zudem könne man heimische
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Russischer Waffenkonzern Kalaschnikow soll Lieferungen aus Deutschland erhalten

21. Juni 2022 | Von

Moskau – Trotz Sanktionen soll der russische Waffenkonzern Kalaschnikow über Scheinfirmen Lieferungen aus Deutschland erhalten haben. Das berichtet das ZDF unter Berufung auf eigene Quellen. Kalaschnikow ist wichtiger Ausrüster der russischen Streitkräfte und steht seit Jahren unter EU-Sanktionen. Von Anonymous-Hackern aufgebrachte interne Dokumente enthalten Hinweise, dass der Waffenhersteller dennoch Produkte aus dem Westen und auch
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RWE gegen AKW-Laufzeitverlängerung – Strom für Winter sicher

21. Juni 2022 | Von

Der Chef des deutschen Energiekonzerns RWE, Markus Krebber, hält eine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken in Deutschland für schwer durchführbar. „Die Hürden sind so hoch und wir reden über drei Gigawatt, da sollte man sich nicht verzetteln“, sagte Krebber RTL und ntv. Zudem habe man keine Brennstäbe mehr: „Die Brennstäbe sind Ende des Jahres aufgebraucht.“
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Ökonomen plädieren für längere Atom-Laufzeiten

21. Juni 2022 | Von

Führende Ökonomen in Deutschland sprechen sich für den Weiterbetrieb der noch verbliebenen Atomkraftwerke aus. Längere Atom-Laufzeiten könnten einen wichtigen Beitrag leisten, um weniger abhängig von russischen Energielieferungen zu werden, sagte die Wirtschaftsweise Veronika Grimm dem „Handelsblatt“. Ähnlich sehen es der frühere Chef der Wirtschaftsweisen und heutige Wirtschaftsberater von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP), Lars Feld, und
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Bundesnetzagentur vorerst gegen höchste Gas-Notfallstufe

21. Juni 2022 | Von

Die Bundesnetzagentur sieht aktuell noch keine Notwendigkeit für das Ausrufen der letzten Eskalationsstufe des Notfallplans Gas. „Ich werbe sehr dafür, sorgfältig zu prüfen, wann der richtige Zeitpunkt für die höchste Alarmstufe ist“, sagte Netzagentur-Chef Klaus Müller dem Bayerischen Rundfunk. Eine entsprechende Entscheidung würde demnach „Marktkräfte freisetzen“. Ihn drängele aktuell nichts danach, die dritte Gas-Notfallstufe auszurufen.
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Verbraucherschützer unterstützen Aus für E-Auto-Prämie

21. Juni 2022 | Von

Berlin – Deutschlands Verbraucherschützer unterstützen Pläne für ein vorzeitiges Aus der staatlichen Kaufprämie für E-Autos. „Dass die Innovationsprämie für E-Autos zeitnah auslaufen soll, ist folgerichtig“, sagte Marion Jungbluth, Mobilitätsexpertin beim Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Die Kaufprämie sei kurzfristig für die Verbreitung von Elektroautos wichtig gewesen. „Langfristig kann jedoch die Förderung des Markthochlaufs
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Netzagentur befürchtet Erdgas-Kürzungen in der Wirtschaft

18. Juni 2022 | Von

Angesichts der stark gedrosselten Erdgas-Lieferungen aus Russland nach Deutschland warnt die Bundesnetzagentur vor möglichen Kürzungen für die deutsche Wirtschaft bereits im Sommer. Laut eines Berichts der „Bild“ hat Netzagentur-Chef Klaus Müller intern in Gesprächen mit dem Bundeswirtschaftsministerium erklärt, dass die Gasspeicher in Deutschland ihre nötigen Füllstände im Herbst nur dann erreichen können, wenn die Lieferungen
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Hunderte Güterzüge stehen auf freier Strecke

14. Juni 2022 | Von

Berlin – Während viele Kunden im Fernverkehr teilweise über stundenlange Verspätungen klagen, ist die Situation im Güterschienenverkehr offenbar noch deutlich dramatischer. Dort sind selbst tagelange Verspätungen inzwischen keine Seltenheit mehr. Derzeit stünden 300 Züge mindestens einen Tag auf freier Strecke herum, in einzelnen Fällen sogar bis zu zwei Wochen, berichtet die FAZ  unter Berufung auf
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Russland reduziert Gaslieferung durch Nord Stream 1 um 40 Prozent

14. Juni 2022 | Von

St. Petersburg  – Russland reduziert seine Gaslieferungen durch die Pipeline Nord Stream 1 um rund 40 Prozent. Das teilte der Staatskonzern Gazprom am Dienstag mit. Als offizieller Grund wurden Verzögerungen bei Reparaturarbeiten angegeben. Lieferungen an die Gaspipeline könnten demnach derzeit nur in einer Menge von bis zu 100 Millionen Kubikmetern pro Tag bereitgestellt werden, die
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9-Euro-Ticket lockt ein Viertel mehr Passagiere an

13. Juni 2022 | Von

Eineinhalb Wochen nach der Einführung des 9-Euro-Tickets hat sich das Fahrgastaufkommen in Regional- und S-Bahnen insgesamt im Vergleich zum Vormonat um rund 25 Prozent erhöht. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf eine interne Aufstellung der Deutschen Bahn. Im Verhältnis zur Auslastung vor der Pandemie, die bei rund 5,4 Millionen Bahn-Reisenden im Regionalverkehr und den
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Habeck will Kartellrecht verschärfen

12. Juni 2022 | Von

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will als Reaktion auf die Kontroverse um den Tankrabatt offenbar das Kartellrecht verschärfen. Das berichtet der „Spiegel“. Demnach soll der Staat auch ohne einen Nachweis von Marktmissbrauch Gewinne abschöpfen und notfalls die Konzerne zerschlagen können. In einem Positionspapier aus dem Wirtschaftsministerium heißt es: „Es gibt ein Parallelverhalten bei den Preisen im
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Studie: Zwei Drittel des „Tankrabatts“ versickern bei Öl-Konzernen

12. Juni 2022 | Von

Berlin – Die befristete Steuersenkung für Kraftstoffe droht für die Bundesregierung zur milliardenteuren Fehlkonstruktion auf Kosten der Bürger zu werden. Rund zwei Drittel der Steuerentlastung versickern seit dem Stichtag 1. Juni als zusätzliche Einnahmen bei den Mineralölkonzernen, geht aus Berechnungen des Wirtschaftswissenschaftlers und Marktexperten Johannes Schwanitz vor, über die die „Welt am Sonntag“ berichtet. Schwanitz
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EZB kündigt mehrere Zinserhöhungen an – Inflationserwartung steigt

9. Juni 2022 | Von

Amsterdam  – Die Europäische Zentralbank rechnet nun mit einer noch höheren Inflation – und will ihre Zinssätze deswegen im Juli erstmals seit über zehn Jahren anheben. Im September werde wahrscheinlich schon eine weitere Zinserhöhung folgen, teilte die Notenbank nach ihrer Ratssitzung in Amsterdam am Donnerstag mit. Demnach soll im Juli eine Erhöhung des Leitzinses von
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Tankrabatt beim Diesel fast komplett verpufft – Wieder 2 Euro

9. Juni 2022 | Von

Der sogenannte „Tankrabatt“ ist zumindest beim Diesel fast komplett verpufft. Erstmals seit Einführung der Steuersenkung zum 1. Juni stieg der Preis im Bundesdurchschnitt wieder auf über 2 Euro. Der ADAC teilte am Donnerstag mit, Diesel habe am Vortag 2,007 Euro pro Liter gekostet, Super E10 1,948 Euro. Unmittelbar vor Einführung des Tankrabatts hatten die Mineralölkonzerne
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EU-Parlament stimmt für Verbot von Verbrenner-Neuwagen ab 2035

8. Juni 2022 | Von

Straßburg – Das EU-Parlament hat am Mittwoch mehrheitlich für ein Verkaufsverbot von Autos mit Verbrennungsmotor ab 2035 gestimmt. Die EU-Staaten müssen die Regelung noch bestätigen, deren Position dazu soll bis Ende Juni feststehen. Der Bund hatte für sich bereits eine Zustimmung zu dem Ausstiegsdatum signalisiert. Mit dem Verbot sollen Hersteller ab 2035 nur noch Autos
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Deutsche Waffen wohl nicht vor Herbst in der Ukraine

8. Juni 2022 | Von

Die Lieferung schwerer Waffen aus Deutschland verzögert sich offenbar weiter. Laut eines Berichts von „Business Insider“ gibt es mit zwei Ausnahmen bei nahezu allen Waffensystemen, die in den letzten Wochen von der Bundesregierung versprochen worden sind, massive Probleme. Nach wochenlangem Druck hatte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) vorige Woche im Bundestag beispielsweise angekündigt, dass die Ukraine
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Özdemir stellt geplante Regeln für Tierhaltungskennzeichnung vor

7. Juni 2022 | Von

Lebensmittel müssen nach den Vorstellungen von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) künftig verpflichtend gekennzeichnet werden. Das gelte, wenn die Tiere in Deutschland gehalten wurden und die Lebensmittel in Deutschland an Endverbraucher verkauft werden, wie Özdemir bei der Vorstellung seiner Eckpunkte zur Einführung einer verpflichtenden staatlichen Tierhaltungskennzeichnung sagte. Dabei sollen alle Formen der Abgabe von Lebensmitteln tierischen
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Kartellamt dämpft Erwartungen beim Tankrabatt

7. Juni 2022 | Von

Das Bundeskartellamt dämpft Erwartungen der Politik an die Preiskontrolle bei Tankstellen. „Als Wettbewerbsbehörde können wir hohe, auch sehr hohe Preise nicht einfach verbieten“, sagte Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts, der „Rheinischen Post“. „Kartellrechtswidriges Verhalten können wir abstellen und mit hohen Bußgeldern ahnden. Dafür gibt es aber bislang keine Hinweise.“ Mundt verwies aber darauf, dass im
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Universal Music erwartet Comeback der Schallplatte

4. Juni 2022 | Von

Berlin – Der Deutschland-Chef des Musikkonzerns Universal Music, Frank Briegmann, sieht einen Paradigmenwechsel beim Verkauf von Tonträgern. „Die Schallplatte, das gute alte Vinyl, ist in Deutschland gerade auf dem besten Wege, die CD als wichtigsten Tonträger wieder abzulösen“, sagte er dem Magazin Focus. „Inzwischen stammen schon vier von zehn Euro, die wir mit physischen Tonträgern
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Bundestag beschließt 12 Euro Mindestlohn ab 1. Oktober

3. Juni 2022 | Von

Berlin – Der Bundestag hat die Erhöhung des Mindestlohns beschlossen. Die Ampel-Koalition stimmte mit den Linken dafür, Union und AfD enthielten sich. Das „Mindestlohnerhöhungsgesetz“ sieht vor, den für alle Arbeitnehmer geltenden Mindestlohn zum 1. Oktober 2022 einmalig auf einen Bruttostundenlohn von zwölf Euro zu erhöhen. Der gesetzliche Mindestlohn beträgt seit dem 1. Januar 2022 9,82
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Fast jeder Zweite will Neun-Euro-Ticket nutzen

3. Juni 2022 | Von

Berlin – Fast jeder zweite Deutsche will nach eigener Aussage das sogenannte Neun-Euro-Ticket nutzen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Infratest für den ARD-„Deutschlandtrend“. Demnach werden 46 Prozent von dem Ticket auf jeden Fall bzw. wahrscheinlich Gebrauch machen (+2 im Vergleich zu Mitte Mai). Eine knappe Mehrheit von 53 Prozent will das Ticket eher
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Wissing erwartet keine ÖPNV-Überlastung durch 9-Euro-Ticket

1. Juni 2022 | Von

Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) erwartet keine Überlastung des ÖPNV durch die Einführung des 9-Euro-Tickets. Auch wenn es klar sei, dass viele Menschen das Ticket nutzen werden, habe man „noch Luft im ÖPNV“, sagte der FDP-Politiker am Mittwoch im RBB-Inforadio. Zurzeit herrsche eine Auslastung von 80 Prozent im Vergleich zu Vor-Coronazeiten. „Insofern sind da auch noch
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Lieferprobleme im Einzelhandel verschärfen sich weiter

1. Juni 2022 | Von

München – Die Lieferprobleme im Einzelhandel haben sich weiter verschärft. Rund 80 Prozent der Einzelhändler klagten im Mai, dass nicht alle bestellten Waren geliefert werden können, so eine Umfrage des Ifo-Instituts. Im April waren es noch 67 Prozent. „Viele Waren stehen nicht im Regal, sondern im Container in einem Hafen von China“, sagte der Leiter
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Russland dreht auch Dänemark den Gashahn zu

31. Mai 2022 | Von

Kopenhagen – Russland dreht auch Dänemark den Gashahn zu. Am Dienstag habe Gazprom mitgeteilt, die Lieferung von Gas ab Mittwoch einzustellen, teilte der dänische Energiekonzern Orsted mit. Gazprom halte sich nicht an die Vereinbarungen, klagte das Unternehmen. Wie auch in anderen Ländern ist formale Ursache für die Abschaltung, dass Gazprom künftig in Rubel bezahlt werden
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Probleme mit Kartenzahlung auch bei der Bahn

31. Mai 2022 | Von

Die Probleme mit der Kartenzahlung dauern an, und offenbar ist auch die Deutsche Bahn betroffen. Seit einer Woche sind Zahlungen per Girocard und Kreditkarte bei vielen deutschen Einzelhändlern, Supermärkten und Tankstellen gestört. Grund dafür sind Probleme mit dem Kartenlesegerät H5000. Es stammt genauso wie die Software darauf vom US-Hersteller Verifone. Für die Zahlungsabwicklung sorgen Netzbetreiber
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