Dienstag, 17. September 2019

Stadt Wörth erhält Förderung für lokale „Partnerschaft für Demokratie“

28. Juli 2017 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Politik regional
Fördergelder für mehr Demokratie gewährt das Bundesprogramm "Demokratie leben". Foto: dts Nachrichtenagentur

Fördergelder für mehr Demokratie gewährt das Bundesprogramm „Demokratie leben“.
Foto: dts Nachrichtenagentur

Wörth – Vom Bundesprogramm „Demokratie leben“ erhält die Stadt Wörth Fördergelder für den Zeitraum 1. Juli 2017 bis 31. Dezember 2019.

Eine erste Bewilligung für die Zeit bis Ende 2017 in Höhe von 57.500 Euro sei bereits erfolgt, teilte die Stadt mit.

Das Leitziel des Gesamtprojekts besteht in der Stärkung der Demokratie in der Stadt Wörth. Dabei sollen insbesondere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an die demokratischen Arbeitsweisen herangeführt und zu eigenem Engagement motiviert werden.

Darüber hinaus soll die Bevölkerung in eine Diskussion über den Wert der Demokratie geführt werden, um strukturelle demokratische Überzeugungen zu fördern, Demokratieverdrossenheit zurückzudrängen und insgesamt die Anerkennung für die freiheitlich-demokratische Rechtsordnung zu stärken.

Auch Projekte zum Abbau von Vorurteilen und unterbewussten diskriminierenden Einstellungen sowie öffentliche Aktionen zur Stärkung des Gemeinsinns fallen darunter.

Ziel der Stadt Wörth sei die breite Einbeziehung aller Altersgruppen der Bevölkerung, heißt es aus dem Rathaus. Ein Schwerpunkt werde darauf liegen, über eine Jugendvertretung die jungen Menschen zu aktivieren, für das Thema „lokale Demokratie“ zu begeistern und dauerhaftes Interesse zu wecken.

Die breite Öffentlichkeit soll über eine jährliche Demokratiekonferenz eingebunden werden, insbesondere aber auch über intensive Berichterstattung online, im Amtsblatt und in einem Projektblog.

Eine große Zahl von Akteuren wird über einen Begleitausschuss unter Leitung von Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche eingebunden, um das Gesamtprojekt zu tragen und inhaltlich zu gestalten. Eine hohe Bedeutung soll dabei den Religionsgemeinschaften, den Migrationsorganisationen sowie den Bildungs- und Erziehungseinrichtungen zukommen.

Zur Umsetzung des Programms richtet der Internationale Bund eine Koordinierungs- und Fachstelle ein. (red)

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