Stadt Wörth feiert am 19. Januar Fest „Partnerschaft für Demokratie – Wörth am Rhein“

7. Januar 2019 | 5 Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Politik regional

Sonnenschein im Bürgerpark.
Foto (Archiv): Stadt Wörth

Wörth –  Nach dem Untergang des Kaiserreichs im Ersten Weltkrieg fanden am 19. Januar 1919 die ersten Wahlen zur Nationalversammlung einer parlamentarischen Republik in Deutschland statt. Bei diesen Wahlen waren erstmals auch Frauen vollumfänglich wahlberechtigt.

Auf den Tag genau 100 Jahre nach der Wahl zur Nationalversammlung feiert die Stadt Wörth die Sternstunde der Demokratie und des Parlamentarismus in Deutschland mit dem Fest „Partnerschaft für Demokratie – Wörth am Rhein“.

Die Veranstaltung ist eingebettet in die örtliche „Partnerschaft für Demokratie“, die mit Förderung des Bundes im Programm „Demokratie leben!“ seit Herbst 2017 in der Stadt aufgebaut wird. Alle im Landtag von Rheinland-Pfalz und im Kreistag Germersheim vertretenen Parteien sind eingeladen, bei der Veranstaltung ein Grußwort zu sprechen, teilte Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche (SPD) mit.

Vorläufiges Programm

Vortrag, 13 Uhr, Rathaus

  • Eröffnung durch Bürgermeister Dr. Nitsche
  • Vortrag „Die neue Rechte und ihr Frauenbild“

Demokratie-Fest, 14:30 Uhr, Bürgerpark

  • Musikalische Eröffnung
  • Redebeiträge:
    • Bürgermeister Dr. Nitsche
    • Innenminister Roger Lewentz (angefragt)
    • Landrat Dr. Fritz Brechtel (angefragt)
  • Musikalischer Hauptakt
  • Redebeiträge:
    • Landtags-Parteien/Kreisverbände (angefragt)
  • Musikalisch-satirisches Intermezzo
  • Redebeiträge:
    • Gewerkschaften
  • Musikalischer Abschluss, circa 20 Minuten

Fest „Partnerschaft für Demokratie – Wörth am Rhein“, 19. Januar 2019, 14:30 Uhr, Bürgerpark Wörth.

Information:

Am selben Tag findet am Bahnhof in Wörth ab 14 Uhr eine Kundgebung des „Frauenbündnisses Kandel“ statt. Genauere Informationen zu möglichen Straßensperrungen etc. folgen. (red)

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5 Kommentare auf "Stadt Wörth feiert am 19. Januar Fest „Partnerschaft für Demokratie – Wörth am Rhein“"

  1. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Herr Nitsche will offenbar an die goldenen Zeiten der SPD erinnern. 1919 erzielten die Sozialdemokraten 37,9 % der Stimmen. Mit der gegenwärtigen SPD-Personal wird man wohl bald einstellig werden – aber muss man das mit Musik und Beiträgen von der CDU begleiten?

    Warum man in Zeiten von Ehrenmorden durch muslimische Zuwanderer und Kinderehen das Frauenbid der AfD thematisiert bleibt das Geheimnis der Gutmenschen – Eigentore sind offenbar Teil der Strategie.

  2. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    „Daß ich die Aktion ohne Zustimmung Noskes gar nicht durchführen konnte – mit Ebert im Hintergrund – und auch meine Offiziere schützen musste, ist klar. Aber nur ganz wenige Menschen haben begriffen, warum ich nie vernommen oder unter Anklage gestellt worden bin. Ich habe als Kavalier das Verhalten der damaligen SPD damit quittiert, dass ich 50 Jahre lang das Maul gehalten habe über unsere Zusammenarbeit.“

    – Waldemar Pabst, Organisator der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

  3. Danny G. sagt:

    In Wörth scheint man ja ansonsten keine weiteren Probleme zu haben. Diese Stadt ist wirklich zu beneiden.
    Schranken vor den Ortseinfahrten. Sportstätten weit weg von den Schulen. Feste zu Ehren der Demokratie. Hier würde ich gerne wohnen !
    Eventuell sollte der Vortrag „Die neue Rechte und ihr Frauenbild“ noch um das Thema „Die neuen Bürger und ihr Frauenbild“ erweitert werden. Fehlt eigentlich nur noch Frau Dreyer ! Aber soweit ein stimmiges Konzept .. passt !

  4. Giftzwockel sagt:

    Da bin ich aber gespannt, welche Veranstaltung(en) von dem Gefolge des GröFraz heimgesucht werden…

    Auf seinen (…)-Medien ätzt er schon…

  5. karlheinz sagt:

    Was jetzt erst mal wichtig wäre: der Kopf des Bürgerbündnis Wörth, Dr. Nitsche, muss sich zum Angriff auf den Bremer AfD-Landesvorsitzenden erklären, der wahrscheinlich von Antifas gestern fast totgeschlagen wurde. Er muss klar sage, dass Gewalt gegen Personen auch für die Antifa, der er sich ja zurechnet, tabu ist. Auch gegen politisch Andersdenkende. Es gibt nämlich ein Video (sogar hier beim pfalz-express), auf dem Herr Dr. Nitsche vor einer Antifa-Fahne eine Rede hält. Und analog zur Nitsche-Forderung an Kurz wegen dessen Auftauchen in diesem „Umsturzvideo“ ist nun der Herr aus Wörth gefordert.

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