Sonntag, 22. September 2019

Hitschler: Stadt Kandel erhält rund 2,8 Millionen Euro für Sanierung des Bienwaldstadions

10. April 2019 | 2 Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Politik regional

Thomas Hitschler (links) und Johannes Kahrs (rechts) bei Ihrem Besuch des Kandeler Bienwaldstadions Ende Oktober, bei dem die beiden Abgeordneten mit Stadtbürgermeister Günther Tielebörger (zweiter von links) und Verbandsgemeindebürgermeister Volker Poss (zweiter von rechts) über Geld aus Berlin für die Sanierung sprachen.
Copyright: Thomas Hitschler MdB.

Kandel – 2.807.000 Euro erhält die Stadt Kandel als Bundeszuschuss für die Sanierung des Bienwaldstadions.

Das teilte der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Thomas Hitschler (SPD) nach einer Entscheidung des Haushaltsausschusses des Bundestages mit, über die ihn sein Kollege und SPD-Haushälter Johannes Kahrs am Mittwoch informiert hat.

Die Fördermittel stammen aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“, mit dem der Bund seit 2015 die Sanierung der sozialen Infrastruktur in Städten und Gemeinden unterstützt.

„Ich freue mich sehr, dass das Kandeler Bienwaldstadion jetzt mit Unterstützung aus Berlin saniert werden kann. Damit stärken wir die Bedeutung des Stadions für Menschen, Vereine und den Schulsport in unserer Region“, so Hitschler. Mit der Entscheidung des Haushaltsausschuss sehe er auch das Engagement gewürdigt, mit dem sich Stadtbürgermeister Günther Tielebörger und Verbandsbürgermeister Volker Poß (beide SPD) für eine Bezuschussung zur Sanierung des Bienwaldstadions eingesetzt haben.

Ende Oktober hatte Hitschler den haushaltspolitischen Sprecher seiner SPD-Bundestagsfraktion, Johannes Kahrs, in die Südpfalz geholt, um die Antragsprojekte für das Bundesprogramm in seinem Wahlkreis dadurch zu unterstützen, dass er seinen Hamburger Kollegen und Haushaltsexperten für die „Fördernotwendigkeiten sensibilisiert.“

Zusammen mit Kahrs, der im Haushaltsausschuss über die Projektzuschüsse mitentschieden hat, hatte sich Hitschler damals auch über die Sanierungspläne für das Kandeler Bienwaldstadion informiert. „Mir war sehr daran gelegen, frühzeitig in Richtung Berlin aufzuzeigen, dass wir für unsere Sportstätten eine Unterstützung gut gebrauchen können“, betont Hitschler.

Für die Haushälter sei es nicht einfach, alle Wünsche und Anträge aus dem gesamten Bundesgebiet unter einen Hut zu bringen. „Daher bin ich froh, dass mit den Fördermitteln auch die Südpfalz unterstützt wird“, freut sich Hitschler. „Als Integrationsmotoren leisten Vereins- und Schulsport einen wertvollen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort. Ich werde mich auch weiterhin für zukunftsfähige Sportstätten in unserer Region einsetzen“, so der Abgeordnete.

Hintergrund:

Das Förderprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur war im vergangenen Jahr in die dritte Förderrunde gestartet. Der Projektaufruf dafür wurde im November verlängert, nachdem der Haushaltsausschuss beschlossen hatte, die Fördermittel aus dem Jahr 2018 in den Bundeshaushalt 2019 zu verschieben und zugleich das Bundesprogramm mit weiteren 100 Millionen Euro auszustatten.

Mit insgesamt 200 Millionen Euro sollen bis 2023 innovative Projekte mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen gefördert werden, die einen besonderen regionalen oder überregionalen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenleben in Kommunen und zum Klimaschutz leisten.

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2 Kommentare auf "Hitschler: Stadt Kandel erhält rund 2,8 Millionen Euro für Sanierung des Bienwaldstadions"

  1. Filzel sagt:

    So sichert sich der SPD-Filz die Stimmen der Sportvereine.

    Es ist natürlich ein „reiner Zufall“ dass dies jetzt entschieden wurde.

    Und es hat auch „rein gar nichts“ damit zu tun, dass am 26. Mai Kommunalwahlen sind.

    In einem sind sich SPD und AfD absolut gleich: sie halten beide den Wähler für einen Voll-Idioten.

  2. Demokrat sagt:

    Die (SPD) schmücken sich mit fremden Federn um die Wahlen zu gewinnen.
    Der sichere Weg unter 10 % für die SPD.

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