
Ottstraße in Wörth.
Foto: Pfalz-Express
Wörth – Der Altort von Wörth wird in die Städtebauförderung aufgenommen (wir berichteten). Besonders begrüßt natürlich die SPD Wörth die Nachricht von Innenminister Roger Lewentz (SPD).
Die Städtebauförderung soll die Stadt dabei finanziell unterstützen, die im Zuge des Altort-Rahmenplans erarbeiteten Sanierungs- und Baumaßnahmen im Wörther Altort umzusetzen.
Nach der Sanierung der Ottstraße, die voraussichtlich rund 15 Monate dauern wird, soll die Sanierung der Ludwig, Luitpold- und Bahnhofstraße angegangen werden. Der Bau eines Fuß- und Radwegs entlang des Heilbachs und dessen ökologische Aufwertung sollen ebenfalls mittelfristig folgen.
Die Förderung richtet sich hauptsächlich an die Stadt, aber auch Privatpersonen können gefördert werden. Folgende Maßnahmen können Bestandteil der Förderung sein.
- Die Entwicklung von Brachflächen, insbesondere zur Unterstützung des Wohnungsbaus,
- die Verbesserung des öffentlichen Raumes, des Wohnumfeldes und privater Freiflächen,
- die Anpassung und Entwicklung der städtischen Infrastruktur einschließlich der Grundversorgung,
- die Aufwertung und der Umbau des Gebäudebestandes,
- Maßnahmen zur Anpassung an Klimatrends und Extremwetterlagen,
- den Rückbau leerstehender, dauerhaft nicht mehr benötigter Gebäude oder Gebäudeteile oder der dazu gehörigen Infrastruktur.
Stimmen
„Ich freue mich sehr, dass der Antrag der Stadt Wörth erfolgreich war, das wird hoffentlich auch einen Schub bei den privaten Erneuerungen mit sich bringen“, betont Ortsvorsteher Helmut Wesper. „Die Stadtverwaltung hat sehr gute Arbeit gemacht und ohne Umwidmung der L540 wäre es erst gar nicht möglich gewesen den Antrag zu stellen.“
Seitens der SPD-Stadtratsfraktion betont der Fraktionsvorsitzende Mario Daum die Bedeutung der Förderung für den Altort: „Altwörth wartet seit Jahrzehnten auf Sanierung, Verkehrsberuhigung und Aufwertung. Die Förderzusage ermöglicht uns, neben der Sanierung der Ottstraße weitere lang ersehnte und dringend notwendige Maßnahmen umzusetzen.“ Der Altort werde in den kommenden Jahren erhebliche städtische Investitionen erleben. Beispielsweise habe der Stadtrat die Sanierung der Ottstraße in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro beschlossen. Das Land unterstützt auch diese Maßnahme mit der Städtebauförderung.
Auch Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche freut sich über die Bewilligung der Städtebauförderung: „Die Städtebauförderung ist ein Segen und zugleich ein Kompliment dafür, dass wir mit unserem Altort-Rahmenplan und den vorgesehenen Sanierungen auf dem richtigen Weg sind“, so der Bürgermeister. Nitsche hebt die umfassende Beteiligung der Bürger und der Gremien an der Erstellung des Altortrahmenplans hervor: „Die Bürgerinnen und Bürger, die politischen Gremien und die Stadtverwaltung haben Hand in Hand einen sehr guten Entwicklungsplan erarbeitet. Die Städtebauförderung hilft uns dabei, die Vorhaben in die Tat umzusetzen. Der Altort Wörth wird nun Stück für Stück saniert und aufgewertet.“ Wichtige Weichenstellungen seien bereits erfolgt, unter anderem sei es gelungen, mehrere für die Entwicklung des Altorts bedeutende Grundstücke zu erwerben.
Die SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche sagte: „Damit ist der Weg frei für Fördermittel des Landes Rheinland-Pfalz zur Sanierung der Fußwege, Straßen und Plätze im Altort Wörth. Es wurde höchste Zeit, dass die Sanierung des Altorts angegangen wurde. Die Stadt Wörth hat in einem offenen Prozess mit viel Bürgerbeteiligung eine sehr gute Entwicklungsperspektive vorgelegt – den sogenannten Altortrahmenplan.“
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