
Die CDU-Stadtratsfraktion, hier in heimatlichen Gefilden, informierte sich in Burgund.
Archivfoto: Pfalz-Express/Ahme
Dijon/Landau. Die deutsch-französische Freundschaft, neue Ideen zum Wein-Marketing, die Pflege historischer Kulturlandschaften sowie Fragen der öffentlichen Daseinsvorsorge waren Themen einer Informationsfahrt der CDU-Stadtratsfraktion nach Burgund, der Partnerregion von Rheinland-Pfalz in Frankreich.
Gemeinsam mit Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Theo Kautzmann als Präsidenten des Oberrheinrates war die Fraktion in der französischen Region, die wegen ihrer historischen Bedeutung auch als „Wiege der Christenheit“ bezeichnet wird, unterwegs.
Fraktionsvorsitzender Peter Lerch sieht in den Informationsfahrten der Fraktion nicht nur wichtige Gelegenheiten zum Austausch mit Verantwortlichen in anderen Regionen, sondern auch als Möglichkeit über den Tellerrand zu schauen.
Empfangen wurde die Landauer Delegation unter anderem im Rheinland-Pfalz-Haus, durch den dortigen Leiter Till Meyer, der zugleich auch Honorarkonsul für die Bundesrepublik Deutschland in Dijon ist.
Er informierte über die Inhalte der seit 1991 bestehenden Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Burgund und stellte insbesondere die Arbeit zum Kulturaustausch und zur Sprach-Förderung im Interesse einer ständigen Intensivierung der deutsch-französischen Beziehungen vor.
Die zeitgemäße Weinvermarktung und das moderne Weinmarketing waren weitere Schwerpunkte in der berühmten französischen Weinregion, deren Kulturlandschaft jüngst zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wurde.
Fraktionsvorsitzender Lerch und sein Stellvertreter Dr. Thomas Bals wollen die Anregungen aus der Informations-Fahrt in die politische Arbeit in Landau einbringen.
Insbesondere das Vorhaben, einen innerstädtischen Shuttleverkehr zu installieren, der mit elektrobetriebenen Kleinbussen bedient wird, will die Fraktion nach den Eindrücken aus Dijon weiter voranbringen.
Auch für die Gestaltung von öffentlichen Plätzen habe die Fraktion interessante Anregungen mitgenommen, so Dr. Bals und Lerch. (red)

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