
Symbolbild: dts Nachrichtenagentur
Südpfalz – Die Kreisverbände der Jungen Union in Germersheim, der Südlichen Weinstraße und der Stadt Landau unterstützen die Initiative von Landrat Brechtel, Landrat Seefeldt und Oberbürgermeister Hirsch und fordern die Wiederbelebung der Bahnstrecke von Landau nach Germersheim. Zuerst hatte der Germersheimer Bürgermeister Marcus Schaile (CDU) die Wiederbelebung zur Sprache gebracht.
Damit würde von Landau über Lingenfeld nach Germersheim eine Ost-West-Achse südlich der Verbindung Schifferstadt-Neustadt geschaffen und eine wichtige Lücke im ÖPNV geschlossen.
„Derzeit ist die Fahrt von Landau nach Germersheim mit zwei Umstiegen in Neustadt und Schifferstadt verknüpft. Die langen Fahrzeiten machen zum einen den öffentlichen Nahverkehr unattraktiv, weshalb viele Pendler auf das Auto zurückgreifen“, so die Kreisvorsitzende von Landau Lena Dürphold. „Zum anderen ist das ÖPNV-Netz der Südpfalz durch die fehlende Ost-West-Achse in zwei Sphären geteilt. Mit der Wiederbelebung der Verbindung können wir eine Alternative zum Auto schaffen und den Austausch in der Südpfalz stärken.“
„In den vergangenen Monaten ist eine wichtige Debatte über Alternativen zum Individualverkehr via Auto ins Rollen gekommen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass es an vielen Stellen, insbesondere im ländlichen Raum, keine alltagstaugliche Alternative zum Auto gibt“, sagt Christopher Hauß. Er ist im Vorstand der Jungen Union Kreisverband Germersheim und wirtschaftspolitischer Sprecher des Landesverbands.
Hauß weiter: „In der Südpfalz begegnen wir zwischen Landau und Germersheim einem solchen Fall. Beispielsweise bei der vergangenen Veranstaltung zum Thema Klimaschutz der südpfälzischen JU-Verbände in Landau, war es interessierten Mitgliedern und Bürgern aus dem Kreis Germersheim kaum möglich mit dem ÖPNV anzureisen. Wenn wir Bürger motivieren wollen auf den ÖPNV umzusteigen, müssen wir seine Attraktivität steigern. Die Wiederbelebung der Verbindung Germersheim-Landau wäre in der Südpfalz ein wichtiger Baustein.“

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… und dann noch einen Radweg aus dem Gäu, entlag der viel zu schmalen K1 nach Zeiskam, dann würde eine runde Sache daraus werden.
Und dann elektrifizieren wir das Ganze noch, inklusive der Strecke LD – Wörth, dann kann die KVV mit der S52 im Rundlauf die Südpfalz bedienen.
Wenn man schon bessere Verbindungen haben möchte, so sollte man auch die Strecke von ANNWEILER AM TRIFELS nach BAD BERGZABERN attraktiver gestalten. Wie und wann kann ich diese Strecke befahren, wenn ich ins Krankenhaus, ProSeniorenResidenz bzw BBS, Bundespolizei oder Bundeswehr muss?
Diese Verbindung ist seit über 50 Jahren eine einzige Katastrophe.
Mit freundlichem Gruß
Reiner Naumann
Es ist erfreulich, dass sich junge Politiker zwischenzeitlich auch für eine Reaktivierung der Bahnstrecke LD-GER einsetzen. Das ist nicht selbstverständlich. Es geht aber letztlich auch um die Gestaltung Ihrer Zukunft.Sicherlich wird man im ländlichen Bereich nicht gänzlich auf das Auto verzichten können,aber der Ausbau des Schienennetzes und Verbesserungen im ÖPNV erleichtern die Bereitschaft nicht in Ballungsgebiete zu wohnen. Es braucht mehr Mittel f. d. Infrastruktur u. ein Konzept der Landes- regierung, ZSPNV u.d.Kreise, um eine nachhaltige Verbesserung zu erreichen und Notlösungen,wie in Steinalben,zu vermeiden. So könnte dann auch das sogenannte „Pirmasenser Talgleis“ reaktiviert werden und böte dann Optimierungs- und Verbesserungsmöglichkeiten in Sachen ÖPNV.