
Trafen sich wieder zu einem gemeinsamen Arbeitsfrühstück in Landau: Der Germersheimer Landrat Dr. Fritz Brechtel, der Landauer Oberbürgermeister Thomas Hirsch und der Landrat des Landkreises Südliche Weinstraße Dietmar Seefeldt (v.l.n.r.).
Archivfoto: ld
GER/SÜW/LD – Die Reaktivierung und der Erhalt der Schienenstrecke zwischen Landau und Germersheim war Schwerpunktthema der Landräte Dr. Fritz Brechtel (GER) und Dietmar Seefeldt (SÜW) sowie Oberbürgermeister Thomas Hirsch (LD) bei eiem gemeinsamen Arbeitsfrühstück am 9. Januar.
Die drei Verwaltungschefs sprechen sich deutlich für eine Bahnverbindung zwischen Landau und Germersheim aus: „Grundsätzlich befürworten und unterstützen wir jede Verbesserung und möglichen Ausbau des öffentlichen Schienenpersonennahverkehrs, so auch für die Bahnstrecke zwischen Landau und Germersheim. Dabei spielen neben finanziellen Aspekten für uns hierbei die Themen Umweltschutz und Mobilität der Menschen in der Südpfalz eine große Rolle“, so Hirsch, Brechtel und Seefeldt.
Landrat Brechtel informierte darüber, dass die Geschäftsstelle des Zweckverbands Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV Süd) schon vor Weihnachten 2018 mit dem zuständigen Referat im Verkehrsministerium vereinbart hat, sich baldmöglichst mit einer neuen Nutzen-Kosten-Untersuchung für die Wiedereinführung des Schienenpersonennahverkehrs zwischen Landau und Germersheim zu befassen.
„Die von `Südpfalz-Mobil´ angeführten Detailpunkte werden bei der Grundlagenerarbeitung einbezogen“, sagt Brechtel. Wann das Gutachten erarbeitet werden kann, wird derzeit noch abgestimmt.
Seefeldt, Hirsch und Brechtel besprechen regelmäßig Themen, die von südpfalzweiter Relevanz sind, um diese in einem kooperativen Miteinander in den Blick zu nehmen und anzugehen. (kv-ger/kv-süw/ld)

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Man kann von vornherein davon ausgehen, dass ein KNA mit einem Wert kleiner 1,0 rauskommt. Die Strecke ist an verschiedenen Stellen nicht nur aufgegeben, sondern auch teilweise rückgebaut, so die BÜ in Mörlheim und Offenbach. Oder es handelt sich im die Strecke parallel zur B272, da müsste die Bornheimer Draisinenbahn weichen, und ab Lingenfeld ebenfalls rückgebaute Teile erneuert werden…. oder träumen die Herren von einem kompletten Neubau? Mit Planung, Planfeststellung, Einsprüchen, Klagen, Gerichtsverfahren, Revisionen und Baugeschwindigkeiten unter aller Kanone nicht vor 2050 zu verwirklichen.
Schauts erstmal dass die Elektrifizierung Wörth – Neustadt zustande kommt!
Es bietet sich an die Strecke LD-Herxheim/Rülzheim in die Bewertung mit aufzunehmen.
Durch die Förderung der Bundesregierung von emissionsfreien Alternativantrieben (Wasserstoff), Wegfall der Oberleitungen und Einbindung in eine noch zu reaktivierende Bahnstrecke GER-LD, wird eine ausschlaggebende Besserung der Nutzen-Kosten-Analyse entstehen. Eine einmalige Gelegenheit die man nicht verstreichen lassen sollte.