Mittwoch, 28. Oktober 2020

Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Germersheim und Landau: Stadt Germersheim schlägt Machbarkeitsstudie vor

30. November 2018 | 2 Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Politik regional

Foto: dts Nachrichtenagentur

Germersheim/SÜW/Landau – In Abstimmung mit dem Landauer Oberbürgermeister Thomas Hirsch und dem Landrat des Kreises Südliche Weinstraße, Dietmar Seefeld, macht sich die Stadt Germersheim mit Bürgermeister Marcus Schaile für die Reaktivierung der stillgelegten Bahnstrecke zwischen Germersheim und Landau stark.

In einem Schreiben an den Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Süd wirbt die Stadtspitze für die Reaktivierung der Unteren Queichtal-Bahnstrecke und schlägt mit Verweis auf verschiedenen erfolgreiche Streckenreaktivierungen im Bereich Süddeutschland die Erstellung einer Machbarkeitsstudie vor.

„Nicht zuletzt aufgrund der notwendigen Bemühungen für den Klimaschutz und der Verbesserung der Mobilität für unsere Bevölkerung wird es notwendig, auch über weitere Maßnahmen zur Verbesserung des öffentlichen Schienenpersonennahverkehrs nachzudenken,“ so  Schaile.

In den letzten Jahren wurde mit der Einbeziehung in den Verkehrsverbund Rhein-Neckar und in den Karlsruher Verkehrsverbund deutliche Verbesserungen im ÖPNV erreicht. In Verbindung mit der S-Bahn Rhein-Neckar und der Stadtbahn Karlsruhe wurden neue Haltepunkte eingerichtet.

Mit einer Verbindung zwischen Landau und Germersheim über die stillgelegte Untere Queichtal-Bahnstrecke könnten erhebliche Verbesserungen für den öffentlichen Schienenpersonennahverkehr erreicht werden, so die Stadt. Zudem könnte die reaktivierte Strecke ein wichtiger Teil einer übergeordneten Schienenverbindung zwischen Graben-Neudorf-Germersheim-Landau-Pirmasens-Zweibrücken-Saarbrücken werden.

 

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2 Kommentare auf "Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Germersheim und Landau: Stadt Germersheim schlägt Machbarkeitsstudie vor"

  1. Horst Rumpf sagt:

    Es bleibt zu Hoffen, dass diese Initiative nicht nur der Kommunalwahlwahl geschuldet ist. Sondern dass es ein tiefes Bedürfnis ist, verkehrs- und umweltpolitische Verantwortung zum Wohle der Bevölkerung zu übernehmen.
    Wir haben zwei aufstrebende Regionen, die in andere Landkreise ausstrahlen bzw. sich gegenseitig fördern. Dem muss man auch über den Schienennahverkehr Rechnung tragen. Die Benennung eines Koordinators und die Erstellung eines Meilensteinplanes noch vor den Wahlen, sollte der nächste Schritt sein.

    • Marc sagt:

      Dranbleiben! Horst Rumpf hat es passend geschildert und gefordert: Ein Koordinator und eine regelmäßige Info über den Stand der Dinge wären wunderbar!
      Ich hoffe auf diese Verbindung und bin bereits Nutzer des ÖPNV! Grüße aus Edesheim.

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