
Foto: (Archiv) Pfalz-Express
Wörth – Um das Image der Stadt und das Bedürfnis großer Bevölkerungskreise, ausgelassen Fasching zu feiern, sorgt sich die Wörther CDU. Sie wirft der Wörther Stadtverwaltung deshalb vor, „den Spaß im Keim ersticken zu wollen“.
Anlass ist für die CDU eine für „Wörth in Art und Umfang beispiellose Allgemeinverfügung“ für die Faschingstage. „Damit hat sie große Verwunderung bei den Bürgern hervorgerufen“, ist sich der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Stadtrat, Jürgen Weber, sicher.
Die Belange der Menschen in Wörth wie auch die der Stadt gelte es wahrzunehmen. Deshalb müsse die Stadtverwaltung auch zur Allgemeinverfügung Stellung im Stadtrat nehmen. Die CDU hat Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche (SPD) über eine umfangreiche Anfrage zur Stellungnahme aufgefordert.
Zum Hintergrund: Der ursprünglich vorgesehene Umzug am Faschings-Samstag (18. Februar 2023) konnte nicht genehmigt werden, denn die Stadtverwaltung schätzte die Zahl der Besucher auf mehr als 15.000 ein. Dafür konnte sie keine Genehmigung erteilen, denn dafür ist die Kreisverwaltung zuständig. Dafür gibt es jedoch eine Vorlaufzeit von mindestens drei Monaten. Die waren aber nicht mehr einzuhalten. In der gesamten Region wurden nahezu alle Fastnachtsumzüge wegen erhöhter Sicherheitsauflagen aus Mainz gecancelt.
Genehmigt wurde indes ein Umzug für Kinder bis zu einem bestimmten Alter. Für die Tage von Schmutzigem Donnerstag bis Faschingsdienstag hat die Stadtverwaltung eine umfangreiche Allgemeinverfügung herausgegeben. In der Bienwaldhalle finden in dieser Zeit zwei große Veranstaltungen statt und auch sonst dürfte in so mancher Kneipe Fasching gefeiert werden. Die CDU hält die Verfügung für deutlich übertrieben. Die Regelungen gelten auch für die Zeit des Umzugs für Kinder.
Hier geht es zur –> Allgemeinverfügung

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