Landau – In Landau ist ein 27-jähriger Raser noch einmal glimpflich davongekommen, nachdem er mehrere Unfälle verursacht hatte.
Nach einem Arztbesuch setzte sich der BMW-Fahrer in sein Auto und fuhr von der Weissenburger Straße in Richtung Innenstadt.
Er missachtete das Rotlicht der Ampel und erfasste einen Mercedes-Kleinbus. Dieser wurde am Heck getroffen, drehte sich um die eigene Achse und blieb dann an einer Mauer stehen.
Der Unfallverursacher fuhr ungebremst weiter in Richtung Innenstadt. Die Geschwindigkeit wurde von Unfallzeugen auf über 100 km/h geschätzt.
Ungebremst fuhr der Fahrer über den Hagenauer Kreisel an der Kreuzung Xylanderstraße/Südring. Durch die Geschwindigkeit hob der BMW an der Kreiseleinfassung ab und schleuderte durch die Luft über den Kreisel. Das Auto schlug dann auf der gegenüberliegenden Seite bei der Apotheke in einen abgestellten Ford Transit ein.
Dessen Fahrer, ein 58-jähriger Mann hatte gerade Medikamente ausgeladen, als der BMW sein Fahrzeug traf. Der Mann blieb unverletzt und kam mit dem Schrecken davon. Der BMW-Fahrer aus dem Kreis Südliche Weinstraße verletzte sich bei dem Aufprall leicht im Gesicht. Er war ansprechbar, kam jedoch vorsorglich ins Krankenhaus. Laut Polizei stand er nicht unter Alkoholeinfluss, konnte sich aber angeblich nicht an die Vorfälle erinnern.
Bei den beiden Unfällen wurden alle drei Fahrzeuge erheblich beschädigt. Der BMW und der Ford Transit waren nicht mehr fahrbereit. Der Gesamtschaden wird auf rund 22.000 Euro geschätzt.
Da bei dem Unfall am Kreisel Betriebsstoffe und Öl ausgelaufen waren, musste die Fahrbahn von einer Spezialfirma gereinigt werden. Während den Reinigungsarbeiten war der Kreisel für den Verkehr gesperrt. (red/pol)

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Mal ehrllich, da fällt einem persönlich doch nix mehr zu ein . . . zudem Landau schon so eine enge Innenstadt mit viel Verkehr hat. Wenn es einen Opfer gegeben hätte dann hätten die den gelyncht. Unfassbar . . .! Und sowas darf sich Autofahrer schimpfen.
Gerast wird in Landau im allgemeinen aber schon sehr viel. Kein Wunder, es sind ja auch keine Geschwindigkeitskontrollen oder sonstiges zu befürchten (Ausnahme: das Missachten von Stop-Schildern, das wird tatsächlich öfters kontrolliert. Die vielen Fussgängerfurten (Statt Zebrastreifen) fördern das Rasen zusätzlich; an Zebrastreifen gibt es es zwar auch keine absolute Sicherheit, aber die meisten Autofahrer halten dort zumindest an.
Es würde helfen, wenn es wie in anderen vergleichbaren Städten auch stationäre Blitzkontrollstellen an den Einfallstrassen geben würde. Insbesondere die Wollmesheimer Strasse (Gefälle in Richtung Stadt) wird gerne mit weitaus überhöhten Geschwindigkeiten befahren (gerne auch von den Schwerlastern aus dem Steinbruch im Kayserbacher Tal).