
Martin Brandl
Foto: Pfalz-Express
Kreis Germersheim – Der Landtagsabgeordnete Martin Brandl (CDU) unterstützt den Vorstoß von Landrat Dr. Fritz Brechtel, zusätzliche Regionalisierungsmittel für Bahnkapazitäten zwischen Karlsruhe und Germersheim zu verwenden.
Während der Rheinbrückensanierung hat der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (ZSPNV) in enger Abstimmung mit der DB Regio Mitte und der AVG zusätzliche Zugangebote und Kapazitäten geschaffen (sog. „Entlastungspaket“). Das Angebot wird gut angenommen.
Brandl: „Wir müssen das Angebot erhalten, wenn der Umstieg auf die Bahn für Pendler attraktiv sein soll.“ Etwa 70 Prozent davon kann der ZSPNV aufrechterhalten, mit jährlichen Kosten von ca. 465.000 Euro.Nun ist bekannt geworden, dass der Bund die Regionalisierungsmittel für den Bahn-Nahverkehr in den nächsten Jahren erhöhen will. Die Verwendung der Mittel liegt dann in der Verantwortung der Länder. Brechtel hat daher Ministerpräsidentin Dreyer und Verkehrsminister Dr. Wissing um Prüfung gebeten, ob zusätzliche Mittel zum Erhalt des vollständigen „Entlastungspaktes“ verwendet werden können.
„Eine sehr sinnvolle und dringend nötige Maßnahme“, findet Brandl. Die erhöhten Bahn-Kapazitäten des Entlastungspakts hätten sich bewährt. Der ZSPNV könne mit großem Aufwand einen Teil davon auch nach Abschluss der Rheinbrückensanierung erhalten. Jetzt sei das Land gefordert, hier zu unterstützen.
Brandl: „Jeder redet von mehr Schienenverkehr, aber falls die Finanzierung von der Ampelkoalition gekürzt wird, würden wir aktuell weniger Zugverbindungen haben. Es kann nicht sein, dass wir über Klimapakete sprechen und gleichzeitig Pendler gezwungen werden, wegen mangelnder Finanzierung wieder auf das Auto umzusteigen. Wir brauchen dringend die zusätzlichen Regionalisierungsmittel aus dem Klimapaket für den Kreis Germersheim!“

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Zitat: Brandl: „Jeder redet von mehr Schienenverkehr“
Sprach und predigte für Mobilität mit Bahn sowie auch eine zweite Rheinbrücke während er selbst dem Stau (mit einem Dienstwagen der Landesregierung) Richtung Mainz entflieht. Diese Doppelmoral ist Super !
Während sich die Landes- und Kommunalpolitiker die Finanzierung gegenseitig in die Schuhe schieben und Mittel von der jeweils anderen Ebene fordern, werden in den Fahrplänen weiter Verbindungen gestrichen (Joker Zug) und Direkt Verbindungen weiter nicht ermöglicht (Wörth LU)
Es lebe der Umweltschutz und die unverbindlichen Klimaziele