Kreis Germersheim – Der Landtagsabgeordnete Martin Brandl (CDU) hat sich mit einer Kleinen Anfrage nach der kurzfristigen Zusammenlegung von Grundschulklassen erkundigt.
Sein Fazit: „Die Landesregierung übt sich nach wie vor im Schönreden des Unterrichtsausfalls. Das hilft unseren Schülern und Lehrern nicht. Was wir brauchen, ist eine angemessene, also an den meisten Schulen quantitativ bessere Unterrichtsversorgung.“
Das kurzfristige Zusammenlegen von Klassen – für einen bis sechs Schultage – bezeichnet Bildungsministerin Stefanie Hubig als letzte Option für kurzfristige Vertretung, wenn andere Möglichkeiten nicht ausreichen. Das Schreiben liegt der Redaktion vor. Als Hauptgründe für die Ausfälle nennt das Bildungsministerium Erkrankungen, Fortbildung, dienstliche Gründe, Beurlaubung, Kur und Beschäftigungsverbot während der Schwangerschaft.
Vom Zusammenlegen von Klassen müsse im Kreis Germersheim immer wieder Gebrauch gemacht werden, so Brandl. Im aktuellen Schuljahr waren bisher die Grundschulen in Lustadt und Steinweiler besonders betroffen, insgesamt waren es 13 Grundschulen in bislang insgesamt 61 Fällen.
Die Landesregierung bewerbe die Absenkung der Klassenmesszahlen als wichtigen Erfolg, so Brandl weiter, aber: „Es ist offensichtlich, dass in kleineren Klassen mehr Zeit zur Verfügung steht, um individuell auf einzelne Schüler einzugehen. Das Zusammenlegen von Grundschulklassen sollte als letzte Möglichkeit noch seltener genutzt werden müssen. Auch dieses Beispiel zeigt: Die quantitative Unterrichtsversorgung ist weiterhin verbesserungsbedürftig.“
Information:
Von den 31 Grundschulen im Landkreis Germersheim meldeten
für das Schuljahr 2016/2017 13 Schulen 61 Fälle,
für das Schuljahr 2015/2016 10 Schulen 76 Fälle,
für das Schuljahr 2014/2015 11 Schulen 113 Fälle,
für das Schuljahr 2013/2014 14 Schulen 116 Fälle,
in denen kurzfristig (mindestens ein Schultag, höchstens sechs Schultage) Grundschulklassen zusammengelegt wurden.

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