Mittwoch, 17. Juli 2024

Überfall: AfD-Fraktionschef Uwe Junge angegriffen und verletzt

31. August 2016 | Kategorie: Nachrichten, Politik Rheinland-Pfalz
AfD-Landtags-Fraktionsvorsitzender Uwe Junge. Foto: pfalz-express.de

AfD-Landtags-Fraktionsvorsitzender Uwe Junge.
Foto: pfalz-express.de

Mainz – Am Dienstagabend (30. August) wurde Uwe Junge, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, von vier Männern angegriffen und verletzt.

Junge und ein Begleiter seien gegen 22:30 Uhr in der Mainzer Flachsmarktstraße (Höhe Emmeransstraße) auf dem Weg ins Abgeordnetenhaus gewesen, teilte Sprecher Andreas Wondra mit.

Junge sei dann von hinten angesprochen und von seinem Begleiter isoliert worden. Die Angreifer, eine Gruppe von vier jungen Männern, beleidigten, schlugen und traten nach dem Abgeordneten. Junge erlitt eine Gesichtsverletzung, ein Hämatom am Kopf und Wunden am Schienbein.

Die Angreifer konnten bislang noch nicht identifiziert werden, die Polizei ermittelt. Es wurde Strafantrag gegen Unbekannt gestellt. (red)

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12 Kommentare auf "Überfall: AfD-Fraktionschef Uwe Junge angegriffen und verletzt"

  1. johnnyB sagt:

    Bestimmt wieder die linke SA von der Antifa..und in den anderen Medien davon nichts, wie immer. Danke, Pfalzexpress!

  2. Erhard Keller sagt:

    Wenn Gewalt das einzige Argument dieser linken Schlägerbande ist?
    Wenigstens sollte sofort die Finanzierung der Antifa aus dem Hause Schwesig/Maas eingestellt werden.

    Jetzt erst recht:
    AfD wählen.

    • Ich dachte immer, wir leben in einem Staat, in dem Meinungsfreiheit besteht !
      Wenn man sich hier nicht die Meinung einiger Islamisten-Freunde aufzwingen lassen will, bzw. in einigen Punkten anderer Meinung ist, muss man in diesem unserem Lande Angst haben, wie Herr Jung zusammengeschlagen zu werden !
      Hier zeigt sich, wo die WIRKLICHEN ARSCHLÖSCHER sitzen !!!

  3. Chris sagt:

    Natürlich sind solche Angriffe völlig inakzeptabel aber das blöde Geschwätz der Kommentatoren hier ist nicht besser.

  4. von Venningen sagt:

    Dröhnendes Schweigen seitens der anderen Parteien im Landtag

    Da wird der Vorsitzende einer Fraktion des Landtags auf offener Straße angegriffen und verletzt. Unter Demokraten ist es üblich, daß die anderen Parteien im Landtag und der Landtagspräsident ihr Entsetzen darüber äussern und sich mit dem Opfer solidarisieren. Nichts dergleichen in diesem Fall. Da kann sich jeder sein Teil dabei denken, welche Kinderstube diese Damen u. Herren genossen haben

  5. Wolfgang Slowik sagt:

    Lieber Herr Keller,

    was ist denn an den übrigen 2 anderen Kommentaren blödes Geschwätz?
    Und was soll die Aussage „das blöde Geschwätz der Kommentatoren ist hier auch nicht besser“.
    Nicht besser als was?
    Wollen sie den Eindruck erwecken der Angriff auf Herrn Junge ist was? Nicht besser? Oder was
    meinen sie denn mit dieser vergleichenden Aussage?

    • Erhard Keller sagt:

      Völlig richtig Wolfgang,

      aber du meinst sicher Chris, nicht mich.
      Kannjamalpassieren ,-)

      • Chris sagt:

        Auch in anderen Medien war darüber zu lesen und zu hören und dieser Quatsch mit der bezahlten Antifa wird nicht richtiger wenn man in regelmäßig wiederholt.

        Oder sind sie da anderer Meinung?

  6. Erhard Keller sagt:

    https://www.youtube.com/watch?v=77l4JedpZ9w

    Es ist nicht zu glauben, dass nicht mit maximaler staatlicher Härte gegen diese Linksextremisten vorgegangen wird. 4 Leute gegen diesen eher älteren Mann. So sind sie, unsere moralisch überlegenen links-grünen Fanatiker. Einfach nur erbärmlich.

    Aber jaulen, wenn sie mit Kabelbindern festgemacht am Boden liegen, wie am Montag der Antifant in Seevetal (LK Harburg) nach dem Angriff mit einer tiefgefrorenen Torte auf Meuthen.
    Auch hier waren es linke Antifanten.

  7. Achim Wischnewski sagt:

    Wer für eine Partei einsteht, die sich entschlossen gegen die Politik einer Übermacht wendet, muss in diesen Tagen mit vielem rechnen. Vier Schläger überfielen Uwe Junge in Mainz hinterrücks. Ein Jugendlicher schleuderte Jörg Meuthen eine gefrorene Torte ins Gesicht. Auch Beatrix von Storch bekam eine Torte ab. Ihr Auto wurde abgefackelt. Björn Höcke hielt manche Rede mit schusssicherer Weste. Selbst die „Welt“ schrieb jüngst: „Brandanschläge, Schmierereien, Drohungen: Nach Attacken auf die AfD wurden mehr als 800 Anzeigen gestellt. Mögliche Antifa-Täter könnten von Fördergeldern des Familienministeriums profitiert haben.“

    Ich neige selten zu Pathos, jedoch ist für mich klar: Jeder, der in diesen Tagen sein Gesicht für die AfD zeigt, ist ein Held.

  8. Danny G. sagt:

    Hier wiederholt sich Geschichte. Demokratische gewählte Partien und deren Mitglieder werden von einem scheinbar moralisch übergeordneten Mainstream bestehend aus Presse, Politik und Linksgerichteten verbal bekämpft wo es nur geht. (Damals waren es rechtsgerichtete)
    Ergebnis dieser moralischen Ausgrenzung, sind dann solche Vorfälle wie jetzt in Mainz. Niemand verurteilt solche Vorkommnisse und somit werden AfD Politiker zu Freiwild in einem Staat, der angeblich freie Meinungsäußerung und ein Recht auf körperliche Unversehrbarkeit im Grundgesetz stehen hat.
    Man stelle sich nur vor ein Flüchtling aus Eritrea oder anderswo wäre das Opfer gewesen.
    Hier entpuppt sich die perfide Doppelzüngigkeit eines Staates der eigentlich keiner mehr ist.
    Dieser Staat weiss bis heute nicht wie viele „Flüchtlinge“ illegal eingereist sind, bzw. wie viele überhaupt da sind.. aber er will uns glauben machen, dass er alles im Griff hat und vor allem weiss er angeblich welche Untaten die AfD anstellen wird, falls sie Regierungsverantwortung bekommen würde.
    Ich sage: Es wird Zeit, dass das verklärte linkskuschelige Weltbild in Deutschland einem gesunden Realismus weicht, in dem ehrlich und ohne ideologische Ansichten die Lage beurteilt und richtige Lösungen gesucht werden. Sei es zur Eurokrise oder zum dem Flüchtlingsthema oder zu anderen dringend anstehenden Problemen. Und vor allem wäre ein Land in dem man wieder frei seine Meinung sagen darf und kann, eines in dem es sich zu leben lohnen würde.

  9. Hans-Günter Gerstle sagt:

    Der politische Lackmustest zu diesem feigen Angriff ist relativ einfach.
    Wenn sich keine namhaften Politiker aus der vordersten Reihe aus Rot/Grün und Tiefrot nicht vehement gegen diesen feigen und hinterhältigen Überfall aussprechen, sind diese Parteien durch Ihre Repräsentanten mit dem Geschehnis und der Sache insgesamt gemein – auch Duldung genannt.
    Und ich habe noch nichts derart gehört oder gelesen. Nun wissen wir, was Sache ist.