Freitag, 20. September 2019

Nach der Stichwahl: Michael Niedermeier ist neuer Bürgermeister von Kandel

16. Juni 2019 | 11 Kommentare | Kategorie: Kommunalwahl 2019, Kreis Germersheim, Politik regional, Regional

Michael Niedermeier und seine Frau Kerstin nach dem Wahlsieg in Kandel.
Fotos: Pfalz-Express/Licht

Kandel – In Kandel gibt es einen Wechsel im Rathaus: CDU-Herausforderer Michael Niedermeier besiegte in der Stichwahl am Sonntag den langjährigen Stadtbürgermeister Günther Tieleböger (SPD) deutlich.

61 Prozent der Kandeler votierten für Niedermeier, 39 Prozent für Tielebörger. Die Wahlbeteiligung lag bei  53,1 Prozent.

Ein Vorsprung hatte sich bereits bei der Kommunahlwahl abgezeichnet, bei der Niedermeier von allen vier Kandidaten das beste Ergebnis erzielte: 41,50 Prozent setzen ihr Kreuz bei Niedermeier, 35,11 Prozent bei Tielebörger.

Grüne-Kandidatin Jutta Wegmann und Die PARTEI-Kandidat Nico De Zorzi waren damit ausgeschieden. Wegmann hatte nach Gesprächen mit SPD und CDU mehr Gemeinsamkeiten besonders beim Klimaschutz mit der CDU gefunden und erklärt, man wolle mit der CDU künftig im Stadtrat zusammenarbeiten.

Nun haben sich die Wähler für einen Wechsel entschieden, die Ära Tielebörger ist zu Ende.

Niedermeier setzt unter anderem auf viel Bürgerbeteiligung, eine Stärkung der Wirtschaft und mehr bezahlbaren Wohnraum für Kandel.

!Mehr zum Ausgang der Wahl und Statements von Niedermeier und Tieleböger hier! 

 

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11 Kommentare auf "Nach der Stichwahl: Michael Niedermeier ist neuer Bürgermeister von Kandel"

  1. Magnetmensch sagt:

    Wir gratulieren dem neuen Bürgermeister zur gewonnenen Wahl und wünschen ihm alles erdenklich Gute sowie allzeit das notwendige Quäntchen Fortune für eine positive Entwicklung in Kandel.

  2. Jürgen sagt:

    Hat Kandel den ständigen „Kampf gegen Rechts“ satt ? Will Kandel keinen Bürgermeister, der sich mit gewalttätigen Gruppierungen solidarisiert ? Es scheint so…

    • Karlchen sagt:

      So sieht es aus,
      wenn es den Leuten zu bunt wird und die die SPD sich mit linksradikaler Antifa zeigt.
      die SPD Bürgermeister fallen einer nach dem anderen um.

    • Makamabesi sagt:

      Vielleicht gibt es Leute, denen es nach der langen Amtszeit des Herrn Tieleböger um andere Themen geht als nur Kandel gegen rechts; sicher ein wichtiger Punkt, aber eben nicht alles. So geht das mit der Demokratie nun mal. Ich glaube, der Herr Niedermeier wird ebenfalls alles tun, um etwas gegen den Rechtruck in der Gesellschaft, explizit in Kandel tun.
      Ich denke, alle ehemals großen Parteien müssen ihren Kurs in der Politik überdenken. Die erste ehemals große Partei, die F.D.P. hat schon gemerkt, dass man mit ein paar Punkten weniger nicht ändert. Und das, was da bei allen Parteien vorne steht ist einfach nur noch eigenartig z.B. Frau Nahles, Steinbrück, Kramp-Karrenbauer.
      Durch die neuen digitalen Medien ist es schwer geworden, den Bürger ein X für ein U zu verkaufen.

  3. Mike sagt:

    Das freut mich für alle Bündnisse, die der Meinung waren, sie müssten für die Bürger in Kandel sprechen. Sprecht doch zukünftig bitte für die Bürger in Landau. Danke KKA und Co. Hier seht ihr 61% des Bürgerwillens. Demokratie sieht leider anders aus, als ihr sie euch vorstellt.

  4. Danny G. sagt:

    Hoffentlich agiert er neutraler und besonnener als sein populistischer Vorgänger.

  5. Kannler sagt:

    Nun sind die alten Zöpfe ab. Gratulation an den neuen Bürgermeister! Wer weiss, vielleicht klappt es bei der nächsten Verbandsgemeinde Bürgermeisterwahl dann auch. Bis dahin haben wie Kandler Bürger schon mal die Möglichkeit mitzuerleben, was frischer Wind in den Segeln bringt.

  6. karlheinz sagt:

    Interessante Kommentare. Deckt sich mit dem, wass ich in vielen Gesprächen in den letzten Wochen und Monaten in Kandel gehört habe: Niedermeier hat viele Stimmen von denen bekommen, die den Demo-Wahnsinn in Kandel nicht mehr ertragen wollen.

    • Niara sagt:

      Meinen Sie wirklich? Das wäre dann schon ziemlich töricht. Ich will Ihnen da allerdings größere Kenntnisse in Bezug auf dieses Städtchen zugestehen, immerhin kommen Sie von dort und ich neige wie ich zugeben muss oft dazu meine Mitmenschen zu überschätzen.
      Unzufriedenheit in diversen Punkten war da ja schon länger zu hören und ist nach einer langen Zeit auch nicht ungewöhnlich, erst recht wenn wie in diesem Fall sich ein Koalitionspartner findet der den späteren Gewinner dann unterstützt.

      • EinsUndEins sagt:

        Oh, dass die ausschlaggebenden rund 400 zusätzlichen Stimmen für CDU/Niedermeier ziemlich wahrscheinlich aus den knapp 800 Stimmen für GRÜNE/Wegmann aus dem ersten Wahlgang kommen, gerade nach der Zusage für Unterstützung und Koalition im Stadtrat zwei Tage vor der Stichwahl, ist kein Geheimnis. Wer da bunte Visionen hat, dass es ausgerechnet die Demogegner gewesen wären, die Niedermeier zum Bürgermeister gewählt haben, liegt falsch. Viel eher ist es so, dass jetzt eine stabile 2-Parteien-Koalition im Stadtrat mit dem und nicht gegen den (parteifremden) Bürgermeister regiert.

  7. Mike sagt:

    Sag ich doch seit Monaten und musste mich dafür ständig beleidigen lassen. Komisch, dass sich diese „Wächter der Demokratie“ (… etc) auf einmal HIER nicht mehr zu Wort melden. Obwohl, da käme außer „Alerta“ eh nicht mehr viel…

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