
Jutta Wegmann und Michael Niedermeier wollen künftig im Stadtrat eng zusammenarbeiten. Die Grünen unterstützen Niedermeiers Kandidatur.
Kandel – Die Fraktionsmitglieder der Grünen können sich eine Zusammenarbeit mit der CDU im Stadtrat gut vorstellen.
„Wir haben Gespräche mit denkbaren Partnern geführt und sind zu der Überzeugung gelangt, dass wir zu unseren kommunalpolitischen Kernthemen und Zielen mit der CDU-Fraktion eine hohe Übereinstimmung finden“, sagt Fraktionsvorsitzende Jutta Wegmann. „Mit unserer auf vier Ratsmandate verstärkten Fraktion sind wir drittstärkste Kraft im Rat. Das gibt uns Rückhalt und Zuversicht, unsere umwelt- und klimapolitischen Ziele kompetent in die Stadtpolitik einzubringen“.
Klima- und Umweltschutz-Ausschuss geplant
Mit der CDU sind die Grünen übereingekommen, dem Klima- und Umweltschutz auf der Agenda eines entsprechenden Ausschusses Gewicht zu verleihen. Auch die Zuständigkeit einer oder eines Grünen-Beigeordneten soll angesiedelt werden.
Die Stadt verfügt bisher noch nicht über ein Klimaschutzkonzept, in dem die Potenziale für mehr regenerative Energien und mehr Energie-Effizienz auf lokaler Ebene ausgelotet und Maßnahmen für effektiven Klimaschutz entwickelt werden. Ob man über das Klimaschutzkonzept der Verbandsgemeinde weiter kommt oder ein eigenes Konzept inklusive gefördertem Klimaschutzmanager/in anstrebt, sei zu prüfen, so Wegmann.
Der Schutz biologischer Vielfalt und die Sicherung des ökologischen Ausgleichs für Bautätigkeiten gehört zu den weiteren Schwerpunkten, die systematisch verfolgt werden sollen.
Grüne unterstützen Niedermeier-Kandidatur
Aus der Reihe gemeinsamer Vorhaben unterstützen die Grünen ausdrücklich das Ziel des Bürgermeisterkandidaten Michael Niedermeier, mehr Transparenz in der Stadtpolitik zu pflegen und die Bürgerbeteiligung sowie eine aktive Jugendbeteiligung aus- und aufzubauen. Die Stichwahl ist am Sonntag, 16 Juni.
Einig sind sich beide Fraktionen auch darüber, nachhaltige Mobilität für alle zu stärken, beispielsweise mit der Verbesserung der Radwegeverknüpfungen in der Stadt und Mobilitätsangeboten für diejenigen, die nicht selbst Autofahren können oder wollen.
Eine wichtige Voraussetzung für die Kooperation wurde den Grünen seitens der CDU zugesichert: Die weitere Unterstützung des demokratischen und zivilgesellschaftlichen Engagements des Bündnisses „WIR sind Kandel“, die vom Stadtrat 2018 beschlossen wurde.

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Hätten die Grünen VOR der Kommunalwahl diese Aussage gemacht, hätten sie mit ziemlicher Sicherheit die Hälfte ihrer Stimmen und Sitze an die SPD verloren.
Nun von Transparenz und Bürgerbeteiligung zu reden, ist echt dreist.
Ihre Antwort zeugt von Neid und Wut!
Die angeblich so SPD-lastigen GRÜNEN können die Stichwahl ja entscheiden, so sie denn wollten.
Die Stimmen der SPD plus die der GRÜNEN stellen zusammen eine satte Mehrheit, auch gegen die CDU.
Nur Ihnen deucht selbst, dass es Zeit ist für einen Wechsel und dass er auch möglich ist, so die Bürger es wollen.
Das nennt sich übrigens Demokratie…
@Machtmensch .. äh .. Magnetmensch
Ihre hämische Einschätzung meiner Motive muss ich leider korrigieren; das zeugt von Detail Kenntnissen.
Wenn einem die Argumente ausgehen, bezieht man sich gerne auf „Detailkenntnisse“, die dem Kontrahenten nicht zugänglich sind und damit nicht überprüfbar bleiben. Ihre Aversion gegen „Transparenz“ passt damit gut zur hiesigen SPD.
NIchtsdestotrotz gilt die einfache Mathematik auch für Leute, die mit Transparenz nicht so viel am Hut haben: Wenn die, ihrer Meinung nach, übertölpelten GRÜN-Wähler weiterhin einen SPD-Bürgermeister haben wollen, brauchen sie ihn ja nur zu wählen…
So gesehen, wird die Stichwahl noch einmal richtig interessant!
Es ist doch eh egal, wer gewählt wird. Letztlich entscheiden die Finanzen über das, was auf kommunaler Ebene machbar ist. Und in der Bundespolitik sind diese Systemparteien sowieso austauschbar, weil alle dasselbe von der Platte spulen. Es kommt mir vor, als wenn diese Vertreter bereits ihre Hirne an Computer ausgeliefert haben. Erst wenn Deutschland respektive Europa zugrunde gerichtet sind, wird einigen dämmern, was sich da abgespielt hat.
Weder die Grünen noch die CDU noch WsK haben bisher Transparenz gelebt, und vermutlich wird das so bleiben.
Veräppeln alle, so wie der Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung, den man nicht einlösen kann, oder Emmissionsgrenzen, die man überschreiten darf, usw. usw.
U.a. wegen solchen Leuten gibt es viele, die sich vom System der parlamentarischen Demokratie betrogen fühlen und am Ende bei der AfD landen.
Wer nur bis zu seinem Beigeordneten Posten denkt, und bis zur Bürgermeisterwahl 2024, dem erschließt sich dieser Zusammenhang allerdings nicht.
Und nein, mit der lokalen SPD hab ich nichts am Hut, das Gemauschel ist mir gut bekannt. Die Neuen werden es allerdings genauso machen.