
Ministerpräsidentin Malu Dreyer sieht sich harschen Vorwürfen der Flughafenangestellten ausgesetzt.
Foto: pfalz-express.de
Zweibrücken – Mit Pfiffen und Buh-Rufen von Mitarbeitern des insolventen Flughafens Zweibrücken wurden Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz (beide SPD) am 25. Juli bei einer Versammlung vor Ort empfangen.
Der Airport soll Beihilfen in Millionenhöhe zurückzahlen – dazu ist er nicht in der Lage. Das steht in einem – allerdings noch nicht beschlossenen – Papier der EU-Kommission (wir berichteten).
Dreyer versicherte, die Landesregierung werde jeden Einzelnen unterstützen, der seine Arbeit verliere und bei der Suche nach neuen Jobs helfen: “Wir werden keinen hängen lassen.“
Hoffnungen auf eine Änderung der Situation durch eine Klage in Brüssel erteile Dreyer mehr oder minder eine Absage: „Wir klagen gerne, aber es ändert einfach nichts an der derzeitigen Situation.“ Man könne wohl nicht von einer Aufhebung ausgehen, so die Ministerpräsidentin.
Aufgebrachte Bürger ärgern sich vor allem darüber, dass es ihren“ Flughafen getroffen hat: Nur 30 Kilometer entfernt liegt der Airport Saarbrücken-Ensheim, der auch weiterhin in Betrieb bleibt.
Neue EU-Leitlinien verbieten Subventionen für zwei Airports, die weniger als 100 Kilometer auseinanderliegen. Für Saarbrücken gebe es keine Rückforderungen, hatte Innenminister Lewentz vor einigen Tage erklärt. (cli/red)

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