Freitag, 05. Juni 2020

Verschiebung der Landesgartenschau: Volker Wissing geht hart mit Stadt und Land ins Gericht

30. Juli 2013 | noch keine Kommentare | Kategorie: Politik regional

 

Dr. Volker Wissing, Landesvorsitzender der FDP Rheinland-Pfalz und stellvertretender FDP-Bundestagsfraktionsvorsitzender.
Foto: Licht

Landau/Mainz – Eine „Blamage „ nannte der Vorsitzende der FDP Rheinland-Pfalz, Dr. Volker Wissing,  die Verschiebung der Landesgartenschau und sparte nicht mit harten Worten.

SPD und Grüne trügen sowohl auf Landes- als auch auf kommunaler Ebene die Verantwortung für ein Entscheidungswirrwarr, das bundesweit seinesgleichen suche. „Die Bomben in Landau liegen nicht erst seit gestern, insofern stellt sich durchaus die Frage, wie ernst Oberbürgermeister Schlimmer das Problem genommen hat“, so Wissing.

Gleichzeitig habe das Land versucht, sich zunehmend finanziell aus der Verantwortung zu stehlen. „Egal ob beim Bau der geplanten Halle oder bei der Bombensuche, die rot-grüne Landesregierung hat die Stadt stets verlässlich im Stich gelassen“, meinte der FDP-Politiker. Es stelle sich daher die Frage, ob die Veranstaltung tatsächlich nur um ein Jahr verschoben oder ob die Verschiebung nicht vielmehr eine Absage auf Raten sei. „Wenn Landesregierung und Stadt an der Landesgartenschau festhalten wollen, müssen jetzt vor allem die finanziellen Probleme geklärt werden“, so Wissing.

Wissing bezeichnete die Verschiebung der Landesgartenschau als Image-Gau, nicht nur für die Region, sondern auch für das Land Rheinland-Pfalz. Für potentielle Investoren sei das ein verheerendes Signal. „Wenn das Risiko an einem Standort für eine Landesgartenschau zu groß ist, wird das auch Investoren beeindrucken“, so Wissing. (red)

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