
Svenja Schulze
Foto: dts Nachrichtenagentur
Berlin – Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat zur Eindämmung des Plastikmülls ein gesetzliches Verbot für Styropor-Becher angekündigt, darunter auch Kaffeebecher.
„Freiwilligkeit allein reicht nicht. Auf Grundlage der neuen EU-Richtlinie gegen überflüssige Wegwerfartikel werden wir zunächst Styropor-Becher verbieten“, sagte Schulze der „Rheinischen Post“.
„Wir lassen außerdem gerade erforschen, mit welchen Maßnahmen wir den Konsum von Wegwerfbechern insgesamt am besten reduzieren können“, sagte die SPD-Politikerin.
Zudem werde das ab Anfang 2019 geltende neue deutsche Verpackungsgesetz dafür sorgen, dass diejenigen Hersteller weniger Lizenzentgelte zahlen müssten, die Recyclingkunststoff verwenden oder deren Produkte gut recyclingfähig sind.
„Das gilt für Kaffeebecher wie für alle anderen Alltags-Verpackungen auch“, sagte Schulze. Der Plastikmüll müsse angesichts stark gestiegener Verbrauchszahlen in Deutschland deutlich reduziert werden.
„Von 1991 bis 2016 hat sich der jährliche Verbrauch von Kunststoffverpackungen im Haushalt von rund zwölf Kilogramm auf heute rund 25 Kilogramm pro Person in etwa verdoppelt“, sagte Schulze. „Hier wollen wir die Trendwende schaffen.“ (dts Nachrichtenagentur)

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Ein gesetzliches Verbot für Styropor-Becher, das ist die Trendwende! Zu mehr ist die Politik heute nicht mehr in der Lage. Solch eine politische Großtat schafft es in die Medien! Wahrscheinlich wird das Verbot dann auch noch vom Europäischen Gerichtshof in Luxemburg gekippt. Solche Meldungen lenken nur davon ab, daß an den wirklichen Problemen nichts geschieht. Und das Wahlvolk kann beruhigt weiterschlafen, in dem Glauben, der Umweltschutz ist bei Bundesumweltministerin Svenja Schulze „in guten Händen“