Freitag, 18. Oktober 2019

Seit Wochen vermisster Maximilian wieder aufgetaucht – Landrat Ihlenfeld nimmt Stellung

17. Juli 2014 | 6 Kommentare | Kategorie: Kreis Bad Dürkheim, Neustadt a.d. Weinstraße und Speyer, Regional

Maximilian Kuwalewsky ist wieder im Kinderheim.
Fotos: Polizei Neustadt

Neustadt/Kreis Bad Dürkheim – Der seit dem 20. Juni vermisste zwölfjährige Maximilian Kuwalewsky aus Lambrecht wurde heute (17. Juli) von der Polizei im Bereich des Elmsteiner Tals aufgegriffen. Er hatte sich bei einem entfernten Bekannten seiner Familie aufgehalten.

Da Anhaltspunkte für den Aufenthalt des Jungen in den Bereichen Elmsteiner Tal bzw. in der Nordpfalz vorhanden waren, wurden  Durchsuchungsbeschlüsse im Strafverfahren wegen Kindesentziehung für zwei Wohnanwesen vollstreckt.

Maximilian gehe es augenscheinlich gut, hieß es von der Polizei Neustadt. Eine endgültige Aussage über seinen Gesundheitszustand könne jedoch erst nach einer ärztlichen Untersuchung getroffen werden.

Die Polizei übergab den Jungen dem Jugendamt der Kreisverwaltung – nicht im Sinne von Maximilian und seiner Mutter. Der Aufenthalt im Jugendheim war der Grund, weshalb der Junge weggelaufen war und sich versteckt hatte.

Maximilian hatte mehrfach geäußert, dass er erst zurückkommen werde, wenn klar sei, dass er nicht ins Heim zurück müsse. Die Polizei hatte in einer tagelangen, großangelegten Suchaktion erfolglos nach Maximilian gesucht gesucht.

In der Zwischenzeit hatte der Anwalt von Maximilians Mutter Anzeige gegen das Kinderheim wegen Misshandlungsverdachts erstattet.

Eine Sprecherin des Kinderheims hatte die Vorwürfe zurückgewiesen und geäußert, dass die Mitarbeiter die Beschuldigungen nicht nachvollziehen könnten und entsetzt seien.

 Kreisverwaltung Bad Dürkheim und Landrat nehmen Stellung

„Wir sind froh, dass Maximilian wieder aufgetaucht ist und es ihm dem ersten Anschein nach gut geht“, sagte Hans-Ulrich Ihlenfeld, Landrat des Landkreises Bad Dürkheim. „Unser Dank gilt der Polizei für ihre gute Arbeit, die Maximilian wohlbehalten wieder zurück gebracht hat.“

Dem Jugendamt der Kreisverwaltung Bad Dürkheim obliegt das Aufenthaltsbestimmungsrecht des Jungen und seine Gesundheitsfürsorge.

Zunächst wurde Maximilian im Pfalzinstitut in Klingenmünster untergebracht, das mit seiner Kinder- und Jugendpsychiatrie für den Kreis Bad Dürkheim zuständig ist. Dort werde geprüft, wie es ihm gesundheitlich gehe.Wir würden uns freuen, wenn sich daraus in Kooperation mit der Mutter eine Lösung entwickeln ließe, wie in gegenseitigem Einvernehmen zum Wohle von Maximilian weiter verfahren werden kann. Das Kindeswohl haben wir dabei immer im Blick.“

Das Gespräch mit der Mutter werde gesucht, versicherte der Landrat. In das Kinder- und Jugendheim, in dem der Junge bisher untergebracht war, werde er nicht zurückkehren.

(red/PD Neustadt)

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6 Kommentare auf "Seit Wochen vermisster Maximilian wieder aufgetaucht – Landrat Ihlenfeld nimmt Stellung"

  1. Egenolf sagt:

    Der Junge gehört zu seiner Mutter, was mit dieser Familie gemacht wird ist das letzte. Keiner vom Jugendamt denkt an das Kindeswohl. Es ist kein wunder das man scheinbar nur eine möglichkeit hat und das ist Auswandern. Mit welchem recht zerstören Jugendämter Familien? Gebt der Mutter ihre Kinder wieder!!!!

    • Frank sagt:

      Zurück zur Mutter? Das ist ja wohl ein schlechter Witz? Es wird garantiert Gründe geben, die die Mutter verheimlicht hat, welche die Inobhutnahme nötig gemacht hat.
      Wenn der Junge bei entfernten Bekannten war, und die mitbekommen haben, dass er polizeilich gesucht wird und sie sich strafbar machen können, bleibt zu spekulieren wie die Mutter daran beteiligt sein könnte…
      Und dahin die Kinder wieder zurück geben…

      • vera veritas sagt:

        Hallo Frank,
        wenn Du mehr über den Fall wissen wissen willst, kannst Du im Web googeln und folgende Suchworte eingeben:

        Andrea Kuwalewsky Maximilian

        Dann findest Du eine Reihe an Informationen aus erster Hand,
        wie z.B. auch diverse Artikel und Videos eines Reporters,
        in denen auch die Rechtsvertreter der betroffenen Familie zu Wort kommen.

        Vera Veritas

        //Erst informieren und dann /ver/urteilen!//

  2. simone.d sagt:

    Also ich bin der meinung das es nicht richtig wäre maximilian zurück in dieses heim zu bringen
    ich war selber vor jahren dort und damals gab es dort schon kindesmisshandlung
    ich habe es am einen leib erfahren müssen
    ja klar das die erzieher und heimleitung das zurück weist
    weil die sind ja die wo am längeren hebel sitzen. einem kind muss man ja nicht glauben
    aber ich weis das dort kinder geschlagen werden

    gibt andrea endlich ihre kinder zurück und gibt lieber das geld was ihr für die unterbringung in der einrichtung zahlt der andrea weil dann kann sie mit ihren kindern einen schönen familien urlaub machen
    und die kinder erleben wieder schöne tage ohne angst haben zu müssen

    • vera veritas sagt:

      Liebe simone.d,
      danke dafür, dass Du den Mut hattest, von Deinen Erfahrungen im besagten Kinderheim zu berichten.

      Wir brauchen Deine Hilfe, damit Andrea Kuwalewskys Kindern und allen anderen betroffenen Heimkindern geholfen werden kann.

      Wende Dich bitte hierfür direkt an Andrea Kuwalewsky.
      Du findest sie oder mich auf facebook.

      Vielen Dank
      Vera Veritas

  3. Claudia sagt:

    Der Junge haute ab, weil er nicht ins Heim sondern zu seiner Mutter zurück möchte. In der Zwischenzeit hat der Anwalt von Maximilians Mutter Anzeige gegen das Kinderheim wegen Misshandlungsverdachts erstattet.

    Und was macht das Jugendamt? Sie bringen den Jungen in eine Kinder- und Jugendpsychiatrie.

    Kinder die zu ihrer Mutter wollenm müssen also in eine Psychiatrie? Total Krank! Würde dann wohl alle Kinder betreffen.

    Aber Typisch für das Jugendamt. Denn nur diese wissen was gut ist für Kinder und wenn die Kinder das nicht annehmen, weil sie eine andere Realität ihrer Eltern haben, dann muss man ihnen die Realität eben absprechen. Die Eltern schlecht machen, Umgänge verweigern….
    So hat man über die Kinder-Opfer mehr Kontrolle. Brechen heißt die Devise! Und dazu nutzt man gerne auch die Zwangspsychatrisierung. Und die Eltern macht man sich gefügig, über „Wenn du nicht…. dann siehst du dein Kind nie wieder!“ Psychische Kriegsführung!

    Sowas kostet den Steuerzahler jährlich über 20 Milliarden Euro. Aber hauptsache die Pflegeindustrie bleibt am laufen und jeder bekommt seine Gelder auf kosten der Kinder und deren Familien.

    Und was sagt Hans-Ulrich Ihlenfeld, Landrat des Landkreises Bad Dürkheim? „Wir würden uns freuen, wenn sich daraus in Kooperation mit der Mutter eine Lösung entwickeln ließe, wie in gegenseitigem Einvernehmen zum Wohle von Maximilian weiter verfahren werden kann. Das Kindeswohl haben wir dabei immer im Blick.“

    Als Mutter, würde ich mit Kinderdieben, welchen den Willen des Kindes und der Mutter missachten, sicher nicht kooperieren. Es wird die Mutter und das Kind hier RECHTLOS gemacht und dann soll man mit solchen Leuten noch kooperieren? Da hilft nur ein guter Anwat und ein guter Richter, welcher da umgehend einen Riegel vorschiebt!

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