Herxheim – Joonas Kylmäkorpi stand am Ende des Sandbahnrennens am Vatertag in Herxheim als Sieger es ersten WM Finales der Saison 2015 auf der Mitte des Podiums.
Dem 35-Jährigen zur Seite standen mit dem Franzosen Dimitri Bergé (18 Jahre alt) und dem Wild Card Fahrer Michael Härtel aus dem bayrischen Dingolfing zwei „Junge Wilde“ auf den Plätzen 2 und 3, die nicht jeder so erwartet hätte. Kurios: Als Kylmäkorpi 2012 seinen dritten WM Titel gewann, fuhren Bergé und Härtel noch um den 250ccm Weltmeistertitel der Nachwuchsklassen.
Gerade der deutsche Wild Card Pilot Michael Härtel stahl allen die Show und qualifizierte sich als einziger Deutscher nach einem kurzweiligen Rennen für den Tagesendlauf.
Eben diesen Tagesendlauf verpasste Erik Riss in der Langbahnweltmeisterschaft denkbar knapp: Der amtierende Weltmeister auf der Langbahn verlor nach zwei Laufsiegen durch einen technischen Defekt im dritten Durchgang seinen besten Motor und wichtige Punkte, die in der Endabrechnung um Finale fehlten. Trotz alledem sammelte der Weltmeister 15 wichtige Punkte für die Weltmeisterschaft und etablierte sich im oberen Bereich des Klassements.
Bei den nationalen Solisten stoppte ein technischer Defekt einen der ältesten im Feld. Martin Theobald war klar auf Siegkurs, als ihn im Finale die Technik ausbremste. Von Theobalds technischem Defekt profitierte dann der Haßlocher Marc Herter, der auf den dritten Rang fuhr.
Bei den Gespannklassen waren Stefan Brandhofer mit Beifahrer Daniel Eibl in der internationalen Klasse, sowie Manuel Meier mit Beifahrerin Lydia Neuendorf erfolgreich.
Der nächste Renntermin in Herxheim wirft bereits wieder seine Schatten voraus. Am Samstag, 4. Juli ,wird auf der Speedwaybahn im Herxheimer Waldstadion der deutsche U21 Meister ermittelt. Mit am Start sind voraussichtlich erneut Erik Riss und Michael Härtel. (red)

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