Freitag, 21. Januar 2022

„Pro Asyl“ kritisiert Neuregelung zum Familiennachzug

1. August 2018 | Kategorie: Nachrichten, Politik
Eine Flüchtlingsfamilie, Vater, Mutter, Kind, in einem Lager.

Foto: dts Nachrichtenagentur

Berlin  – Der Geschäftsführer der Flüchtlingshilfeorganisation Pro Asyl, Günter Burkhardt, hat die seit heute geltende Neuregelung zum Familiennachzug von Flüchtlingen mit eingeschränktem Schutzstatus scharf kritisiert.

Auf Tagesschau24 sagte Burkhardt, die Regelung basiere auf einem Zufallsprinzip, bei dem die Kriterien für die Betroffenen völlig unklar seien. „Das ist extrem zermürbend und schädlich für die Integration der Flüchtlinge hier“, so Burkhardt.

Man habe ein Bürokratiemonster geschaffen, bei dem das Prüfverfahren lange dauern könne. Das Verfahren bezeichnete Burkhardt als Augenwischerei: Hier werde der Öffentlichkeit vorgegaukelt, es würde nach rationalen Gesichtspunkten entschieden.

Außerdem habe bislang niemand erklärt, was eigentlich mit dem 1001. Anspruchsberechtigten passiert. (dts Nachrichtenagentur)

Print Friendly, PDF & Email
Zur Startseite

Abonnieren Sie auch unseren Pfalz-Express-Kanal bei YouTube

Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

4 Kommentare auf "„Pro Asyl“ kritisiert Neuregelung zum Familiennachzug"

  1. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Der blanke Hohn. In #Syrien ist der #IS vertrieben und das Land muss jetzt wieder neu aufgebaut werden.

    Und hierzulande ist ab heute wieder #Familiennachzug für „subsidiär Schutzbedürftige“ möglich (hauptsächlich Syrer profitieren davon).

    Wie passt das zusammen?

  2. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Die Regierung schafft das eigene Land ab …

    Stück für Stück, Schritt für Schritt.

    Es wird ohne demokratische Legitimation eine monoethnische Gesellschaft in eine multiethnische Gesellschaft transformiert. Verwerfungen und „Kollateralschäden“ einkalkuliert.

    Die Masse schweigt.
    Das Erwachen wird unsanft sein.

  3. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Statt endlich damit anzufangen, die hunderttausenden Ausreisepflichtigen des Landes zu verweisen, beginnt ab jetzt der Familiennachzug, der es monatlich 1.000 zusätzlichen Kostgängern erlaubt, in das Land, in dem sie gut und gerne leben werden, zu kommen.

  4. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    >Augenwischerei: Hier werde der Öffentlichkeit vorgegaukelt, es würde nach rationalen Gesichtspunkten entschieden.

    Augenwischerei ist richtig formuliert. Allerdings deshalb, weil hunderttausenden Syrern pauschal einen GFK-Status zugebilligt wurde und damit einen Rechtsanspruch auf Familiennachzug besteht.

    Der soziale Sprengstoff wird systematisch angereichert!

Directory powered by Business Directory Plugin