Dienstag, 17. Mai 2022

Nach Ablehnung im Gemeinderat: Deutliche Worte der SPD Schaidt: „Neue Kulturhalle muss kommen“

16. Mai 2014 | Kategorie: Politik regional

Die Mitglieder der SPD Schaidt sind verärgert: Ein Neubau der Kulturhalle wurde abgelehnt.
Foto: v. privat

Schaidt – „Die Ablehnung der Stadtratsmehrheit von CDU und Grünen zu unserem Vorschlag für den Standort der Kulturhalle im Sportzentrum ist eine Farce“, kritisiert der Vorsitzende der SPD Schaidt, Herbert Hauck den letzten Beschluss im Gemeinderat.

Bei der Ortsbegehung der SPD in Schaidt am 9. Mai war die Verzögerung der Standortfestlegung das Hauptthema. „Mich ärgert es persönlich sehr, mit welch fadenscheinigen Vorwänden und welchen Eskapaden die CDU den Fortgang dieses Projekts torpediert hat“, fügt Ortsvorsteher Kurt Geörger hinzu. „Die Stadt hat doch selbst schon 5 Millionen Euro für die Halle in der Haushaltsplanung für dieses Jahr stehen – was soll denn das!“, entrüstete sich ein Bürger.

Für die SPD Schaidt ist der derzeitige Zustand der alten Kulturhalle unhaltbar. Ein Neubau an der „optimal geeigneten“ Stelle im Sportzentrum sei eindeutig die beste Lösung: „Und zudem kostengünstiger als die Generalsanierung der alten Halle.“

Der neue Standort biete nicht nur ebenerdigen Raum und alten- sowie behindertenfreundliche Flächen, sondern verfüge auch über Freiflächen. Die vorhandenen Parkplätze und die Möglichkeit, auch abends musikalische Veranstaltungen durchführen zu können ohne Nachbarn und Anwohner zu stören, sprächen eindeutig für den neuen Standort, so die Schaidter SPD.

„Meine Hoffnung richtet sich nun auf die Kommunalwahlen“, beschreibt Herbert Hauck die weitere Strategie der SPD. „Ich hoffe sehr, dass es uns gelingt, die Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat zu unseren Gunsten zu ändern. Der Neubau der Kulturhalle wird dann einer unserer ersten Beschlüsse sein.“

 Einem CDU-Mandatsträger, der das Anliegen bislang unterstützt habe, wirft die SPD Wortbruch vor. „Ich hätte es bislang nicht für möglich gehalten, dass gegen die eigene Überzeugung und gegen die Mitbürger und Vereine gestimmt wird, weil ein Vorsitzender oder ein Fraktionssprecher oder ein Bürgermeister oder sonst wer das so wollen“, zeigte sich Hauck auch persönlich betroffen. (red)

 

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