
Thomas Stuhlik hat all sein Herzblut in das Projekt „Tafel“ gesteckt.
Fotos: Pfalz-Express
Wörth – Der Gründer der Wörther Tafel e.V., Thomas Stuhlik, stellt sich nicht wieder zur Wahl zum Vorsitzenden.
Im Frühjahr 2005 hatte er die Tafel ins Leben gerufen – am 27. März hört er nun auf. Die Gründe seien gesundheitlicher Natur, sagte Stuhlik. Deshalb habe er beschlossen, sich nicht wieder zur Wahl zu stellen.
„Es war schon eine innere Auseinandersetzung, aber meine Gesundheit lässt eine weitere Amtszeit nicht zu und meine Vernunft hat sich durchgesetzt“, so Stuhlik. Denn sein Motto heiße: „Entweder 100 Prozent Tafel oder aufhören, halbe Sachen sind nicht mein Ding.“
Er gehe mit einem sehr guten Gefühl, der Verein stehe auf soliden Füßen in allen Bereichen und sei weit über seine Grenzen hinaus bekannt für Hilfe und Unterstützung für Menschen in Not. Stuhlik wurde unter anderem für sein Engagement 2017 mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.
Eine große Herausforderung war der Flüchtlingszustrom in den Jahren 2015 und 2016. Stuhlik hat nie einen Unterschied zwischen Einheimischen und Geflüchteten gemacht, alle waren willkommen. Er organisierte Fahrdienste, startete das Projekt „Fahrräder für alle“, hat mitgewirkt, die Tafeln überregional zu vernetzen und viele Sponsoren gewonnen.
Stuhlik weiter: „Gerne möchte ich allen noch Danke sagen für die Unterstützung und Begleitung der Wörther Tafel e.V. seit 2005, denn ohne Helfer/innen und Sponsoren ist eine Tafel nicht möglich.“
Man habe zusammen viel bewegt. Auch in Zukunft gebe es etliche Herausforderungen. „Macht´s gut, liebe Grüße, euer Thomas Stuhlik“, schloss er seine Erklärung. (cli)

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„Gerne möchte ich allen noch Danke sagen für die Unterstützung und Begleitung der Wörther Tafel e.V. seit 2005, denn ohne Helfer/innen und Sponsoren ist eine Tafel nicht möglich.“
Dank gebührt auch dem Herrn Stuhlik, auch wenn es sehr sehr sehr traurig ist anzusehen wie die Deutschen mit ihren Alten und Mittellosen umgehen.
Dank den Grünen und dem Flaschenpfand von 25Cent auf Plastikflaschen kommt immerhin der ein oder andere Rentner nach dem wühlen im Müll über die Runden. So 20 Flaschen ergeben einen Döner oder eine Mahlzeit.
Das Herr Stuhlik alle Menschen gleich behandelt hat (…) gebührt ihm auch höchsten Respekt.
Danke auch der Redaktion für das zensieren meines Artikels und der Fakten in dem Artikel.