
Michael Schrey gewinnt mit dem BMW M2 Racing vom Autohaus Scheller und der Startnummer 2 den BMW M2 Cup.
Quelle: BMW Scheller
Ludwigshafen/Hockenheimring: Sieben Siege in Folge, ein turbulentes Finale und am Ende der Meistertitel: Fahrer Michael Schrey krönt mit dem BMW M2 Racing vom Autohaus Scheller eine außergewöhnliche erste Saison.
Auf dem Hockenheimring wird es zum Abschluss noch einmal richtig spannend. Eine Kollision, einsetzender Regen und eine Penalty Lap von 5 Sekunden können am Ende aber nicht mehr verhindern, was das gesamte Team über die Saison erarbeitet, hat: den Gesamtsieg im BMW M2 Cup.
Vier Monate, zehn Rennen und am Ende steht der Meistertitel. Michael Schrey gewinnt mit dem BMW M2 Racing vom Autohaus Scheller und der Startnummer 2 den BMW M2 Cup. Für BMW Scheller endet damit bereits das erste Jahr im aktiven Motorsport mit dem größtmöglichen sportlichen Erfolg.
Vor dem Saisonstart war kaum abzusehen, wohin dieses neue Kapitel führen würde. Im Juni ging das Fahrzeug auf dem Lausitzring erstmals im BMW M2 Cup an den Start. Schrey gewann sowohl am Samstag als auch am Sonntag und legte damit den Grundstein für eine außergewöhnliche Saison.
Auch auf dem Norisring war der Scheller M2 nicht zu schlagen. Am Nürburgring folgten die nächsten beiden Siege. Nach sechs Rennen standen sechs Erfolge zu Buche. Der BMW M2 Racing mit der Startnummer 2 behauptete sich von Rennwochenende zu Rennwochenende an der Spitze.
Gerade im BMW M2 Cup entscheiden Kleinigkeiten. Die Fahrzeuge sind technisch weitgehend identisch. Umso wichtiger sind konstante Rundenzeiten, die richtige Abstimmung, Reifenmanagement und eine präzise Zusammenarbeit zwischen Fahrer und dem Team.
Am Sachsenring wurde es erstmals richtig eng. Im ersten Rennen blieb Christopher Holst bis zum Schluss in Schlagdistanz. Schrey hielt dem Druck stand und feierte seinen siebten Sieg in Folge.
Am Sonntag änderten sich die Bedingungen. Regen machte das Rennen zu einer neuen Herausforderung. Schrey verteidigte die Führung lange, musste Holst in der Schlussphase jedoch passieren lassen. Platz zwei bedeutete das Ende einer beeindruckenden Siegesserie, brachte gleichzeitig, aber wichtige Punkte für die Meisterschaft. Die Serie war gerissen. Die Tabellenführung blieb.
Mit einem Punktevorsprung ging es schließlich zum Saisonfinale nach Hockenheim. Fast ein Heimspiel für BMW Scheller und gleichzeitig die letzte große Aufgabe einer Saison, in der bis dahin fast alles aufgegangen war.
Doch Motorsport hält sich selten an ein Drehbuch.
Im Samstagslauf kämpfte Schrey erneut vorne mit. In der letzten Runde kam es zur Kollision mit seinem direkten Meisterschaftskonkurrenten Christopher Holst, der ihm vorne rechts die Radaufhängung beschädigte, „Nachtschicht für das Rennen am Sonntag war angesagt“. Statt eines weiteren Podiums wurde Schrey auf Rang neun gewertet.
Für einen kurzen Moment rückte das Rennergebnis in den Vordergrund. Dann folgte die entscheidende Nachricht: Der Vorsprung, den sich Schrey in den Monaten zuvor erarbeitet hatte, war groß genug. Noch vor dem letzten Rennen der Saison stand fest, dass das Team den ADAC BMW M2 Cup gewonnen hatte. Der Titel war perfekt.
Doch zurücklehnen wollte sich am Sonntag niemand. Kurz vor dem Start begann es über dem Hockenheimring zu regnen. Die Bedingungen änderten sich innerhalb weniger Minuten, die Bereifung musste noch direkt in der Startaufstellung gewechselt werden.
Es war der Auftakt zu einem letzten Rennen, das noch einmal alles von Fahrer und Crew verlangte.
Im Lauf erhielt Schrey eine Penalty Lap (5 Sekunden Strafe) und verlor dadurch Positionen. Statt die Saison einfach ausrollen zu lassen, begann die Aufholjagd. Runde für Runde kämpfte er sich wieder nach vorne und brachte den BMW M2 Racing mit der Startnummer 2 schließlich auf Rang vier ins Ziel. Teamkollege Niklas Hirsch gewann das letzte Rennen des Jahres.
Es war vielleicht nicht das perfekte Finalwochenende auf dem Papier. Aber eines, das sinnbildlich für Motorsport steht: Bedingungen können sich innerhalb von Sekunden ändern, eine Berührung kann ein Rennen drehen und ein Rückschlag verlangt sofort die nächste Antwort.
Genau darin lag eine der Stärken dieser Saison. Schrey lieferte nicht nur, wenn alles nach Plan verlief. Auch wenn es schwierig wurde, sammelte Er die entscheidenden Punkte und brachte das Fahrzeug zurück nach vorne.
Hinter diesem Erfolg steckt deshalb weit mehr als die Leistung im Cockpit. Das Team sorgte dafür, dass Schrey bei jedem Rennen ein zuverlässig vorbereitetes Fahrzeug zur Verfügung hatte. Viele Stunden Arbeit fanden dort statt, wo später keine Kameras standen: bei der Vorbereitung, der Abstimmung und der Analyse zwischen den Rennen.
„Wir sind als Rookie in den Motorsport gestartet und wussten natürlich nicht, was uns in unserem ersten Jahr erwartet. Nach sieben Siegen in Folge kam am Sachsenring erstmals ein zweiter Platz, und beim Finale in Hockenheim wurde es dann noch einmal richtig turbulent.
Genau das zeigt, dass im Motorsport nichts selbstverständlich ist“, sagt Matthias Scheller, Geschäftsführer vom Autohaus Scheller. „Dass wir am Ende trotzdem den Meistertitel feiern können, macht uns unglaublich stolz. Hinter diesem Erfolg stecken viele Stunden Arbeit, Präzision und vor allem Herzblut. Von Michael genauso wie von allen, die dieses Projekt begleitet haben.“
Für Scheller begann die Geschichte des Rennwagens allerdings schon lange vor der ersten Startampel. „Ein besonderer Dank gilt meinem guten Freund Max Partl, selbst Rennfahrer, mit dem die Idee für dieses Projekt überhaupt entstanden ist. Ebenso bedanken wir uns bei Bonk Motorsport, die uns während des gesamten BMW M2 Cups mit ihrer Erfahrung und ihrem Einsatz unterstützt haben“, so Scheller.
Der Meistertitel wurde nicht an einem einzigen Wochenende gewonnen. Seine Grundlage entstand über die gesamte Saison: sieben Siege in Folge, starke Rundenzeiten, eine hohe Punkteausbeute, wenige Fehler und ein Rennwagen, der zuverlässig für jedes Rennen vorbereitet wurde.
Was im Juni als erster Schritt in den Motorsport begann, endet vier Monate später mit dem Meistertitel.
Ob das Sprichwort „Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist“ auch bei BMW Scheller gilt, wird sich 2027 zeigen.
Wer den Meister-BMW live erleben möchte, hat dazu ab dem 30. Oktober Gelegenheit. Zur Markteinführung des neuen BMW i3 ist unser BMW M2 Racing mit der Startnummer 2 am Standort Ludwigshafen zu sehen.
„Kommen Sie vorbei und erleben Sie den Meisterwagen hautnah“, so Matthias Scheller.
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