Mittwoch, 02. Dezember 2020

Lachen-Speyerdorf: Besondere Ehre für Weinprinzessin Alisa

7. September 2020 | Kategorie: Neustadt a.d. Weinstraße und Speyer

Hans Herrmann und Lara Fröhlich übergeben Alisa I. die Tafel.
Foto: Carsten Hofsäß

Lachen-Speyerdorf. Eine besondere Überraschung wartete am 4. September auf die Lachen-Speyerdorfer Weinprinzessin Alisa I., denn ihr wurde eine besondere Ehre zuteil.

Hans Herrmann, der über den Ort hinaus für seine Holzarbeiten, besonders seine Drechselkunst, bekannt ist, hat ihr nämlich ein kleines Geschenk gemacht, um sie für das zweite Jahr ihrer Amtszeit zu motivieren.

Denn aufgrund der Corona-Pandemie war sie seit Februar mit wenigen Ausnahmen wie der „Kerwe dehääm“ quasi „arbeitslos“. Als Ausgleich wurde ihre Amtszeit um ein Jahr verlängert; damit ist sie nun die erste Weinprinzessin, die für zwei Jahre Lachen-Speyerdorf mit seinen Weinen repräsentiert.

„Ich dachte, nachdem das Jahr nicht so gelaufen ist, dass ich ihr eine „kleine Entschädigung“ machen muss. Darum habe ich ihr etwas Besonderes geschnitzt“, wie er erklärt.

Foto: Carsten Hofsäß

Aus einem 35 x 17 cm großen Lindenstück schnitzte er ein Relief, das eine junge Frau bei der Traubenlese darstellt. Geziert wird es am unteren Ende vom Schriftzug „Alisa I. 2019-21“. Detailliert hat er dabei die Trauben, die Rebstöcke und die Haare herausgearbeitet. Besonders die Haare sollen dabei auch an die Weinhoheit erinnern.

Eine gute Woche hat er daran getüftelt, nun durfte er es mit seiner Enkeltochter Lara am Froschbrunnen der Weinhoheit überreichen. „Der Vorgängerin habe ich etwas gedrechselt, jetzt hoffe ich, Alisa hat Freude an dieser Tafel“, so Herrmann.

Alisa war zunächst sprachlos, freute sich aber über die ihr zuteil gewordene Ehre: „Das ist wunderschön und erhält einen Ehrenplatz.“ Natürlich sei das Jahr schwierig gewesen, es habe keine Treffen mit der „Wochenendfamilie“ gegeben, keine wahrzunehmenden Termine. Aber es sei sehr schön, dass sie noch ein Jahr im Amt bleiben könne.

Hans Herrmann freute sich, dass sein Geschenk so gut ankam, und richtete seinen Blick gleich auf seine nächsten Projekte, darunter eine orientalische Weihnachtskrippe, die er gerade drechselt. (hofc)

Opa und Enkeltochter mit dem Ergebnis der Arbeit.
Foto: Carsten Hofsäß

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