
Landrätin Theresia Riedmaier (2.v.r.) überreicht Rudi Götz (2.v.l.) im Beisein sein Frau Petra (Mitte) den Wappenschild des Landkreises. Die Kreisbeigeordneten Helmut Geißer (links) und Bernd E. Lauerbach (rechts) gratulieren.
Foto: kv-süw
Annweiler. Der langjährige Kreisfeuerwehrinspekteur (KFI) Rudi Götz wurde anlässlich des 12. Kreisfeuerwehrtages in Annweiler mit dem Wappenschild des Landkreises SÜW ausgezeichnet.
Landrätin Theresia Riedmaier würdigte damit sein außerordentliches Engagement und seine mehrjährigen hervorragenden Leistungen um den Landkreis mit einer der höchsten Auszeichnungen. Rudi Götz ist seit 1998 ehrenamtlicher Kreisfeuerwehrinspekteur des Landkreises und war zuvor drei Jahre lang als stellvertretender Kreisfeuerwehrinspekteur tätig.
„Rudi Götz hat im Ehrenamt bis hin zur Führung unserer Feuerwehr in SÜW über einen Zeitraum von 21 Jahren, davon 3 Jahre als Stellvertreter und 18 Jahre als Kreisfeuerwehrinspekteur, das Feuerwehrwesen zu einem Lebensinhalt gemacht – zu seinem Dienst für Menschen und unsere Gemeinschaft.
Der Landkreis, die Bürgerschaft, die Kommunalpolitik, die Feuerwehren und die ganz große BOS-Familie hat ihm viel zu danken. Er ist eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Durch ihn und sein Wirken versteht man was Kameradschaft im wirklichen und guten Sinne ist. Als Kamerad ist er Vorbild und Beispiel. Als Freund ist er unersetzlich“, betonte die Landrätin in ihrer Ansprache.
Rudi Götz verfüge über eine enorme Sachkompetenz, die im ganzen Land anerkannt sei. „Sein Rat ist gefragt, sein Wort wird gehört“, so Riedmaier. Er habe ein hohes Verantwortungsbewusstsein für die ordnenden Strukturen, für Investitionen und Finanzen und für Menschen.
Seit Beginn seines Mitwirkens bei der Freiwilligen Feuerwehr wie auch im Katastrophenschutz hat Götz ein außerordentliches Engagement gezeigt. Der Aufbau, die Ausstattung und die Ausbildung des Gefahrstoffzuges des Landkreises waren ihm ein besonderes Anliegen. Diese Kreiseinheit trägt nach wie vor seine Handschrift.
Götz zeichnete sich verantwortlich für den Aufbau des Gleichwellenfunknetzes im Landkreis und der Stadt und war ebenso Initiator der Aufschaltung des Notrufes auf die ehemalige Rettungsleitstelle Landau.
Seit der Planung der Straßentunnel im Verlauf der B10 bei Annweiler kümmerte sich Götz um die Sicherheitsfragen bezüglich der Gefahrenabwehr. In Zusammenarbeit mit Spezialisten und Fachfirmen entwickelte er ein Sicherheitskonzept unterstützt durch Demonstrationsveranstaltungen und Großübungen.
Götz initiierte die Interkommunale Zusammenarbeit der Katastrophenschutzstäbe der Stadt Landau und des Landkreises Südliche Weinstraße und koordinierte gemeinsame Ausbildungsveranstaltungen und Übungen vor Ort und an der Feuerwehr- und Katstrophenschutzschule in Koblenz.
Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Gefahrenabwehr gemeinsam mit den französischen Nachbarn war Götz ebenfalls immer sehr wichtig. Außerdem engagierte er sich als Vorsitzender der Projektgruppe „Führung“ in der Oberrheinkonferenz.
Auch die Entwicklung der ehemaligen Rettungsleitstelle zur Integrierten Leitstelle Südpfalz hat Rudi Götz von Anfang an genau verfolgt und die Pläne für den Um- bzw. Neubau mit entwickelt. Zusammen mit seinem ehemaligen Kollegen, dem Stadtfeuerwehrinspekteur a.D. Werner Baumann, arbeitete Götz die Idee der gemeinsamen Beschaffung eines Einsatzleitwagens 2 aus.
Ein weiteres großes Anliegen war ihm stets die Förderung der Jugendarbeit, insbesondere im Bereich der Jugendfeuerwehren.
Neben seiner beruflichen Tätigkeit bei der Feuerwache in Mannheim hat er sich in zahlreichen Vereinigungen und Institutionen ehrenamtlich engagiert. Eine besondere Herzensangelegenheit war Götz die Senegalhilfe.
Die Kreisbeigeordneten Helmut Geißer und Bernd E. Lauerbach gratulierten ebenfalls zur Auszeichnung und würdigten seine besonderen Verdienste. „Ich danke Rudi Götz für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ihm gebühren meine Anerkennung und meine Wertschätzung“, sagte der für das Feuerwehrwesen zuständige Kreisbeigeordnete Helmut Geißer. (kv-süw)

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