Dienstag, 23. Juli 2019

Großes Entenrennen auf der Queich: Facebook-Diskussion zu gelben Plastik-Tierchen

13. Mai 2019 | 1 Kommentare | Kategorie: Allgemein, Landau, Regional

Die Entchen landen im Wasser…

Landau. Das Landauer Entenrennen ist eine beliebte Veranstaltung, die schon viele Jahre vom Kinderschutzbund Landau-SÜW veranstaltet wird. Die Einnahmen aus dem Entenrennen kommen verschiedenen Hilfe-, Beratungs- und Unterstützungsangeboten des Kinderschutzbunds zugute.

Der Pfalz-Express berichtete noch am gleichen Tag (27. April) über die Veranstaltung. Auf der PEX-Facebook-Seite kam bald darauf eine rege Diskussion in Gang. Die Debatte bezog sich auf die gelben Plastikenten, die beim Rennen auf der Queich schwimmen, aber wieder heraus gefischt werden, was Viele offenbar nicht wussten. Ihr Thema: „Plastik im Flüsschen“.

„Freitags zur Klima- Demo… Und Samstags werden die Plastik Enten ins Wasser gekippt… „, „4000x Plastik das seine Schadstoffe ins Wasser abgibt“, „Und danach landet das ganze Plastik im Müll?“, „Ginge es nicht auch ohne weniger Plastikmüll zugunsten von einem guten Zweck? Die Logik ist mir unerklärlich…“, lauteten einige der Vorwürfe.

…machen ihr Rennen…

„Gemietet und abgezählt“

Heinrich Braun, Geschäftsführer des Kinderschutzbunds, hat sich dazu geäußert: „Die „Rennenten“ sind Mietenten, die genau abgezählt geliefert werden und in gleicher Stückzahl auch wieder an den Vermieter zurück gesendet werden müssen!
Dank der Unterstützung des THW und des Kanuclubs Landau ist uns in 13 Entenrennen noch keine einzige Ente ´entflohen´.

Das THW baut mit ziemlichem Aufwand im Zieleinlauf eine „Fangvorrichtung“, die einerseits sicher stellt, dass jeweils nur eine Ente als Los gezogen werden kann und auch verhindert, dass Enten ausbrechen können; zudem stehen am Zieleinlauf immer mehrere THW-Mitarbeiter und passen auf, dass dies nicht passiert. Die Mitglieder des Kanuclubs stellen als Streckenposten sicher, dass auch auf der Rennstrecke keine Enten zurück bleiben.

Neben den Auflagen der Umweltschutzvorschriften, denen wir natürlich folgen, haben wir auch Interesse daran, dass alle Enten „eingefangen“ werden, denn fehlende Rennenten müssen wir bezahlen“, erläutert Braun.

…und werden am Ziel wieder vom THW heraus gefischt.
Fotos: Pfalz-Express/Ahme

 

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Ein Kommentar auf "Großes Entenrennen auf der Queich: Facebook-Diskussion zu gelben Plastik-Tierchen"

  1. karlheinz sagt:

    Danke für diese Hintergrundberichterstattung.

    Leider fehlt mir der Glaube, dass in 13 Jahren bei jeweils 4.000 Enten (vielleicht waren es anfangs weniger) nicht eine einzige verschwunden ist.

    Sollte die Queich auf der gesamten Strecke (mir sind aktuell nicht alle Abschnitte präsent) so kanalisiert sein, dass sich keine Ente verheddern kann?

    Auch das Interesse von Souvernirjägern und Sammlern sollte man nicht unterschätzen.
    Beim Entenrennen nach dem „Fest“ in Karlsruhe sind oft noch einige Wochen später – sehr vereinzelt – gelbe Enten im Ufergestrüpp zu finden.

    Ich glaube, dass es KEINE Umweltbelastung ist, aber wenn er jetzt gesagt hätte „bei 13 Entenrennen sind in Summe noch keine 20 Rennenten verloren gegangen“, wäre das für mich realistisch.

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