Hamburg – Am Hamburger S-Bahnhof Veddel ist es am Sonntag zu einer Explosion gekommen. Zunächst hielten keine Züge an der Station, teilte der HVV am Abend mit, allerdings ohne selbst Details zu nennen.
Laut eines Berichts von „Bild-Online“ soll gegen 17:35 Uhr ein Mann aus der Linie S3 ausgestiegen sein und eine Plastiktüte mit einem Sprengsatz abgestellt haben, der kurze Zeit später am Bahnsteig hochging.
Verletzt wurde demnach niemand. Zahlreiche Schrauben und andere spitze Gegenstände sollen sich auf dem Bahnhof verteilt haben, auch mehrere Scheiben gingen zu Bruch. Die Polizei leitete eine Großfahndung nach dem Täter ein. (dts Nachrichtenagentur)

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Laut „Harburg Aktuell“ ist der Tatverdächtige wegen der Explosion in Veddel ein 1992 wegen Totschlags verurteilter ehemaliger Neonazi.
…oder wie man in Freital Sachsen sagt, ein Lausbub.
AfD
„Haftbefehl gegen Stephan K. (51) wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion. Er hatte nach Erkenntnis der Polizei am Sonntagabend auf dem Bahnsteig
des S-Bahnhofs Veddel Pyrotechnik zur Explosion gebracht. Mittlerweile hat sich ein Mann (68) gemeldet, der verletzt wurde. Er hatte ein Knalltrauma erlitten. Bekannt wurde auch: Der 51-Jährige ist ein ehemaliger Neonazi, verurteilter Totschläger und wegen anderen Delikten der Polizei bekannt. In Harburg wurde er zur Trinkerszene gerechnet.
Der 51-Jährige war 1992 zu einer mehrjährigen Haftstrafe wegen Totschlags verurteilt worden, weil er damals am Busbahnhof Buxtehude zusammen mit einem anderen Neonazi einen 53-Jährigen zusammengeschlagen hatte. Das Opfer, ein Kapitän, hatte gegenüber den Männern Hitler als „größten Verbrecher“ bezeichnet. Der heute 51-Jährige und sein Komplize hatten deshalb derart auf den Mann eingeprügelt, dass der drei Tage später seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus erlag.
In den vergangenen Jahren war Stephan K. völlig abgerutscht. Oft hielt er sich im Harburger Trinkermilieu auf. Ob er weiter derWas ihn dazu brachte am Sonntag die Detonation zu verursachen, ist unbekannt. Der Polizei war der 51-Jährige zuletzt wegen Eigentumsdelikten bekannt. In der Neonaziszene spielt er nach Erkenntnissen der Polizei aktuell keine Rolle mehr. Zum Motiv machte der Mann keine Angaben. Die Detonation war durch zwei sogenannte Polen-Böller ausgelöst worden, die etwa 50 Gramm Schwarzpulver enthalten. Sollte der Mann verurteilt werden, droht ihm eine Freiheitsstrafe von nicht unter zwei Jahren zv“
http://www.harburg-aktuell.de/news/polizei-und-feuerwehr/15054-ex-neonazi-und-totschlaeger-aus-harburger-trinkerszene-legte-boeller-bombe.html