
Acker- und Weideland durch sogenanntes Druckwasser überflutet – solche Bilder soll es in den Hördter Rheinauen künfig nicht mehr geben.
Foto: red
Kreis Germersheim/Rheinland-Pfalz – Auch Hochwasserschutzmaßnahmen in Rheinland-Pfalz werden durch Zuschüsse des Bundes unterstützt. Das ergab eine Kleine Anfrage des Landtagsabgeordneten Martin Brandl (CDU) bei der Landesregierung.
Gefördert würden ausschließlich Maßnahmen mit überregionaler Bedeutung und Wirkung. Der Sonderrahmenplan „präventiver Hochwasserschutz“ unterstütze Deichrückverlegungen und gesteuerte Rückhalteräume im nationalen Hochwasserschutzprogramm.
Kriterien für die Aufnahme einer Maßnahme seien die besser geschützte Überschwemmungsgebietsfläche und die in ihr lebenden Einwohner.
Insgesamt besteht bis 2018 ein Fördervolumen von 300 Millionen Euro. Für die Maßnahme „Reserveraum Hördt“ sei eine Fördersumme in Höhe von 5,6 Millionen Euro enthalten.
„Anhand der Hochwasserkatastrophen an Elbe und Donau war es wichtig, dass sich der Bund in Zukunft stärker finanziell an Hochwasserschutzmaßnahmen beteiligt. Im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages haben wir uns dafür erfolgreich eingesetzt“, so der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart.
Für die Bürgermeister Matthias Schardt (Verbandsgemeinde Rülzheim und Ortsgemeinde Leimersheim) sowie Ortsbürgermeister Max Frey (Hördt) zeigt die Förderung der Maßnahme erneut die Bedeutsamkeit des Reserveraums Hördter Rheinaue: „Was in Hördt in den nächsten Jahren entsteht, hilft viele weitere Rheinunterlieger zu schützen.“
Martin Brandl betont die große Bedeutung des Hochwasserschutzes für den Landkreis Germersheim: „Neben dem Schutz der eigenen Bevölkerung leistet der Kreis für ganz Rheinland-Pfalz einen deutlich überdurchschnittlichen Anteil für den Hochwasserschutz entlang des Rheins.“

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