Samstag, 04. Juli 2020

Besserer Hochwasserschutz für die Bevölkerung: Deicherhöhung zwischen Leimersheim und Sondernheim abgeschlossen

6. Februar 2016 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Politik regional
Drei Jahre wurde gebaut. Foto: H.J.S.

Drei Jahre wurde gebaut.
Foto: H.J.S.

Sondernheim/Leimersheim – Eine jahrelange Forderung aus den Gemeinden Leimersheim und Hördt wurde vor knapp zwei Wochen durch das Land Rheinland-Pfalz umgesetzt: Die Erhöhung des Rheinhauptdeichs zwischen Leimersheim und Sondernheim.

Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken übergab in Anwesenheit des Präsidenten der SGD Süd, Prof. Hans-Jürgen Seimetz, die Baumaßnahme. Die Bauzeit betrug fast drei Jahre.

Seitens der Verbandsgemeinde Rülzheim und der Ortsgemeinde Leimersheim sprach Bürgermeister Matthias Schardt von „großer Freude“ angesichts der Übergabe, denn Viele in Leimersheim und Hördt hätten vor zwölf Jahren noch eine Erhöhung des Rheinhauptdeiches als Illusion angesehen.

Die Erhöhung des Rheinhauptdeichs bedeute in erster Linie eine erhebliche Verbesserung des Hochwasserschutzes für die Bürger von Leimersheim.

„Unsere Bevölkerung merkt konkret und augenscheinlich, dass sie besser geschützt ist vor Naturkatastrophen, sie merkt, dass Bürgerbeteiligungen und Bürgerforderungen ankommen und ernst genommen werden – und das ist ein gutes Signal für die Zukunft der Gemeinde Leimersheim“, sagte Schardt bei seiner Anspache.

Es sei aber auch ein hervorragendes Signal für die Gemeinde Hördt, die in den kommenden Jahren vor der nachhaltigsten Veränderung ihrer Gemarkung seit Jahrzehnten stehe.

Die Verständigung zwischen den Gemeinden Hördt und Leimersheim im Jahr 2004 auf die Deicherhöhung als ein gemeinsames, erstes Ziel und Voraussetzung für alle weiteren Gespräche, sei Grundlage für die Planungen zum Reserveraum Hördter Rheinaue.

„Wir wollten besseren Hochwasserschutz für unsere Bürger, besseren Hochwasserschutz bis zur Realisierung des Reserveraums und wir wollten dauerhaft keinen Polder und den wird es auch nicht geben“ unterstrich der Bürgermeister, der daran erinnerte, dass der künftige Reserveraum zu 90 Prozent auf Gemarkung Hördt errichtet werde.

Die Gemeinden stünden zu ihrer Zusage, diesen Reserveraum weiter konstruktiv zu begleiten. Sie bräuchten aber auch weiterhin die Unterstützung der Behörden, damit im Sinne der Gemeinden Hördt, Kuhardt und Leimersheim die Akzeptanz in der Bevölkerung weiter hoch gehalten werden könne.

Schardt dankte allen, die dieses Projekt ermöglichten, der Landesregierung, allen Abgeordneten, die über Jahre die Forderungen nach besserem Hochwasserschutz unterstützt hätten, besonders Landrat Dr. Fritz Brechtel und Altbürgermeister Reiner Hör.

„Seien Sie sicher, wir werden auch in Zukunft die Akzeptanz der Hochwasserschutzmaßnahmen hier vor Ort hoch halten und Vertrauen bei unserer Bevölkerung aufbauen können. Wir brauchen dazu aber auch weiter Ihre Unterstützung,“ schloss der Bürgermeister.

Bürgermeister Matthias Schardt ist froh: Endlich sind die Bürger besser vor Hochasser geschützt.

Bürgermeister Matthias Schardt ist froh: Endlich sind die Bürger besser vor Hochasser geschützt.    Foto: H.J.S.

 

V.li.: Bauernpräsident Norbert Schindler MdB, Dr. Thomas Gebhart MdB, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Staatsministerin Ulrike Höfken, Prof. Dr. Hans-Jürgen Seimetz, Bürgermeister Marcus Schaile (Germersheim), Martin Brandl.

V.li.: Bauernpräsident Norbert Schindler MdB, Dr. Thomas Gebhart MdB, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Staatsministerin Ulrike Höfken, Prof. Dr. Hans-Jürgen Seimetz, Bürgermeister Marcus Schaile (Germersheim), Martin Brandl.

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