
In diesen Zelten werden Flüchtlinge vorerst untergebacht.
Fotos: Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz
Mainz/Trier – Das Land ist seit dem 15. Februar erstmals gezwungen, Asylsuchende in Notunterkünften in Zelten unterzubringen. Auf dem Gelände der Trierer Außenstelle der Aufnahmeeinrichtung (AfA) wurden zwei beheizbare Zelte mit festem Boden und je 100 Plätzen errichtet.
Derzeit prüft die AfA, ob Trennwände aufgestellt werden können, um den Bewohnern ein Minimum an Privatsphäre zu ermöglichen. Außerdem soll die Kapazität der Zelte durch das Aufstellen von Stockbetten noch erweitert werden.
„Die Zelte sind eine Notlösung, mit dem wir auf akuten Platzmangel in der AfA reagieren und wir arbeiten mit Hochdruck daran, zusätzliche Gebäude als Ausweichquartiere zu finden“ erklärt Integrationsministerin Irene Alt. Auch in der Außenstelle Ingelheim soll in Kürze ein Zelt für 40 Menschen aufgestellt werden.
Den Vorwurf, das Land habe es versäumt, seine Erstaufnahmeeinrichtung rechtzeitig zu erweitern, weist Alt zurück: „Der derzeitige Ansturm von Flüchtlingen aus dem Kosovo hat alle Bundesländer überrascht, nicht nur Rheinland-Pfalz. Wir hatten bereits vor Weihnachten insgesamt hohe Zugangszahlen, auf die wir durch die permanente Erhöhung der Platzzahlen in der AfA reagiert haben. Dass nun seit Beginn des Jahres die Flüchtlingszahlen aus dem Kosovo zusätzlich sprunghaft angestiegen sind, war für niemanden abzusehen. Wir prüfen derzeit alle Optionen, um Unterkunftsgebäude zu finden. “ (red)
Das Integrationsministerium suche seit Wochen permanent nach Immobilien, die sich als Flüchtlingsunterkunft eignen und prüfe entsprechende Angebote. Eine Anmietung sei bislang nicht möglich gewesen, etwa aus Gründen des Brandschutzes, der grundsätzlich fehlenden Eignung der Liegenschaft oder wegen des Standorts in einem Industriegebiet.
Die AfA verfügt an ihren drei Standorten in Tier und Ingelheim derzeit über 2.274 Plätze. Diese teilen sich auf wie folgt: AfA-Haupthaus: 844 Plätze, Außenstelle Trier: 980 Plätze, Außenstelle Ingelheim: 450 Plätze. (red)

Diesen Artikel drucken



Zur Entlastung der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) wird das Land ein derzeit leer stehendes Hotel bei Bitburg anmieten, das bis zu 460 ...
Mainz – Das Land sucht angesichts steigender Asylbewerberzahlen nach einem weiteren Gebäude für die Erstaufnahme von Asylsuchenden und will jetzt prüfen, ob ...
Trier – Enger hätte es nicht werden können: Im Rennen um das Oberbürgermeisteramt der Stadt Trier siegte der SPD-Kandidat Wolfram Leibe mit ...
Mainz-Trier – Nach zahlreichen Diskussionen und Medienberichten über die gravierenden Verkehrsprobleme der Region Trier haben die CDU-Landesvorsitzende, Julia Klöckner, und der ...
Kandel – Gute Nachrichten zur Weihnachtszeit hatte Verbandsbürgermeister Volker Poß auf der letzten Ratssitzung des Jahres zu verkünden. Die Verbandsgemeinde steht finanziell ...
Trier – Alfred Biolek ist für seinen Einsatz in der Entwicklungshilfe mit dem Kaiser-Augustus-Orden der Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval (ATK) ausgezeichnet worden. Die ...
Koblenz-Trier. Am 9. Juli 2012 hat die Staatsanwaltschaft Koblenz das Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Geschäftsführer der Landesgartenschau Trier wegen möglicher Verstöße gegen ...
Trier – In der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) Trier ist es heute Morgen (30. Oktober) zu einem Brand gekommen. Durch die regelmäßigen ...
Mainz – Der Ministerrat hat in seiner gestrigen Sitzung eine Kappungsgrenzen-Verordnung beschlossen. In festgelegten Städten darf die Miete bei bestehenden Mietverträgen innerhalb ...
Trier/Sehlem – Der Absturz einer zweimotorigen Geschäftsmaschine forderte am Sonntagmittag, 12. Januar, nahe Sehlem im Kreis Bernkastel-Wittlich vier Todesopfer. Nach ersten Ermittlung ...
Berlin – Der dänische Regisseur Lars von Trier hat für sein pornographisches Filmdrama „Nymphomaniac“ viel Applaus auf der Berlinale bekommen. Im Berlinale-Palast ...












