Samstag, 14. Dezember 2019

Land bringt Asylsuchende vorübergehend in Hotel unter

10. Dezember 2014 | noch keine Kommentare | Kategorie: Politik Rheinland-Pfalz, Rheinland-Pfalz

Foto: pfalz-express.de

Zur Entlastung der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) wird das Land ein derzeit leer stehendes Hotel bei Bitburg anmieten, das bis zu 460 Menschen Platz bietet.

Die AfA sei derzeit voll belegt, die Einrichtung und Mitarbeiter am Rande ihrer Kapazitäten sagte Integrationsministerin Irene Alt: „Um hier rasch eine Entlastung zu schaffen, werden wir bei Bitburg ein einfaches Hotel anmieten, das wir vorübergehend mit Asylsuchenden belegen werden.“ Das Land wird das Hotel für ein halbes Jahr anmieten, für die soziale Betreuung der dort untergebrachten Asylbewerber  ist gesorgt.

Die AfA verfügt an ihren drei Standorten in Trier und Ingelheim über insgesamt 1.513 Plätze. Derzeit wird die AfA-Außenstelle Ingelheim zu einer eigenständigen AfA mit 500 Plätzen erweitert. Außerdem wird geprüft, ob sich die ehemalige Hochwaldkaserne in Hermeskeil als weitere Erstaufnahmeeinrichtung des Landes für Asylbewerber eignet. Dort sollen ebenfalls 500 Plätze entstehen, wobei diese Liegenschaft bei Bedarf erweitert werden kann.

„Es ist mir ein großes Anliegen, dass wir Flüchtlingen eine angemessene Unterkunft bieten, wo sie nach ihrer zum Teil traumatischen Flucht wieder zu Kräften kommen können. Dies bedeutet eine große Herausforderung für uns, der wir uns als Gesamtgesellschaft stellen müssen“, sagte Ministerin Alt.

Das Integrationsministerium rechnet in diesem Jahr mit der Einreise von rund 9.600 Asylbewerbern. Im kommenden Jahr werden die Zuzugszahlen nach Einschätzung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge weiter leicht steigen. (red)

 

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