
Die Ausweisung eines Asylbewerbers aus Guinea kostet die Stadt Neustadt eine Menge Geld.
Symbolbild:dts Nachrichtenagentur
Neustadt. Im öffentlichen Teil des Hauptausschusses am 19. Januar beschäftigte sich das Gremium mit der Bereitstellung von überplanmäßigen Mitteln in Höhe von 45.000 Euro für die Abschiebung eines guineischen Staatsbürgers.
Zu den Hintergründen: Der Asylantrag des Mannes wurde vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge als offensichtlich unbegründet abgelehnt. Der Betroffene ist somit abzuschieben (§ 58 AufenthG). Er befindet sich derzeit in Abschiebehaft.
Die für den 28. Dezember 2015 geplante Abschiebung wurde auf Grund der Vorstrafen des Betroffenen von drei Bundespolizeibeamten begleitet. Sie scheiterte am „Verhalten des Ausländers“, teilte die Stadt mit.
Ein erneuter Rückführungsversuch mit einem Linienflug ist nach Einschätzung der Bundespolizei nicht erfolgversprechend. Diese Einschätzung wird von der Ausländerbehörde geteilt.
Der Asylbewerber soll deshalb am 4. oder 5. Februar an einer durch das Land Nordrhein-Westfalen geplanten Chartermaßnahme teilnehmen und endgültig abgeschoben werden.
Der von der Stadt Neustadt an der Weinstraße zu tragende Kostenanteil hierfür – es handelt sich um einen Direktflug unter besonderes hohen Sicherheitsvorkehrungen – beläuft sich voraussichtlich auf rund 45.000 Euro.
Die Aufwendungen für diese Maßnahme übersteigen die hierfür vom Stadtrat im Haushalt 2016 bereit gestellten Mittel.
Die Angelegenheit ist in Neustadt bisher einmalig.
Gefällt Ihnen unsere Zeitung?
Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.
⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Diesen Artikel drucken



Dresden – Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) macht sich für eine andere Flüchtlingspolitik in Deutschland stark. Vor allem müssten ausreisepflichtige Straftäter unter ...
Neustadt. Der Neustadter Stadtrat wählte am 20. Februar Jonas Luca König (Bündnis 90/Die Grünen) als Mitglied in den Aufsichtsrat der Tourist, Kongress ...
Neustadt-Haardt. In dem Gebäude der ehemaligen Orthopädischen Fachklinik in Haardt soll vorübergehend eine Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber eingerichtet werden. Dies hatten die Mitglieder ...
Maikammer. Eine Frau aus Altdorf hatte einen Unfall, den sie so schnell nicht vergessen wird und den sie im wahrsten Sinne des ...
Berlin – Die Bundesregierung will laut eines Zeitungsberichts dafür sorgen, dass mehr Afghanen in ihre Heimat abgeschoben werden. Sie dringe darauf, dass ...
Rheinland-Pfalz. So mancher Ehrenamtliche kann sich da schon ärgern, denn für seinen Einsatz für Flüchtlinge wird er zwar von der Politik belobigt, ...
Neustadt/Weinstraße – In der Nacht zum Dienstag wurden in der „Nachtweide“ 18 Fahrzeuge der Marke BMW auf dem teilweise umzäunten Gelände eines ...
Berlin – Der Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Dobrindt (CSU), fordert eine Änderung der Hartz-IV-Gesetze. Demnach sollen abgelehnte Asylbewerber nicht mehr ...
Berlin – Zum 31. Dezember 2016 haben 556.499 abgelehnte Asylbewerber in Deutschland gelebt. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf Anfrage ...
Berlin – Griechenland und Italien sind weniger stark von der irregulären Zuwanderung betroffen, als Deutschland. Laut Daten des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen ...
Neustadt. Rund 300 Menschen hatten sich gestern Abend auf dem Neustadter Marktplatz versammelt, um gemeinsam gegen Gewalt und Extremismus und für Offenheit ...













„Die für den 28. Dezember 2015 geplante Abschiebung wurde auf Grund der Vorstrafen des Betroffenen von drei Bundespolizeibeamten begleitet. Sie scheiterte am Verhalten des Ausländers“
Was lief schief? Hat der illegale Migrant die drei deutschen Polizisten mit Wattebällchen beworfen?
Mein Gott – wie bescheuert sind unsere Gesetze, an die sich unsere Ordnungsverhüter halten müssen!
Einmal kurz wehren…und der Migrant hätte seine Hautfarbe vor Augen gesehen….
Wann darf sich Deutschland endlich bei solchen Straftätern verteidigen?
Sind die alle bekloppt??
Dann setzt ihn doch in den Knast.
Tolles Signal, jeder der beißt und um sich schlägt darf bleiben.
Waren das drei Dorfpolizisten? Vielleicht besser die Bundespolizei rufen.
45.000 € für Altenheime und Kindertagesstätten wären besser angelegt.
An Board von Luftfahrzeugen geniest der Pilot das Hausrecht. Er alleine entscheidet, ob er einen (abzuschiebenden) Passagier mitnimmt oder nicht.
Sorry, auch wenn aus Ihrer Sicht die Lösung eigentlich so einfach war … leider muss ich Ihnen widersprechen, denn mit „Wattebällchen“ oder „Dorfpolizisten“ hat das nichts zu tun.
Rückführer sind Profis, die genau wissen, was sie tun (müssen).