Montag, 10. Dezember 2018

Bundesregierung: 556.000 abgelehnte Asylbewerber leben in Deutschland

11. März 2017 | 9 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik
 Foto: dts Nachrichtenagentur

Foto: dts Nachrichtenagentur

Berlin  – Zum 31. Dezember 2016 haben 556.499 abgelehnte Asylbewerber in Deutschland gelebt.

Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, die der „Welt am Sonntag“ vorliegt. Vier von fünf (404.471) sind demnach schon länger als sechs Jahre im Land.

Die größten Gruppen der noch in der Bundesrepublik lebenden aber noch nicht eingebürgerten abgelehnten Asylbewerber kommen aus der Türkei (76.919 Personen), dem Kosovo (68.114), Serbien (49.746) und Afghanistan (32.784).

Fast die Hälfte (46,1 Prozent) der 556.499 abgelehnten Asylbewerber hat der Antwort der Bundesregierung zufolge bereits ein unbefristetes Aufenthaltsrecht.

Ein zusätzliches Drittel der abgelehnten Asylbewerber (34,5 Prozent) verfügt über ein befristetes Aufenthaltsrecht. Dieses können abgelehnte Asylbewerber erhalten, wenn ihre Abschiebung seit mindestens 18 Monaten ausgesetzt ist und sie die Aussetzung, also ihre Duldung, nicht nachweislich selbst verschuldet haben. (dts Nachrichtenagentur)

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9 Kommentare auf "Bundesregierung: 556.000 abgelehnte Asylbewerber leben in Deutschland"

  1. Johannes Zwerrfel sagt:

    Die sind umgehend abzuschieben.
    Um dem Ansinnen Nachdruck zu verlehen müssen die Transferleistungen auf Null gefahren werden.
    Maximal Naturalien, keine sauer verdienten Steuer-Gelder.

    200.000 MINUS-Zuwanderung! Hier:
    https://www.alternativefuer.de/wp-content/uploads/sites/111/2017/03/2017-03-08_afd_leitantrag-bpt-btw-programm_mit-zeilennummern-1.pdf

    • Alfred M. sagt:

      Johannes,
      ärgere doch nicht immer die Gutmenschen!
      Wenn schon die Urlaubsländer Tunesien und Marokko nicht sicher sind,
      dann sollten doch die Asylbetrüger auch bleiben dürfen.

  2. Helmut Hebeisen sagt:

    mal wieder absoluter Schwachsinn ala Zwerfell

    • Haardtriechel sagt:

      …Herr Hebeisen was soll das hier eigentlich werden ? Auch mal ins digitalen Rampenlicht treten und mit präpubertärer Erregung auf „Kommentar senden“ drücken? Lass ich für die ersten 3 Kommentare noch gelten, aber dann sollte irgendwann auch mal was Substantielles kommen. So eine Art Meinung oder zumindest ein kontextbezogenes Statement. Muss ja nicht gleich ein weltanschaulicher Offenbarungseid werden, aber doch bitte mehr, als knabengleiches Disteln köpfen. Jetzt zeigen Sie uns mal was ideologisch in Ihnen steckt oder tun Sie sich und allen Leser Ihrer inhaltlichen Nullnummern einen Gefallen und beschränken sich aufs Muskeln machen vorm heimischen Badezimmerspiegel.

      • Chris sagt:

        Ich lese solche Kritik von dir immer nur bei anderem und nie bei Zwerrfel.
        Einverstanden mit den Zwerrfelschen Kommentaren?
        Mal gespannt ob ich jetzt darauf ne Antwort bekomme, bisher hat da noch keiner von euch drauf geantwortet.

    • Johannes Zwerrfel sagt:

      Wie bitte?

  3. Lucifer´s Friend sagt:

    Die 556000 abgelehnte Schlaraffenland- Erhoffer sind sofort Abzuschieben.
    335.000 „Menschen“ sind im ach so reichen Merkeldeutschland obdachlos. Warum ich Menschen in Anführungszeichen gesetzt habe? Weil dies überwiegend Deutsche sind, für die im totalen Merkelstaat kein Geld vorhanden ist. In einem Staat, in dem Millionen Ausländer alimentiert werden, in dem für „Flüchtlinge“ Milliarden gezahlt werden. 2015 galten 2,05 Millionen Haushalte als überschuldet. Das betraf mehr als vier Millionen „Menschen“. Ja, wieder in Anführungszeichen, da das „Fördern und Fordern“ des Sozialstaats so aufzufassen ist, daß Zudringlinge gefördert und von Deutschen gefordert wird. Der Grund für die finanziellen Schwierigkeiten ist häufig ein zu geringes Einkommen, heißt es in der Meldung weiter. Zu geringes Einkommen betrifft Deutsche, die arbeiten, die dem Staat nicht auf der Tasche liegen. Unsere „ausländischen Mitbürger“, Verzeihung, neuerdings heißt es ja: Menschen, die noch nicht solange hier leben, halten lieber die Hände auf, als sie sich mit Arbeit zu beflecken. Da werden deutschen Geringverdienern Krankenkassenbeiträge abgeknöpft, damit die Familienangehörigen hier lebender Türken in Hinteranatolien zum Arzt gehen können. Da sagen wir doch: Danke, Kanzlerin!

    • Johannes Zwerrfel sagt:

      Richtig Lu‘———— dazu ein Blick in das AfD-Programm zur BTW:

      5.3 Die Türkei gehört nicht in die EU

      Einen EU-Beitritt der Türkei lehnen wir ebenso strikt ab
      wie Visaerleichterungen oder gar Visafreiheit für türkische
      Staatsbürger.

      Privilegien für türkische Staatsangehörige, die auf längst
      überholten Verträgen beruhen – z.B. Kranken-Mitversiche-
      rung von Eltern im Sozialversicherungsabkommen oder ihre
      ausländerrechtliche Bevorzugung nach dem sogenannten
      Assoziationsratsbeschluss 1/80 – müssen beendet werden.

      https://www.alternativefuer.de/wp-content/uploads/sites/111/2017/03/2017-03-08_afd_leitantrag-bpt-btw-programm_mit-zeilennummern-1.pdf

    • Odradek sagt:

      Außer Germoney gibt es auf dem Planeten kein Land, in das man einfach ohne Pass reinlatschen kann. Dewegen ist die Abschiebung auch kaum möglich: Die angeblichen Herkunftsländer sagen einfach „Nö“ und der Fall is erledigt. Mir ist ein Fall in Landau bekannt, bei dem der „Flüchtling“ nach 2 Jahren feststellte, dass er eigentlich gar keine Syrer ist, sondern staatenloser Palistrinenser. Wurde von der Ausländerbehörde in ein offizelles Dokument gegossen. Es gibt bekanntlich zahllose Möglichkeiten, nicht abgeschoben zu werden. Bereits intensives Herumgezappel und Gekreische auf dem Flug ins Heimatland reicht aus, dass die Abschiebung abgebrochen oder gleich ausgesetzt wird. Ein so ein (Abschiebeflug kann locker 15.000 Euro pro Person kosten) Bei den Balkan-Roma wird die Abschiebung jedes Jahr aus Härtefallgründen wegen so etwas menschenunwürdigem wie „Winter“ ausgesetzt. Fazit. Die Politik will im Grunde nicht abschieben und es wird auch kaum abgeschoben. 2016 wurden 20.888 Personen abgeschoben, Dreiviertel davon in Balkanländer. Und wieviel Asylsuchende sind eingereist? ca. 280.000 Personen.

      http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/01/asylantraege-2016.html

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