Freitag, 05. Juni 2020

Jeder fünfte Asylbewerber in Deutschland geboren

1. September 2019 | 1 Kommentare | Kategorie: Nachrichten

Foto: dts Nachrichtenagentur

Berlin  – In der ersten Jahreshälfte 2019 gab es mehr Asylanträge von in Deutschland geborenen Säuglingen, als von Frauen im Mutteralter.

Laut Tabellen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), über die die „Welt am Sonntag“ berichtet, wurden im ersten Halbjahr 11.972 Asylerstanträge von Frauen zwischen 16 und 40 Jahren gestellt. Im selben Zeitraum wurden 15.586 Asylerstanträge von „nach der Einreise in Deutschland geborenen Kindern unter einem Jahr“ gestellt, wie das Bundesinnenministerium der „Welt am Sonntag“ mitteilte.

Allerdings sind darin auch Kinder von abgelehnten Asylbewerberinnen enthalten, die ausreisepflichtig sind, aber für ihr Baby einen Asylantrag stellen. Und von solchen Abgelehnten, die eine spezielle Unterart von humanitärem Aufenthaltstitel (§25,5) erhielten. Zudem stellen auch anerkannte Flüchtlinge in unbekannter Zahl Asylanträge für ihre Kinder, obwohl sie das nicht müssen.

Insgesamt war laut BMI jeder fünfte (21 Prozent) Asylerstantragssteller (15.586 von 72.953) im ersten Halbjahr 2019 ein in Deutschland geborenes Kind von unter einem Jahr. 2018 waren es 20 Prozent (32.303) der Erstantragssteller.

Die Gruppe der bis zu drei Jahre alten Asylerstantragssteller war die mit Abstand größte Alterskohorte (27 Prozent; 43.480). (dts Nachrichtenagentur)

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Ein Kommentar auf "Jeder fünfte Asylbewerber in Deutschland geboren"

  1. wieder in Erinnerung "wir schaffen das" sagt:

    Hallo Ihr Lieben da draussen, unsere Grenzen sind noch immer offen. Kommt alle herein, seid fruchtbar und mehret Euch. Unsere Sozialsysteme sind ausgesprochen gut, eigentlich die besten der Welt. Wir sind stark und werden das aushalten, koste es was es wolle. Bis diejenigen die heute noch einzahlen und auch mal was davon haben wollen, dann erst merken, dass kein Geld mehr da sein wird, ist schon wieder viel Wasser den Rhein runter gelaufen. Dieses System schafft sich nämlich selber ab, da brauchen wir auch kein weiteres Buch mehr. Glück auf, lasst den Kopf nicht hängen. „Wir schafft was“.

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