Donnerstag, 14. November 2019

AKU setzt Zeichen für den Klimaschutz: Weihnachtsbäume fallen dieses Jahr weg

15. Oktober 2019 | 18 Kommentare | Kategorie: Allgemein, Landau, Regional

Die Weihnachtsbäume sollen dieses Jahr nicht die Landauer Straßen schmücken.
Quelle: AKU Landau

Landau. Klimaschwankungen gab es schon immer. Diese sind natürlich und haben die erdgeschichtliche Entwicklung wesentlich beeinflusst. Doch jetzt sei die globale Erwärmung drastischer denn je, denn der Mensch spiele dabei eine entscheidende Rolle, sagen die Aktiven Unternehmer für Landau (AKU).

So gehört eine Gemeinschaftsaktion, die die Aktiven Unternehmer gemeinsam mit dem Stadtmarketing Landau immer zur Weihnachtszeit organisierten, ab sofort der Vergangenheit an – die Tannenbaumaktion.

Um ein „Zeichen für den Klimaschutz“ zu setzen, sieht auch der AKU Landau e.V. dringenden Handlungsbedarf und verzichtet ab sofort auf das Aufstellen von circa 100 Tannenbäumen in der Innenstadt Landaus, die in der Vergangenheit in der Vorweihnachtszeit die Straßen und Geschäfte schmückten. Auch auf die fünf großen Weihnachtsbäume, die am Obertorplatz, am Stiftsplatz, am Untertorplatz, der Theaterstraße und am Ostpark für weihnachtlichen Glanz sorgten, soll verzichtet werden.

„Die Landauer Geschäfte werden sich selbstverständlich auch ohne Tannen ideenreich und in weihnachtlichem Ambiente präsentieren“, zeigt sich Heinz Bauer 1. Vorsitzender des AKU Landau e.V. überzeugt. (ps/red)

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18 Kommentare auf "AKU setzt Zeichen für den Klimaschutz: Weihnachtsbäume fallen dieses Jahr weg"

  1. AntiAntifa sagt:

    Klimaschwankungen gab es schon immer.

    Dieser Satz ist richtig.
    Der klimatische Rest ist falsch und Ausdruck einer Church-of-Klima-Erwärmung mit persönlichem Ablasshandel: Fehlende Weihnachtsbäumchen.

    Oh je mi nee du fröhliche,
    oh du selige…….

  2. Ulrich Metzger sagt:

    ich gehe mal davon aus, das die Bäume in den letzten Jahren einer Zucht entstammen und nicht einzeln im Wald geschlagen wurden.
    Somit ist das wilder Aktionismus und und ein unnötiger Bruch einer schönen Tradition.

  3. Tannenfraßzüngler sagt:

    Dieser Irrwitz kreischt zum Himmel. Der Wegfall der Weihnachtsbäume zur Weihnachtszeit als Beitrag zum Klimaschutz ist unfassbar. Der Weihnachstbaum ist ein nicht wegzudenkendes Symbol in der Weihnachstzeit unserer christlich geprägten westlichen Welt. Seid Ihr denn nun alle irre? Bevor ein extra angepflanzter Weihnachtsbaum in der Fußgängerzone steht, hat er seinen Beitrag zum Klima schon geleistet. Wenn man nun diesen Weihnachtsbaum nicht mehr haben will, wird er zukünftig auch nicht mehr gepflanzt – alles verstanden soweit? Und nun rennt der AKU Landau e.v. den Klimaangstmachhasen hinterher. Das steht doch im krassen Widerspruch, denn seit kurzem will doch die halbe Welt viel mehr Bäume pflanzen? Wie ist das denn zu verstehen? Die Argumentation ärgert mich. Aber ich muss ja nicht hin.

  4. Jürgen sagt:

    Dass diese Weihnachtsbäume extra für diesen Zweck in dichten Reihen angepflanzt werden und nicht für die langfristige Aufforstung taugen, hat sich in Landau anscheinend noch nicht herumgesprochen. Aktionismus für den Klimaschutz ist angesagt, egal wie sinnentleert eine Aktion auch ist. An die Erzeuger, die dadurch fest eingeplanten Umsatz in diesem Saisongeschäft verlieren, denken die Geschäftsleute nicht. Vielleicht sind es ja auch nur Unkosten, die sie mit der Ausrede „Klimaschutz“ einsparen wollen. Vielleicht reicht es aber doch noch für ein paar hübsche Tannenzweige, um die eleganten Merkelpoller hübsch herzurichten.

  5. Markus sagt:

    Weihnachten ohne Weihnachtsbäume …… wie langweilig.
    Aber vielleicht schneit es ja dann („Hirn“) über die Weihnachtszeit in Landau und wir haben der lachenden Welt gezeigt, wie man das Klima retten kann.
    Andere Städte haben auch schöne weihnachtliche Innenstädte.

    …ade du schöne Weihnachtszeit.

    • R.F. sagt:

      Wer meint, Weihnachten ohne Weihnachtsbäume sei langweilig, hat den Sinn von Weihnachten nicht verstanden. In meiner Bibel steht jedenfalls nichts von einem Weihnachtsbaum. Natürlich ist es eine schöne Tradition. Aber auch Traditionen kann und muss man überdenken, um zum Eigentlichen zurückzufinden. Und ja, es wäre auch gut, über den ganzen Weihnachtskommerz nachzudenken.

  6. Volker sagt:

    Lächerlich, was diese Möchtegern-Kanzlerkandidatin der CDU für Forderungen raus lässt. Die soll sich um das Saarland kümmern.

  7. ingrid sagt:

    Was sagt uns das? Klimahüpfen wirkt…das Hirn wird ausgeschaltet, die Tadition mit Füßen getreten, einem Unternehmen die finanzielle Grundlage entzogen, Arbeitsplätze vernichtet…..Landauer steht auf, legt zusammen und kauft die Weihnachtsbäume und stellt sie auf.
    Wehret den Anfängen….demnächst heißt der Nikolaus/Weihnachtmarkt “ Jahresendzeitmarkt“ oder vlt verschleiernder „Wintermarkt“. Was kommt als nächstes? Ostern fällt aus oder wird zum „Frühlingsfest“ umbenannt…..Kirche, wo ist dein Protest, oder gibt es aus Gründen des „Klimaschutzes“ keinen Weihnachtsbaum mit Strohsternen in der Stiftskirche oder der Marien-Kirche oder in der Augustinerkirche?
    Zum Glück gibt es Städte, die diesen Irrsinn nicht mitmachen… in diesem Sinne: „Frohe Weihnachten“

  8. Rüdiger sagt:

    Weihnachtsbäume? Brauchen wir nicht. Wir brauchen Klimahüpfer, wir brauchen Endzeitsekten.
    Die Kirchenvertreter verbeugen sich vor dem Halbmond und der Schutz des Christentums interessiert sie peripher, da sie die Kirchen schon anbiedernd leer gepredigt haben. Und das in der Stadt des Johannes Bader der hierher das aufklärende Denken der Reformation brachte….
    Es jubiliert die Jahresendzeitfigur und verkündet die Geburt des Niederganges des christlich-jüdischen Abendlandes. Das Licht, das im Osten aufging, es flackert nur noch, denn wenn alsbald allein die Vogelschredder den Strom erzeugen sollen, dann bleibt es eh dunkel. So finster wie die Zeiten des Mittelalters auf die wir uns zubewegen.
    „Klima“, „Klima“ damit kann man wohl jeden Quatsch als Gutmensch begründen.

    • R.F. sagt:

      Wir haben schon seit ein paar Jahren keinen Weihnachtsbaum mehr (aus Platzgründen). Aber das tut dem Fest keinen Abbruch. Weihnachten ist das Fest, an dem sich Christen erinnern, dass Gott diese Welt nicht aufgegeben hat. Er macht sich klein, um uns zu begegnen und uns auf das Wesentliche hinzuweisen. Vielleicht sollten wir weniger über Weihnachtsbäume und mehr über Nächstenliebe diskutieren.

      • Rüdiger sagt:

        Zu @R.F.:
        Es geht darum SICHTBAR zu zeigen wer man ist.
        Ich erinnere an das Zweite Vatikanische Konzil in dem symbolisch Äpfel an einen Paradiesbaum gehängt wurden (,..Ja, ja, in der Bibel steht „Frucht“, aber der Apfel symbolisiert eben diese Frucht) um an die Erbsünde durch Adam und Eva und die Erlösung durch Jushua ben Jussuf, besser bekannt als Jesus Christus, zu erinnern. Bis zur Liturgiereform war der 24. Dezember der Gedenktag für Adam und Eva. Weihnachten ist der 25. und 26. Dezember. Wir befinden uns in Zentraleuropa, dem Gebiet welches zum Christentum bekehrt wurde . Zuviele Priester verlassen die Gemeinden um in fremden Glaubensrichtungen mitzuschwimmen. Der Baum sagt: HIER ist das Christliche Abendland. Punkt!

        Historisch gesehen entwickelte sich der weihnachtsbaum aus

        • Tobi sagt:

          „Der Baum sagt: HIER ist das Christliche Abendland.“

          Der Baum sagt: hier wird dem schnöden Mammon gehuldigt.

        • R.F. sagt:

          Jesus war übrigens Orientale und Jude.

          Das christliche Abendland ist nicht dort, wo Weihnachtsbäume stehen, sondern dort, wo Menschen einander in der Liebe Christi begegnen.

          • peter sagt:

            „… sondern dort, wo Menschen einander in der Liebe Christi begegnen.“.
            Aha! Also nicht da, wo ständig Messerstecher ihr Unwesen treiben.

          • R.F. sagt:

            Peter sagt: „Aha! Also nicht da, wo ständig Messerstecher ihr Unwesen treiben“

            Doch. Jesus ist immer da, wo Menschen Unrecht erleiden, sei es durch Gewalt oder durch Diffamierung.

          • peter sagt:

            Von Jesus war nicht die Rede. Sie schrieben: “ Das christliche Abendland ist … dort, wo Menschen einander in der Liebe Christi begegnen.“. In einem Land mit vielen Mesaerstechern ist das nicht der Fall. Wie kommen Sie da auf Jesus? Und was hat das mit Diffamierung zu tun? Sie sind doch hoffentlich kein hohler Phrasendrescher?

  9. Rüdiger sagt:

    @ Tobi sagt: Toll, ganz toll. Und so fundiert….Bravo!….Aber, Worthülsen besagen gar nicht. „Mammon“ entstammt dem aramäischen und bezeichnet den Besitz und auch das Vermögen. Durch verschiedene Bibelübersetzungen wurde daraus das lateinische „mammona“, welches Luther in den Übersetzungen als Eigenwort stehen ließ. Der Volksmund, immer noch in den Gedanken des Mittelalters gefangen, machte daraus einen Dämon der die Menschen verleitet. Indem man also – in diesem Kontext – dem „Mammon“ huldigt, so huldigt man dem Besitz der erarbeitet und erwirtschaftet wurde. Durch den Fleiß der Menschen und das Symbol ist auch hier der Weihnachtsbaum, der eben das christlich-Gewachsene zeigt und zugleich (gerade in der heutigen Weichspülerzeit) ein deutliches Zeichen setzt.

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