Berlin – Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen hat die stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch für ihren Tweet nach der Amokfahrt von Münster am Wochenende kritisiert.
Unter anderem hatte von Storch am Samstag über die Amokfahrt in Münster geschrieben: „Wir schaffen das“ – eine Anlehnung an ein Zitat Merkels zur Flüchtlingspolitik. Und weiter: „Das muss kein islamischer Anschlag gewesen sein. Klar nicht. Und wenn sich ein deutscher Kranker als Täter herausstellt, dann konstatiere ich: auch von deutschen Mördern und Verrückten haben wir beileibe mehr als genug. Wir brauchen keinen einzigen dazu.“
Nach scharfer Kritik von CDU, CSU und SPD distanzierte sich jetzt erstmals ein ranghoher AfD-Funktionäre von Beatrix von Storch. „Ich bin kein Freund von Schnellschüssen in solchen Fällen“, sagt Meuthen. „Die Gefahr ist, dass man so nachvollziehbaren und vermeidbaren Zorn auf sich zieht.“
Ermittlungen der Polizei ergaben später, dass es sich bei dem Täter um einen Deutschen handelte, der keine politischen oder religiösen Motive hatte.
Nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ wird von Storch am kommenden Freitag in einer Bundesvorstandssitzung mit Kritik von Parteifreunden konfrontiert sein. Das Thema soll auf der Tagesordnung stehen. Ein Vorwurf lautet in Parteikreisen, von Storch habe der Partei mit ihrem Tweet geschadet.
Von Storch selbst betonte gegenüber der „FAZ“, dass sie die „hysterischen Reaktionen auf meinen Tweet“ für eine „panikartige Ablenkungsreaktion“ halte.
Abgelenkt werden solle von der „Tatsache, dass es in Deutschland inzwischen rund 1.560 `Gefährder` oder `relevante Personen` gibt“, sagte von Storch. „Das ist hier der Skandal“.
Auch NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hat voreilige Schuldzuweisungen kritisiert. Es sei „unsäglich“ und „unverantwortlich“, wenn eine öffentliche Person wie die AfD-Politikerin Beatrix von Storch direkt nach der Tat vorschnelle Verdächtigungen äußere, ohne dass es gesicherte Informationen gebe, so der CDU-Politiker am Montag im Deutschlandfunk.
(dts Nachrichtenagentur)

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Ich fand den Tweet von Frau von Storch verfrüht und unangemessen. Allerdings sollte man jetzt mal die Kirche im Dorf lassen und vor allem vor der eigenen Haustüre kehren.
Aufgewachte, du solltest mal langsam in der Realität aufwachen.
„Das muss kein islamischer Anschlag gewesen sein. Klar nicht. Und wenn sich ein deutscher Kranker als Täter herausstellt, dann konstatiere ich: auch von deutschen Mördern und Verrückten haben wir beileibe mehr als genug. Wir brauchen keinen einzigen dazu.“
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Eine richtige Aussage, die durch viele Kriminalstatistiken belegt ist.