Sonntag, 20. Oktober 2019

Wörth: Sportstätten auf „Schauffele“-Gelände: Schulelternbeirat mit Online-Petition an Stadtrat – Stadt: „Alles transparent geklärt“

20. März 2018 | 15 Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Politik regional

Ratssaal der Stadt Wörth.
Foto: Pfalz-Express

Wörth – Die Stadt stellt wegen Wohnungsmangels Überlegungen zum Dorschbergzentrum und Schauffele Gelände an.

Mit der Verlagerung der Sportstätten auf das Schauffele-Gelände und des Hallenbads an den Badepark will man den Dorschberg zu einem Wohnraum- und Stadtzentrum zu entwickeln.

Bürgermeister Nitsche hatte bei einem der SPD-Wintergespräche Ende Januar berichtet, die Gespräche mit den Vereinen verliefen „sehr positiv und konstruktiv. Aus Max’auer Sicht ist eine gute Anbindung mit einem beleuchteten Radweg essentiell, um das Sport- und Freizeitgelände gut zu erreichen.“

Der Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion Joachim Paul sagte bei dem Treffen, dass der Stadtrat nun endlich eine Entscheidung über die Nutzung des Schauffele-Geländes treffen müsse, damit nicht noch mehr kostbare Zeit vergeudet werde.

„Sportstätten in Wörth sollen für den Schulsport erreichbar bleiben“

Der Schulelterbeirat (SEB) des Europagymnasiums in Wörth rechnet nun mit einer Grundsatzentscheidung in der Stadtratssitzung am 17. April.

Dort soll es laut SEB-Sprecher Steffen Weiß darum gehen, ob die Sportflächen des Ortsbezirks Wörth ans Schauffele-Gelände verlegt werden sollen, dort mit einem Freizeitbereich kombiniert werden, und damit Platz für Wohnraum auf dem Dorschberg geschaffen wird, oder ob südlich des Wörther Bahnhofs ein Gewerbegebiet entsteht.

Zwar habe Bürgermeister Nitsche auch bei den Schulleitungen der Schulen am Standort Wörth-Dorschberg den Bedarf abgefragt, die Schulelternbeiräte fühlen sich bei der Thematik aber übergangen.

Man erkenne auch nicht, dass die Bedarfsabfrage bei den Schulen Auswirkungen auf die Planungen genommen habe.

Lediglich eine Aufwertung der Sportfreiflächen neben der Dorschberghalle und der Grundschule Dorschberg werde geplant. Unklar dabei sei, wer die Kosten übernehme: „Stadt oder Kreis, ob das mit Auswirkungen auf die angrenzende Naturschutzfläche überhaupt möglich ist und welche zusätzlichen Kapazitäten für den Schulsport damit entstehen“, so Weiß.

Ob angesichts aktueller Schadstoffdiskussionen ein „Schulsportzentrum“, das teilweise weniger als 100 Meter von der Autobahn entfernt liege, eine zeitgemäße Lösung darstellt, wird ebenfalls bezweifelt.

Der Schulelternbeirat des Europagymnasiums hat nun mit Blick auf die Stadtratssitzung eine Online-Petition gestartet, die keine absolute Ablehnung beinhaltet, sondern lediglich einen Aufschub der Entscheidung fordert, um die Gesamtsituation besser zu berücksichtigen.

Für die Schulelternbeiräte ist dabei die Frage nach den Wegezeiten nicht beantwortet, denn zu Fuß würde sich der einfache Weg von den Schulen zum Sportplatz von heute 5 bis 7 Minuten auf 20 bis 25 Minuten erhöhen.

Weiß: „Eine theoretisch verfügbare Stadtbahnverbindung ist hinsichtlich der Fahrzeiten (auch in der Zukunft) und der Kostenübernahme – die Schüler aus Wörth haben aufgrund der Nähe zum Schulstandort keine Scoolcard – praktisch nicht geklärt.“

Grundsätzlich gebe es keine belastbare Information zum zeitlichen Horizont dieser Planungen. „Soll ein drei Jahre alter und 700.000 Euro teurer Kunstrasenplatz auf dem Dorschberg wieder abgerissen werden oder wird das Ganze erst in 10-15 Jahren realisiert, wenn der Kunstrasenplatz zwar älter, das Argument „dringend benötigter Wohnraum“ aber möglicherweise bereits überholt ist?“, fragt SEB-Vorsitzender Weiß.

Der Link zur Online-Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/sportstaetten-in-woerth-am-rhein-fuer-den-schulsport-erreichbar-halten

Der Kurzlink: openpetition.de/!vbqqp

Stadt Wörth: „Alles geklärt“

Die Stadt Wörth teilte zum Thema auf Nachfrage der Redaktion mit, dass die Schulen sowie der Kreis als Schulträger intensiv in das Moderationsverfahren einbezogen waren. Bei mehrerern gemeinsamen Besprechungen sei eine Lösung entwickelt worden, die von den Schulen und dem Kreis als Schulträger mitgetragen werde.

Die Stadt hatte nach eigenen Angaben vorab in einem Schreiben die Schulleitungen „explizit aufgefordert, die Abstimmung mit den Elternbeiräten zu führen und alle von der Stadt zur Verfügung gestellten Informationen zur Meinungsbildung mit den Elternbeiräten zu teilen.“

Die Stadt bedauere sehr, dass dies – wie aus der Petition des Sprechers des Schulelternbeirats Steffen Weiß ersichtlich – offenkundig nicht erfolgt sei.

Die Kommunikation innerhalb der Schule habe erkennbar nicht stattgefunden. Ein Übergehen der Interessen des Gymnasiums seitens der Stadt sei jedoch in keinster Weise zutreffend.

Zudem weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass der Schulelternbeirat zur Meinungsbildung der Schule und damit im Innenverhältnis beitrage. „Er ist nicht befugt, die Schule nach außen zu vertreten. Ansprechpartner der Stadt sind damit eindeutig die Schulleitung und der Schulträger, der Kreis Germersheim“, heißt es aus dem Wörther Rathaus.

Aufgrund der nur teilweisen Anwesenheit der Schulleitung an den Abstimmungsrunden, zu denen die Stadt mit „deutlichem terminlichem Vorlauf“ eingeladen habe, habe der Schulträger die Interessen der Schule umfänglich im Moderationsprozess vertreten. Insbesondere habe der Kreis Germersheim in Abstimmung mit der ADD die Bedarfe der Schulen eruiert und damit in die Überlegungen eingebracht.

Weiter antwortete die Stadt auf die Anfrage des Pfalz-Express: „Die Frage der Kostenverteilung zwischen Kreis und Stadt für die Sanierung der maroden Freisportanlagen ist kein Beratungsgegenstand des Schulelternbeirats. Kostenträger ist als Schulträger der Kreis, die Stadt hat aber unter Bürgermeister Harald Seiter bereits Entgegenkommen signalisiert. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass der Schulelternbeiratsvorsitzende mit der Thematisierung von Fragen zur Lebensdauer von Kunstrasenplätzen, Kosten und wohnbaulichen Entwicklungen der Stadt Wörth u.a. deutlich über die eigene Zuständigkeit hinaus agiert. Alle von Herrn Weiß in der Petition aufgebrachten Fragestellungen sind geklärt.“

Das gelte insbesondere für die Wegezeiten: „Die Anlagen auf dem Schauffele-Gelände werden von den Schulen als ergänzendes Angebot nachdrücklich begrüßt, die Grundversorgung ist durch sanierte Freisportanlagen an der Dorschberghalle gedeckt. Die erforderliche Hallenkapazität wird neben den Hallen am Schulcampus weiterhin durch Nutzung der Bienwaldhalle oder durch Neubau einer Halle an der BBS gedeckt. Dies ist zwischen Kreis und Stadt im Zuge einer Alternativenprüfung zu klären.“

Alle Inhalte seien transparent im veröffentlichten Moderationsergebnis im Volltext nachzulesen  auf der Homepage der Stadt Wörth (Rathaus & Politik, Projekte) und in zahlreichen öffentlichen Gremiensitzungen vorgestellt worden, so Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche.

In einer Abstimmungsrunde haben sich die Fraktionsvorsitzenden im Wörther Stadtrat einstimmig darauf geeinigt, das von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Projekt zu unterstützen.  (red)

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15 Kommentare auf "Wörth: Sportstätten auf „Schauffele“-Gelände: Schulelternbeirat mit Online-Petition an Stadtrat – Stadt: „Alles transparent geklärt“"

  1. Steffen Weiß sagt:

    Interessante Sichtweise der Stadtverwaltung Wörth. Das rheinland-pfälzische Schulgesetz schreibt dem SEB in
    § 40 Abs 2 SchulG ausdrücklich auch die Vertretung gegenüber der Öffentlichkeit vor.

    Hier der Auszug:
    „Schulgesetz (SchulG)
    Vom 30. März 2004
    § 40
    Schulelternbeirat
    (1) Der Schulelternbeirat hat die Aufgabe die Erziehungs- und Unterrichtsarbeit der Schule zu fördern und mitzugestalten. Der Schulelternbeirat soll die Schule beraten, sie unterstützen, ihr Anregungen geben und Vorschläge unterbreiten.

    (2) Der Schulelternbeirat vertritt die Eltern gegenüber der Schule, der Schulverwaltung und gegenüber der Öffentlichkeit. Er nimmt die Mitwirkungsrechte der Eltern wahr.“

    Natürlich hat der SEB dabei kein formelles Beteiligungsrecht. Genau deswegen ja der Weg über eine Petition…

  2. Fähnchenimwind sagt:

    In 10-15 Jahren brauchen die Wörther also keine Wohnungen mehr…
    Schlafen die dann alle unter der zweiten Rheinbrücke?
    Oder braucht’s die Brücke in Wirklichkeit dann in 10 Jahren auch nicht so dringend, wenn zukünftig keiner mehr nach Wörth zieht und dort dann Wohnraum leer steht?
    Wer weiß.

    • Steffen Weiß sagt:

      Offensichtlich hat „Fähnchenimwind“ eine „Botschaft“ für mich persönlich.

      Vorneweg: ich agiere in allen sozialen Netzwerken und bei allen Themen und Funktionen stets mit „offenem Visier“. Bei meinen Beiträgen steht mein Name (oder meine Funktion).

      Nun sieht/zieht „Fähnchenimwind“ offenkundig eine Verbindung zwischen meinem Engagement für die 2. Rheinbrücke und eine pendlerverträgliche Sanierung der bestehenden Brücke einerseits und meine Funktion als SEB-Vorsitzender andererseits.

      Hier setze ich eine einstimmige Beschlusslage um.

      • Danny G. sagt:

        Na ja.. auch wenn er/sie mit „geschlossenem Visier“ argumentiert. Ganz unrecht hat er/sie nicht.
        Nimmt der Verkehr zu, weil die Stadt neuen Wohnraum schafft, oder nimmt er ab, weil kein neuer Wohnraum gebraucht wird ? Man weiss es nicht.

        • Steffen Weiß sagt:

          Das klingt so ein wenig nach Argumentation der Brückengegner:
          „die Prognose von Modus Consult, dass es 2025 100.000 Fahrzeuge sein werden, musste ja jetzt schon auf 90.000 korrigiert werden, da brauchen wir wohl gar keine neue Brücke…“

          Und diese Argumentation ist falsch: 1966 mit 18.000 Fzg. täglich in Betrieb genommen, für „bis zu 33.000 Fzg. täglich ausgelegt“, sind es derzeit tagesdurchschnittlich 75.000 und an Werktagen rund 85.000 bis 90.000.

          Die 2. Rheinbrücke hängt doch nicht von 400 Wohnungen in Wörth-Dorschberg mehr oder weniger ab?!

          Aber die Finanzierung der „Wörther Kombilösung“ schon. Und eigentlich bräuchte es JETZT sozialverträglichen (leistbaren) Wohnungsbau, keine hochpreisigen Eigentumswohnungen….

          • A. Thomans sagt:

            Wo hat die Stadt Wörth in den letzten Jahren für sozial verträgliche Wohnungen gesorgt? Wenn Daimler nicht zig Mille Gewerbesteuer an Wörth zahlen würde, könnte sich Wörth sicherlich nciht erlauben immer nur an die Besserverdienenden zu denken und für diese Wohnraum zu schaffen.
            63Hektar – 25 Milionen -> macht Kosten für einen Qadratmeter von rund 40 Euro… von sozialem Wohnungsbau kann hier sicherlich nicht mehr gesprochen werden.

    • Steffen Weiß sagt:

      Um aber inhaltlich zu antworten: das Gesamtkonzept „Schauffele-Verlagerung“ ist ja eigentlich eine „Kombilösung“: nach der Verlagerung wird das freigewordene Gelände als Wohnbaufläche vermarktet.
      Mit Erlösansätzen, die eben auf bleibender oder steigender Nachfrage basieren.

      Der zusätzliche Wohnraumbedarf ist heute da. Und mit heutigen Wohnflächen brauchen wir längst eine 2. Rheinbrücke. „Kein zusätzlicher Wohnraumbedarf in 15 Jahren“ bedeutet ja nicht gleich, dass es einen immensen Leerstand auf Wohnungsmarkt und den Rheinbrücken gibt.

      Und nochmal: wir könnten viel besser diskutieren, wenn sich jeder zu erkennen geben würde.

  3. Danny G. sagt:

    „„Schulsportzentrum“, das teilweise weniger als 100 Meter von der Autobahn entfernt liege, eine zeitgemäße Lösung darstellt, wird ebenfalls bezweifelt“

    Dem stimme ich zu.

    Ob wie im Fall „Schulsportzentrum“ 100m neben der A65 oder wie im geplanten Fall am Schauffele-Gelände, eingebettet zwischen A65, Wörther Kreuz, B9, Stadtbahn und Bahnhof nebst LKW Verladegelände, ist meiner Meinung nach auch nicht zeitgemäß.
    In Wörth werden sich in naher Zukunft wenige Gebiete finden lassen, an denen nicht eine Hauptverkehrsstraße oder ein mit Diesel betriebener Nahverkehrszug die Luft beim Sport mit Schadstoffen anreichert.

    • A. Thomans sagt:

      Richtig, es werden immer weniger Gebiete geben wo „frisch, fromm, fröhlich, frei“ Sport in unbelasteter Umgebung betrieben werden kann. Dort, wo das derzeitige Schulsportgelände liegt, ist eines der wenigen Gebiete, wo die Schüler ohne permanente Belastung durch Autoabgase etc. Sport machen können.

      Wer möchte als Familie mit Kindern nach Wörth auf das jetztige Schportzentrum ziehen, weil man zwar „toll wohnen“ kann, aber die Schulen so unatraktiv werden, weil die Kinder zum Sport machen durch ganz Wörth laufen müssen??? Eine Schulstunde an einer stark befahrenen Straße entlanglaufen um eine Stunde Sport in unmittelbarer Autobahnnähe zu machen? Schon heute (ohne die zusätzlichen Häuser ist die Durchgangsstraße überlastet… Aber sicherlich kommt dann noch eine neue Straße??

  4. Egon Förster sagt:

    Bei der Aussage, dass für die Stadt alles geklärt sei, wäre ich etwas vorsichtig.
    Der Kreis hat mit Schreiben vom 13.2.2018 darauf hingewiesen, dass, ich zitiere:
    „Im Rahmen der Sitzungen der Moderationsgruppe ISE mit den Schulen wurde deutlich, dass seitens der Schulen die Pläne der Stadt Wörth im Ergebnis abgelehnt werden müssen, da die räumliche Nähe der Sportanlagen auf dem Schauffele-Gelände nicht gegeben ist und sie demnach für den Schulsport unbrauchbar sind. Mit Schreiben vom 6.12.2017 hatten wir Ihnen die negativen Auswirkungen für die Schulen und demnach für die schulische Entwicklung in Wörth bereits aufgezeigt.“ Zitat Ende.
    Daraus ist ersichtlich, dass zumindest unterschiedliche Sichtweisen zu den Moderationsergebnissen vorliegen, die man erst noch klären sollte.

    • Steffen Weiß sagt:

      Die ADD teilte in einer Stellungnahme abschließend mit, dass
      „insgesamt der derzeitige Bestand der Sporthallen für die Deckung des Bedarfs an Unterrichtsstunden ausreichend ist. Die Kapazitäten in der Rheinhalle in Maximiliansau wurden bei der Bedarfsermittlung mit berücksichtigt. Derzeit findet der Sportunterricht der
      Förderschule Lernen des LK GER am Standort Wörth (Bienwaldschule) mit rd. 25 Sportstunden/Woche in der Rheinhalle statt.
      Des Weiteren wurde mitgeteilt, dass eine Sportanlage zur schulischen Nutzung grundsätzlich in unmittelbarer Nähe zur Schule sein sollte. Damit soll neben der Sicherheit für SchülerInnen und LehrerInnen auch die optimale Ausnutzung der Sport- und Unterrichtsstunden gewährleistet sein.“

      Zu finden in der „Aktenmappe“ der Kreisausschusssitzung vom 19.02.2017.

  5. Peter Müller sagt:

    Ganz ehrlich, ein Sportzentrum am Schaufele ist totaler Quatsch. So was können sich nur „Beamte“ ausdenken, die genau wissen, das es nicht ihr Geld ist das da verbuddelt wird.

    • Danny G. sagt:

      genau.. und wenn wir schon dabei sind. Warum errichtet man nicht auf dem Schauffele die „dringend“ benötigten Wohnungen ? Wäre für die Stadt noch lukrativer. Müsste man nur Bauplätze verkaufen und nicht Sportstätten umziehen. Der beleuchtete Radweg nach Maximiliansau würde entfallen und das neue „Ghetto“ (sorry für den Ausdruck) wäre mit ausreichender Armlänge Abstand weg vom Stadtzentrum.

  6. Andreas Thomans sagt:

    Ich kann hier nur den Kopf schütteln! Wie kann ein Gemeinderat nur so blauäugig sein und sich die zukünftigen Wähler so vergraulen. Wer über einen gewählten Schulelternbeirat schreibt: „Er ist nicht befugt, die Schule nach außen zu vertreten.“, der hat nicht verstanden, dass dieser die Interessen von über 1500 Schülern UND deren Eltern (und damit bestenfalls bis zu 4500 Personen) vertritt. Und das nur vom EGW…
    Gerade wird die Grünanlage der neu gebauten Häuser zwischen dem EGW und Park angelegt, schon wird geplant, das nächste Grün durch Beton auszutauschen. 25 Milionen investieren, aber kein Geld für vernünftige Wartehäuschen an der Schule? Die nächste Wahl kommt – und mit ihr hoffentlich ein Bürgermeister, der „pro Bildung“ ist und nicht den Schulsport durch Laufsport tauschen will!

    • Steffen Weiß sagt:

      Absolut korrekt, Andreas Thomans!
      Die Sichtweise der Stadtverwaltung hält nicht mal dem simplen Blick ins Schulgesetz stand.
      § 40 – Schulelternbeirat (Auszug!)
      (1) Der Schulelternbeirat hat die Aufgabe die Erziehungs- und Unterrichtsarbeit der Schule zu fördern und mitzugestalten. Der Schulelternbeirat soll die Schule beraten, sie unterstützen, ihr Anregungen geben und Vorschläge unterbreiten.

      (2) Der Schulelternbeirat vertritt die Eltern gegenüber der Schule, der Schulverwaltung und gegenüber der Öffentlichkeit. Er nimmt die Mitwirkungsrechte der Eltern wahr.

      Und wer bei einer Petition die „Zuständigkeit“ des Petenten anzweifelt, stellt das Petitionsrecht insgesamt in Frage.

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