
Bei regelmäßigen Ortsbegehungen werden kommunale Lösungen besprochen.
Foto: v. privat
Wörth – Zur zweiten Ortsbegehung in diesem Jahr hatte der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Mario Daum wieder Bürger und Kommunalpolitiker eingeladen.
Mit dem neuen Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche sprachen Ortsvorsteher, Fraktionsvorsitzende, Beiräte und Bürger über das Neubaugebiet „Abtswald C“ und die Planungen zum ehemaligen „Schauffele-Gelände“.
60 Prozent der Baugrundstücke haben eine Baugenehmigung erhalten oder befinden sich im Genehmigungsverfahren, berichtete Ortsvorsteher Roland Heilmann zum Stand des Neubaugebiets „Abtswald C“.
Alle Teilnehmer waren sich mit Heilmann einig, dass die Lärmschutzmauer mit einer ansprechenden Bepflanzung verschönert werden solle. Zudem wurden mögliche Maßnahmen zum Lärmschutz für die Anwohner der Heinrich-Schütz-Straße diskutiert.
Auch die Verkehrsanbindung des Neubaugebiets mit einer Verkehrsberuhigung für die innerörtlichen Straßen des Altorts war Thema. Anvisiert ist, dass die Bürger der Stadt intelligente Anbindungen an das Verkehrswegenetz (Straßen- und Radverkehr sowie ÖPNV) erhalten und zugleich der Verkehr von außerhalb nicht durch den Ort geführt wird.
Zur Diskussion gestellt wurde dabei unter anderem eine Anbindung an die Bundesstraße 9 sowie Maßnahmen zur Vermeidung von Schleichverkehren.
Roland Heilmann wagte einen Blick in die nahe Zukunft und prognostizierte, dass der Ortsbezirk Wörth bald die Marke von 10.000 Einwohnern knacken werde. Dies wiederum führe dazu, dass die zuständigen Gremien und die Verwaltung die Weiterentwicklung der öffentlichen Infrastruktur im Auge behalten müssten. Zudem wurde der Wunsch nach weiterer Erschließungen von Bauflächen diskutiert.
Zum Thema „Schauffele-Gelände“ berichtete Bürgermeister Nitsche über die anlaufenden Planungen zu Nutzungskonzepten für das Areal hinter dem Wörther Bahnhof.
Bereits seit längerem in der Diskussion steht die Nutzung für ein kleineres Wohngebiet und für ein Gewerbegebiet. Die Lage des Geländes würde auch die Einrichtung eines Sport- und Freizeitzentrums möglich machen.
Die Verwaltung arbeite derzeit an einem vielversprechenden Konzept, das nach Fertigstellung dem Stadtrat vorgestellt werden solle, so Nitsche.

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