
Rheinbrücke bei Wörth
Foto: Pfalz-Express
Wörth – Die Ereignisse an der Ahr sollten nicht zum Anlass genommen werden, jetzt panisch in blindwütigen Aktionismus zu verfallen, sagt die CDU-Fraktion im Wörther Stadtrat.
Allerdings könnte es sich auch als fataler Fehler erweisen, das wichtige örtliche Hochwasserschutzkonzept auf die lange Bank zu schieben. Vielmehr gelte es – erst recht in Zeiten des Klimawandels – schon heute an morgen zu denken, so Sprecher Klaus Ritter. Die CDU habe deshalb einen Antrag gestellt, um in der nächsten Sitzung über das Thema zu beraten und zu beschließen.
Seit einiger Zeit unterstütze das Land im Förderbereich Hochwasserrisikomanagementsysteme die Umsetzung auf der örtlichen Ebene, verweist Fraktionsvorsitzender Jürgen Weber auf die Zuschussmöglichkeiten. In einigen Kommunen seien deshalb mittlerweile die Prozesse für die Erstellung solcher Konzepte weit fortgeschritten. Dagegen lägen so gut wie keine Informationen vor, in welchem Stand des Verfahrens sich das Konzept für die Stadt Wörth befinde. „Dabei wären sowohl für den Stadtrat als auch die Öffentlichkeit interessant zu wissen“, ob es für die Erstellung des Konzepts einen Zeitplan gebe und bis wann mit dem Abschluss des Prozesses zu rechnen sei, hieß es.
Ziel des CDU-Antrags sei es auch, die Bedeutung, die der Stadtrat dem Thema beimisst, feststellen zu lassen. „Daraus soll allen Beteiligten im Verfahren klar werden, dass die Erarbeitung eines örtlichen Hochwasserkonzepts oberste Priorität genießt“, macht Weber die Haltung der CDU deutlich und hofft, „dass sich andere anschließen.“
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