Donnerstag, 22. Oktober 2020

„Werte-Union“: Strobl vermutlich unter Druck gesetzt

13. Juni 2019 | 1 Kommentare | Kategorie: Politik

Thomas Strobl (CDU) sei unter Druck gesetzt worden, vermutet die Werte-Union.
Foto: dts Nachrichtenagentur

Stuttgart  – Nach der überraschenden Absage von CDU-Vize Thomas Strobl zur Jahrestagung der sogenannten „Werte-Union“ hagelt es aus der Gruppierung neue Kritik.

„Leider scheint die demokratische Diskussionskultur in Teilen der Parteiführung verloren gegangen zu sein“, sagte Werte-Union-Chef Alexander Mitsch der dts Nachrichtenagentur.

Strobl sei „wohl unter Druck gesetzt“ worden, nicht an der für Samstag geplanten Jahrestagung in Stuttgart teilzunehmen. „Wir hätten gern mit dem stellvertretenden Parteivorsitzenden über die notwendige Politikwende, zum Beispiel in der Asylpolitik, diskutiert“, sagte Mitsch weiter.

Um aus dem Umfragetief herauszukommen, dürfe es für die CDU kein „weiter so“ geben. „Die Werte-Union lässt sich nicht beirren und wird sich weiter für ein klares Profil einsetzen.“ Der Verein bezeichnet sich selbst als „konservativen Flügel“ von CDU und CSU und hat nach eigenen Angaben mehrere tausend Mitglieder.

In den letzten Monaten hatte er unter anderem mit der Forderung nach einem Rücktritt von Angela Merkel für Aufsehen gesorgt. CDU-Vorstand und Präsidium hatten 2018 beschlossen, die „Werte-Union“ nicht als Gruppe oder Gliederung der Partei anzuerkennen. (dts Nachrichtenagentur)

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Ein Kommentar auf "„Werte-Union“: Strobl vermutlich unter Druck gesetzt"

  1. Familienvater sagt:

    Also Herr Mitsch,
    im ganzen Land ist bekannt, daß die CDU-Spitze nur noch aus rückgratlosen Merkel-Günstlingen mit Lemmingen und Klatschhasen für die Aklamation auf den sogenannten Huldigungsparteitagen der alternativlosen Kanzlerin besteht.
    Ich bin überrascht, daß sie und ihre sogenannte „Werte-Union“ das auch schon merkeln. Oder hab ich übersehen, daß sie alle bei Abstimmungen auf Parteitagen und im BT gegen die befohlene Parteilinie gestimmt haben?
    Ach so, dann wären sie ja alle schon ausgetauscht und durch Beifallsklatscher ersetzt.
    Sie sollten Mut zeigen und aufstehen gegen die Alternativlosigkeit. Ansonsten müssen sie wohl wie die AM-Günstlinge zu Hause alle Spiegel abhängen, um das eigene elende Ich nicht zu sehen.

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