Umweltschutz wie Tierschutz sind selbstverständlich auch in der Pfalz ein immer größer werdendes Thema und somit wird auch bei Hobbytätigkeiten wie dem Stricken auf Alternativen wertgelegt. Vegane Strickwolle aus Baumwolle und Polyester eignet sich hierfür ganz hervorragend.
Die genannten Materialien sind jedoch nicht die einzigen, denn so gibt es unter anderem auch Kapokwolle, Sojaseide und Tencel. Diese Materialien sind nicht sonderlich bekannt und es gibt sie meist auch nicht im Wollladen zu erwerben, da einfach die Nachfrage fehlt. Dieser Ratgeber zeigt die Möglichkeiten auf, die diese Produkte bieten.
Vegane Strickwolle erfreut auch Allergiker
Allergiker freut es, umso mehr Kleidung aus veganer Wolle entsteht, denn eine allergische Reaktion ist ausgeschlossen. Wollallergiker vertragen zum Beispiel keine Schurwolle auf der Haut, dies würde sofort zu Reizungen führen.
Somit ist eine Alternative aus Acrylwolle zu wählen, diese kommt herkömmlicher Wolle sehr nahe und es ist kaum ein Unterschied zu bemerken. Dasselbe gibt es aber auch bei anderen Materialien, hier ist die Auswahl schon heute riesig, dies zeigen Online-Magazine wie www.trendgarne.de/magazin/vegane-strickwolle/ recht eindrucksvoll auf.
Garne aus Pflanzenfasern: Alternativen aus ethischen Gründen
Die Produktion von Strickwolle geschieht für gewöhnlich nicht tierfreundlich, teilweise stammen die Erzeugnisse aus Ländern, welche stellenweise auch keine Gesetze bezüglich des Tierschutzes haben oder diese gar nicht erst befolgen.
Zudem ist es nur konsequent, wenn bei veganer Ernährung zugleich von allen anderen tierischen Produkten, wie sie beispielsweise ebenso beim Stricken möglich sind, Abstand genommen wird. Warum auch nicht? Es gibt ja schließlich zahlreiche Alternativen.
Garne aus Pflanzenfasern stellen eine solide Option dar, denn Baumwolle ist relativ günstig, robust und kann in unterschiedlichen Qualitäten gekauft werden. Weniger verbreitet sind aktuell noch Hanf und Leinen, wobei auch sie im Kommen sind.
Im Gegensatz zur Schurwolle ist die Struktur von Garnen aus pflanzlichen Quellen eher glatt und weniger griffig, dies ist bezüglich des Tragegefühls deutlich zu merken. Sehr oft wird aus diesem Material sommerliche Kleidung hergestellt, dies empfiehlt sich aber auch.
Für die wärmende Eigenschaft wird zumeist auf Schurwolle gesetzt, hier gibt es als Alternative die Mischung aus synthetischen Fasern und Pflanzenfasern, so zum Beispiel Polyester, Modal oder Viskose. Die Mischung sorgt für ein Strick- und Tragekomfort.
Wo lässt sich tierfreundliche Strickwolle erwerben?
Der Bezug dieser Waren ist gar nicht so einfach, denn weiterhin ist die Nachfrage niedriger als bei Schurwolle und weiteren tierischen Produkten.
Es gibt aber die Möglichkeit, dass diese tierfreundlichen Produkte auf speziellen Fachmessen und/oder im veganen Fachhandel gekauft werden können. Als Alternative hierzu gibt es aber auch noch den Onlinehandel.
Entspricht Kunstwolle ebenfalls dem veganen Gedanken?
Unter „veganer Strickwolle“ versteht man, dass bei der Herstellung kein Alpaka, kein Hase und auch kein Schaf, also überhaupt kein Tier leiden musste. Kunstwolle aus synthetischem Material hingegen entspricht zwar ebenfalls dem veganen Gedanken. Allerdings wird häufig auf sie verzichtet. Es ist nämlich leider auch so, dass aus diesem Material wiederum viel Mikroplastik und Plastikmüll resultiert, eines der größten Probleme weltweit. Pro Waschgang landen ca. 2.000 Fasern im Abwasser, wenn dies Großteils synthetische Fasern sind, sind die Probleme dahinter für jeden Verbraucher leicht verständlich.
Allerdings ist es auch so, dass Kleidung aus diesem Material eher ungern getragen wird. Künstliche Garne lassen nämlich keinen Temperaturausgleich zu und leiten den Schweiß nur schwer nach außen, dies fördert wiederum unangenehmen Schweißgeruch.
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