Dienstag, 14. August 2018

Tötungsdelikt in Kandel: Über 100.000 Euro Aufwendungen für Abdul D. bis zum Tattag

2. August 2018 | 16 Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Regional

Abdul D. ist wegen Mordes angeklagt.
Foto: über privat

Kandel – Für Abdul D., der mutmaßlich am 27. Dezember 2017 die 15-jährige Mia V. in Kandeler dm-Markt erstochen hat, sind bis zum Tag der Tat 100.677,91 Euro öffentliche Gelder aufgewendet worden.

Das geht aus einer Anfrage der AfD-Kreistagsfraktion an die Kreisverwaltung Germersheim hervor.

Wie der AfD-Landtagsabgeordnete für den Kreis Germersheim, Matthias Joa, weiter mitteilte, bezieht sich der Kostenaufwand auf den Zeitraum vom 24. Mai 2016 bis 27. Dezember 2017. Damit fielen monatlich durchschnittlich 5.298,84 Euro für die Betreuung des damals als minderjährigen unbegleiteten Flüchtling eingestuften Abdul D an. Angenommen wurde seinerzeit ein Alter von 15 Jahren.

Demnach beliefen sich die Kosten für die vollstationäre Hilfe in der Unterkunft für minderjährige Asylbewerber „Insel“ in Wörth auf 75.795,84 Euro Miete, an das DRK flossen 9.565,57 Euro.

Für einen Sprachkurs wurden 1663,07 Euro ausgegeben und auf die spätere Wohngruppe von Abdul.D. in Neustadt entfielen 13.248,64 spätere Wohngruppe. Dazu kam noch ein Beitrag für Krankenhilfe in Höhe von 404,79 Euro.

Mit einer letzten Zahlung vom 23. März diesen Jahres wurden die vom Landkreis aufgewandten Kosten zu 100 Prozent vom Land Rheinland-Pfalz erstattet.

Gegen Abdul. D läuft derzeit der Prozess am Landauer Landgericht. Die Staatsanwaltschaft hat den wahrscheinlich aus Afghanistan stammenden abgelehnten Asylbewerber wegen Mordes angeklagt.

Da das genaue Alter D.s nicht exakt festzustellen ist – Gutachten setzen einen möglichen Zeitrahmen von 17,5 bis 20 oder 21 Jahren zum Tatzeitpunkt – wird das Verfahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit nach Jugendstrafrecht geführt (in dubio pro reo/im Zweifel für den Angeklagten). Das Gericht will jedoch weiterhin versuchen, das genaue Alter des Angeklagten in Erfahrung zu bringen, wie Landgericht-Vizepräsident Schelp bei einer Pressekonferenz zu Prozessbeginn am 18. Juni sagte.

Abdul D. wird vorgeworfen, seine Ex-Freundin Mia, die sich von ihm getrennt hatte, aus Rache und Eifersucht getötet zu haben. Schon zuvor war er mehrmals wegen Drohungen gegen Mia und Gewalt gegen einen vermeintlichen Rivalen aufgefallen. Nach einer Gefährderansprache der Polizei am Morgen des 27. Dezember beging er am Nachmittag die Tat.

Nach einem Bericht der „Bild“ soll Abdul D. unlängst versucht haben, in der Haft mit einer Rasierklinge Suizid zu begehen. Es soll im Krankenhaus behandelt worden sein und sich nun wieder in seiner Zelle befinden.

(red)

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16 Kommentare auf "Tötungsdelikt in Kandel: Über 100.000 Euro Aufwendungen für Abdul D. bis zum Tattag"

  1. Danny G. sagt:

    Wertvoller als Gold ! Mehr muss man dazu nicht sagen !

    • Hans-Jürgen Höpfner sagt:

      Wertvoller als Gold, jawollja! 😉

      Und wenn man jetzt noch sämtliche Justizvollzugskosten und Zwangsanwälte plus Polizei dazurechnet sind wir locker ÜBER 1 MIO!

  2. Philipp sagt:

    Im Vergleich zu den paar Kröten, die eine qualifizierte Altersbestimmung gekostet hätte, ist das eine ganze Menge.
    Wenn die verantwortlichen Mitarbeiter, die den muF als 14-jährigen akzeptiert haben, nur 10% des Misstrauens, der üblicherweise einem Eingeborenen auf einer Behörde entgegenschlägt, gehabt hätten, hätte das den Steuerzahler sicher 2/3 des Betrages erspart!
    Dazu kommen jetzt noch die Kosten, die (…) die „Wirren von Kandel“ mit ihren Gegendemos und Sabotageaktionen verursachen.

    Der Verlust, den Mias Eltern erlitten haben, wiegt aber ungleich schwerer, auch wenn er materiell gar nicht fassbar ist!

  3. Armin Schmidt sagt:

    Für die Kinder derjenigen, die schon immer hier leben, hat Muttis Staat leider keine 5.000 € monatlich übrig. Die werden mit 200 € abgespeist. Finde den Fehler…

  4. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Zur Erinnerung:

    In den Herkunftsländern reicht ein Euro aus um einen Menschen für einen Tag mit Nahrung zu versorgen.

  5. Herbstbernd sagt:

    Respekt das eine Zeitung heute noch den Mut hat solche Zahlen zu veröffentlichen. Wenn man die Kosten „runterrechnet“ auf einen durchschnittlichen Steuerzahler kommt man dann auf ca. 12-14 Steuerzahler die ihre kompletten Steuerabgaben für die Betreuung eines Flüchtlings erarbeiten müssen. Bei der Vielzahl unbegleiteter Minderjähriger kann man sich dann selbst fragen ob das zu schaffen ist.

  6. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Der erste Prozesstag dürfte auch so um die 50 000 EUR gekostete haben, damit ja kein Bild des armen Jungen öffentlich wird, der selbst Nacktbilder seines Opfers ins Internet gestellt hat.

    Dabei geht es nur um eines: Die verehrte Obrigkeit wiil vermeiden, dass herauskommt was für ein Witz ein Verfahren nach Jugenstrafrecht ist, bei jemandem der LÄNGST erwachsen ist.

  7. Kai Schnabel sagt:

    Die Kinder- und Jugendhilfe betreute zum Stichtag 9. Februar 2016, 61.893 Unbegleitete – darunter 16.664 junge Volljährige, wie das Bundesfamilienministerium der „Welt“ mitteilte. Das Bundesverwaltungsamt hat für sie einen durchschnittlichen Kostentagessatz von 175 Euro pro Kopf ermittelt, also 5250 Euro monatlich.

    Dieser Betrag enthält sowohl die Kosten der Inobhutnahme als auch die Hilfen zur Erziehung. Stagniert die Zahl der Unbegleiteten auf dem aktuellen Niveau, ergibt sich also ein Betrag von 3,95 Milliarden Euro für das laufende Jahr. Trotz der vergleichsweise hohen Straffälligkeit in dieser Gruppe wurde im Jahr 2016 kein Unbegleiteter abgeschoben, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei hervorgeht.

  8. Ambrosia sagt:

    Für Kinderhospize zahlt der Staat nichts, das Land auch nicht. Schönes Deutschland.

    • Chris sagt:

      Ihr Freund Gkdingsda nennt spendenaktionen für kinderhospize „Theater von einem Politclown“ oder so ähnlich.
      Also heucheln sie hier bitte kein Mitgefühl und Sorge um sterbende Kinder. Das nimmt ihnen keiner ab.

    • Tobi sagt:

      Hör auf hier deine sozialistischen Kram loszuwerden, wer sich kein Hospiz leisten kann, stirbt auch ohne!

      • Danny G. sagt:

        Wenn ich solche Kommentare lesen muss, rollen sich meine Zehnägel hoch. Wenn das keine Hassrede ist, dann verstehe ich die Welt nicht mehr.
        Aber das Gesetz vom kleinen Heiko ist ja auch nicht unbedingt „Genreübergreifend“ Hass und Hetze sieht jeder anders und so dürfen solche abartigen Bemerkungen über Kinderhospize unzensiert geschrieben werden, während man zu, noch nicht so lange hier lebenden Deutschen mit afrikanischem Migrationshintergrund, nicht mal mehr Schokoschaumkuss sagen darf.
        Was ich Tobi nach dieser Aussage wünsche, darf sich jeder selbst ausdenken…..

        • Tobi sagt:

          Womist hier Hass oder Hetze? Mit der Meinungsfreiheit ist es nicht weit her bei dir! Wie moralisch verkommen muss man sei um anderen das Recht auf freie Meinungsäußerung abzusprechen!

          Widerlichste Hetze vom Danny, aber das sind wir gewohnt! Keine Argumente nur Hass für andere!

          • Danny G. sagt:

            Liebe Redaktion: Leider muss ich noch ein letztes mal den Troll füttern.

            Zwei Sätze von Tobi hintereinander:

            Satz 1: Hör auf hier deine sozialistischen Kram loszuwerden, wer sich kein Hospiz leisten kann, stirbt auch ohne!

            Satz 2: Wie moralisch verkommen muss man sei um anderen das Recht auf freie Meinungsäußerung abzusprechen!

            Noch Fragen ? Manche sind moralisch verkommen, und andere verbieten den sozialistischen Kram.

          • Tobi sagt:

            Oh, armer Danny, halte ich mich nicht an die PC?
            Du armer Tropf, ich werde mich bemühen nur Meinungen zu vertreten die deiner Meinung entsprechen.
            Gesinnungsterror wollen wir hier schließlich nicht haben.

            Ich bitte vielmals um Entschuldigung.

            Dicker knuddler vom Tobi.

  9. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Die Linken wollen doch die Religion des Friedens, den Islam,
    frag Tobi.

    Ist doch toll. Sie wollten doch diese „Goldstücke.“
    Gold ist teuer.

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