
Bürgermeister und Baudezernent Dr. Maximilian Ingenthron, Sylvia Schmidt-Sercander, stellvertretende Leiterin der Abteilung Stadtplanung und Stadtentwicklung beim städtischen Bauamt, und Bauamtsleiter Christoph Kamplade (v.l.n.r.) am Baufeld 15 im „Wohnpark Am Ebenberg“.
Foto: ld
Landau. Die Vergabe von Grundstücken im „Wohnpark Am Ebenberg“ an Baugemeinschaften gilt landes- und inzwischen auch bundesweit als vorbildlicher Weg der zukunftsfähigen gemeinschaftlichen Quartiersentwicklung.
Auch das Baufeld 15, direkt östlich angrenzend zum Südpark an der Ecke Georg-Friedrich-Dentzel-Straße/Wirth-Allee gelegen, soll durch Baugemeinschaften entwickelt werden. Um das Bewerbungsverfahren vorzustellen, fand jetzt eine gut besuchte Informationsveranstaltung statt. Rund 70 Interessenten sowie Fachleute waren der Einladung der Stadt gefolgt.
„Die Vermarktung an Baugemeinschaften ist seit dem Jahr 2012 zu einem erfolgreichen Instrument der Quartiersentwicklung geworden“, bekräftigte Bürgermeister und Baudezernent Dr. Maximilian Ingenthron, der die Gäste zur Informationsveranstaltung im „Wohnpark Am Ebenberg“ begrüßte.
„Bauen in Baugemeinschaften – das ist eine Herausforderung, aber vor allem eine riesige Chance, das eigene Lebensumfeld gemeinsam mit den künftigen Nachbarn selbst zu entwickeln und zu gestalten. Es hilft, die Kosten des Planens und Bauens merklich zu reduzieren. Das schafft Freiräume für eigene Vorstellungen und Ziele – und dies inmitten des «Wohnparks Am Ebenberg» als einem hoch attraktiven urbanen Raum mit hohem Lebenswert und einer herausragenden städtebaulichen Qualität.“
Er sei überzeugt, dass das Baufeld 15 mit seiner exponierten Lage am zentralen Südpark eine ideale Ergänzung und eine gute Grundlage für ein weiteres erfolgreiches Projekt mit Baugemeinschaften darstelle, so Dr. Ingenthron weiter.
Das Baufeld 15 ist ca. 7.250 Quadratmeter groß und bietet voraussichtlich drei Baugemeinschaften Platz. Neu: Das bisher durchgeführte Vergabeverfahren für Baugemeinschaften soll zu einem zweistufigen Anker-/Anliegerverfahren weiterentwickelt werden.
Das für Landau neue Verfahren orientiert sich am „Tübinger Modell“, das eine vorgezogene Entwicklung mit einem sogenannten Ankerprojekt vorsieht. Dieses Ankerprojekt – ebenfalls eine Baugemeinschaft – übernimmt zusätzlich zu seinem eigenen Bauprojekt die übergeordnete Planung und Steuerung der Errichtung einer Gemeinschaftstiefgarage sowie der gemeinschaftlichen Außenanlagen.
Sobald das Ankerprojekt diese Grundlagen geschaffen hat, steigen die übrigen Baugemeinschaften – die sogenannten Anlieger – in das Verfahren mit ein.
„Das Anker-/Anliegerverfahren stellt eine konsequente Weiterentwicklung des Landauer Modells der Quartiersentwicklung mit Baugemeinschaften dar und knüpft an das bereits praktizierte Konzeptvergabeverfahren für Investoren im Wohnpark an“, ist Baudezernent Dr. Ingenthron überzeugt.
Über die Vergabezusagen an das Ankerprojekt und die Anlieger soll in einer Fachjury – wie bei der Konzeptvergabe für Investoren bereits praktiziert – vorberaten werden. Die Jury wird aus externen Fachleuten sowie aus Vertretern des Bauausschusses, der Verwaltung und der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK) bestehen. Der Stadtrat beschließt auf dieser Basis dann über die Grundstücksvergaben.
Im ersten Schritt des zweistufigen Bewerbungsverfahrens können sich nun Baugemeinschaftsinitiativen auf das Ankerprojekt bewerben. Bewerbungsschluss ist der 5. Februar 2019. Ab Mitte 2019 folgt die Bewerbungsphase für die Anliegerprojekte.
Am Montag, 3. Dezember 2018, findet ein Rückfragenkolloquium mitsamt „Marktplatz der Ideen“ statt, das sich insbesondere an Interessenten für das Ankerprojekt richtet.
Beginn im Foyer der städtischen Entsorgungswerke in der Georg-Friedrich-Dentzel-Straße 1 ist um 18 Uhr.
Um Anmeldungen bis Mittwoch, 28. November, wird gebeten. Diese, sowie Fragen zum Bewerbungsverfahren nimmt Anne Verena Freidinger von der DSK unter 06 81/ 96 77 87 27 bzw. verena.freidinger@dsk-gmbh.de entgegen.

Diesen Artikel drucken


Landau. Ein Erfolgsprojekt geht in die nächste Runde: Nachdem sich in Landau bereits neun Baugruppen auf den Weg gemacht haben, ihre gemeinschaftlichen ...
Landau. Der Wohnpark am Ebenberg war vor einem Jahr Thema beim Landesrechnungshof, der der Stadt Landau vorgeworfen hatte, sie würde zu ...
Landau. Am Samstag, 24. Juni und Sonntag, 25. Juni haben interessierte Bürger die Möglichkeit, sich aus erster Hand über Bauprojekte in ihrer ...
Landau. Das „Jahr der Spatenstiche“ in der Stadt Landau findet seine Fortsetzung: Im „Wohnpark Am Ebenberg“ fiel jetzt der offizielle Startschuss für ...
Landau. Die „Konversion Landau Süd“ bildet das Schlussstück der erfolgreichen Umnutzung ehemaliger Militärflächen in Landau. Nachdem im Zuge der Landesgartenschau vor allem ...
Landau. Am 1. März 2016 hat der Landauer Stadtrat der weiteren Vergabe von Baufeldern im Wohnpark Am Ebenberg zugestimmt. Der Bauausschuss hatte ...
Landau. Die Entwicklung des Wohnparks Am Ebenberg befindet sich auf der Zielgeraden: Mit den Baufeldern 22a und 25b/d gehen jetzt die letzten ...
Landau. Im April beginnen die Bauarbeiten für ein Verwaltungsgebäude im „Wohnpark am Ebenberg“, das vor allem die Universität Landau nutzen wird. Den ...
Landau – In einer Halle aus den 40er Jahren, in der das französische Militär bis zu seinem Abzug Panzer wartete, werden in ...
Landau. Am 1. März 2016 hat der Landauer Stadtrat der Vergabe von acht Baufeldern im Wohnpark Am Ebenberg zugestimmt. Der Bauausschuss hatte ...
Landau. Am 1. März 2016 hat der Landauer Stadtrat der Vergabe von acht Baufeldern im Wohnpark Am Ebenberg zugestimmt. Der Bauausschuss hatte ...
Landau. Es tut sich was im Landauer „Wohnpark Am Ebenberg“. Mit einer symbolischen Grundsteinlegung durch OB Schlimmer und dem rheinland-pfälzischen Finanzminister Dr. ...













Als Bauherr würde ich dort eine verstärkte, erdbebensichere Bodenplatte errichten.
Denn in der Nähe ist das GEOTHERMIE-Kraftwerk, wo es schon öfters zu kleinen Beben und Setzrissen etc. gekommen ist.