Berlin – Polizeigewerkschafter haben Konsequenzen aus der aktuellen Studie zur Flüchtlingskriminalität gefordert.
Die Polizei weise seit Jahren auf die in der Studie angesprochenen Probleme hin, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Ulf Küch, der „Welt“.
„Doch lange wollten die Politiker nicht hinhören, etwa bei dem Phänomen der sogenannten unbegleiteten minderjährigen Ausländer“, sagte Küch. „Den Polizisten war schon 2015 klar, dass darunter viele erwachsene Männer sind.“
Wenn die Beamten dann beim Jugendamt darum gebeten hätten, das Alter medizinisch prüfen zu lassen, seien sie jedoch auf Ablehnung gestoßen. „Hoffentlich trägt Pfeiffers Studie dazu bei, dass die Probleme mit erwachsenen Kriminellen, die hier als Flüchtlingsjugendliche umsorgt werden, angegangen werden“, sagte Küch.
Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, kritisierte angesichts der Kriminalität durch Zuwanderer: Es sei naiv, „jeden Monat 15.000 Migranten unerlaubt einreisen zu lassen, darunter die Mehrheit ohne jedes Identitätsdokument, und sich dann zu wundern, dass darunter auch viele Straftäter sind“. Die „Zeche für die Naivität der Politiker“ zahlten die Kriminalitätsopfer. (dts Nachrichtenagentur)
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