Sonntag, 29. Januar 2023

Obduktionsergebnis: Afghanische Ehefrau in Asylbewerberunterkunft in Wörth wurde erstochen

17. Dezember 2015 | Kategorie: Kreis Germersheim
Foto: dts Nachrichtenagentur

Foto: dts Nachrichtenagentur

Wörth – In einer kommunalen Asybewerberunterkunft in der Heilbachstraße hatte ein Bewohner einer Asylbewerberunterkunft am 27. November seine Ehefrau umgebracht.

Wie die Staatsanwaltschaft Frankenthal und das Polizeipräsidium Rheinpfalz aktuell mitteilten, habe es sich um eine Beziehungstat gehandelt.

Im Verlauf eines Streits habe der 31-jährige afghanische Asylbewerber seine 24-jährige, ebenfalls aus Afghanistan stammende Ehefrau, getötet.

Die Obduktion des Leichnams ergab, dass mehrere Messerstiche zum Tod der jungen Frau geführt hatten.
Der 31-Jährige befindet sich seither in Untersuchungshaft.

Nachbarn hatten derzeit die Polizei angerufen und eine Ruhestörung durch einen „laut schreienden Mann“ gemeldet. In der Asylbewerberunterkunft sind insgesamt acht Personen gemeldet.

Die Polizei fuhr zur angegebenen Adresse und klingelte. Die Tür öffnete ein leichtverletzter Mann – mit blutverschmierter Kleidung. Bei der Überprüfung des Anwesens fanden die Beamten dann im Flur die leblose, blutüberströmte Frau.

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4 Kommentare auf "Obduktionsergebnis: Afghanische Ehefrau in Asylbewerberunterkunft in Wörth wurde erstochen"

  1. Patrick sagt:

    Refugees welcome!

    • Spaßbremse sagt:

      Hey Patrick, keine Bange, die dadurch entstandene „Lücke“ an Fachkräften wird schnell wieder gestopft werden, siehe den Link der UNHCR zu den aktuellen „daily estimates“. Vielleicht sollten die 3 Milliarden an die Türkei aber doch nicht gezahlt werden, bevor unseren Unternehmen noch hochqualifizierte Arbeitskräfte durch die Lappen gehen…oder wir schicken zur „Bekämpfung von Schleuser-Aktivitäten“ weitere Marineschiffe in das Mittelmeer um durch den küstennahen „Express-Transport“ nach Lampedusa unsere Renten zu sichern. Und immer dran denken – WIR WOLLEN DAS – WIR SCHAFFEN DAS – TSCHAKA!

  2. Stephan sagt:

    Also, ich weiß ja nicht. Ist es nicht schon schlimm genug, dass ein Mensch sein Leben verloren hat?
    Es ist ein Menschenleben ausgelöscht worden. Das sind Menschen wie Du und ich und das ist schlimm genug. Muss man dann überhaupt ein Wort darüber verlieren mit irgendwelchen Kommentaren? Diese Menschen hatten ein hartes Leben und besitzen den Mut alles aufzugeben, um in einem völlig fremden Land neu anzufangen. Hut ab dafür.

    • Spaßbremse sagt:

      Hallo Stephan, ich kommentiere das da ich mir ernsthafte Gedanken/Sorgen um die Sicherheit in unserem Lande mache angesichts der geringen Hemmschwelle mancher(!) Flüchtlinge, Gewalt anzuwenden. Oder wann hatten wir das letzte Mal in unserer überschaubaren VG zwei schwerwiegende Messerattacken innerhalb weniger Wochen? Wie ich das schon einmal geschrieben habe, eine zentrale Forderung meinerseits wäre eine Koppelung des Asylrechts an das Strafrecht. Wer Streß macht, fliegt raus, fertig. Jeden Tag sterben Hunderttausende/Millionen von Menschen weltweit, aus den unterschiedlichsten Gründen. Berührt Dich tatsächlich jeder Einzelne? Dann hast Du aber verdammt viel zu bewältigen. Ob diese Menschen ein hartes Leben hatten, kann ich nicht beurteilen. Meines Wissens nach gibt es u.A. auch in Afghanistan sichere Regionen, daher sehe ich persönlich keinerlei Notwendigkeit, manche Nationalitäten massenhaft bei uns aufzunehmen. Ausgenommen politisch Verfolgte, das dürfte aber eine überschaubare Minderheit sein. Asylrecht ist per gesetzlicher Definition ein Individualrecht, auch wenn das momentan leider seitens der Politik ignoriert wird. Weltweit sind wie viele Millionen Menschen auf der Flucht? Irgendwas zwischen 60 und 100 Millionen meine ich gelesen zu haben. Dieses Jahr haben wir bereits über eine Million Flüchtlinge aufgenommen. Wie lange soll das noch so weitergehen bzw. gut gehen? Fuck, schon wieder abgeschweift vom Thema, ich wollte eigentlich gar nichts mehr dazu schreiben, warum sich auch ständig wiederholen. Ich sehe „uns“ als Land mit diesen Massen schlichtweg überfordert und auch gefährdet, Punkt. Nice WE!