
Landrätin Theresia Riedmaier (links) und Integrationsministerin Irene Alt (rechts) überreichen Kun-Soo Reuter aus Korea ihre Einbürgerungsurkunde.
Foto: kv-süw
SÜW. Integrationsministerin Irene Alt besuchte im Rahmen der landesweiten Einbürgerungskampagne „Ja zur Einbürgerung“ die Einbürgerungsfeier im Landkreis Südliche Weinstraße und überreichte Landrätin Theresia Riedmaier zudem einen Broschürenständer mit dem neuen Logo der Einbürgerungskampagne zur Präsentation von Infomaterialien zur Einbürgerung.
„Den Kommunen kommt bei der Integrationsförderung eine besondere Rolle zu. Dort haben Migranten unmittelbar Kontakt zu Behörden und Institutionen, dort kann sich ein Gefühl des Dazugehörens entwickeln. Umso wichtiger ist es, dass auf kommunaler Ebene die Einbürgerung aktiv gefördert wird. Im Rahmen unserer landesweiten Kampagne ‚Ja zur Einbürgerung‘ unterstützen wir die Einbürgerungsbehörden in den Kreisen und kreisfreien Städten beim Werben für die Einbürgerung und bei ihrer sehr engagierten Arbeit“, so Alt.
Landrätin Theresie Riedmaier bedankte sich für den neuen Broschürenständer und betonte den guten Ruf des Landkreises Südliche Weinstraße als Region in der Menschen, die zuwandern willkommen sind.
Bei der anschließenden Einbürgerungsfeier überreichten Ministerin und Landrätin 21 Persönlichkeiten die Einbürgerungsurkunde und verliehen ihnen damit die deutsche Staatsangehörigkeit. Die Personen stammen aus elf verschiedenen Ländern: Bosnien- und Herzegowina, Frankreich, Georgien, Iran, Italien, (Süd)Korea, Libanon, Polen, Senegal, Türkei und aus Ungarn. Zwölf erhielten eine doppelte Staatsbürgerschaft und durften somit ihre bisherige Staatsbürgerschaft behalten.
Integrationsministerin Irene Alt rief dazu auf, die neuen Rechte zu nutzen: „Dieses Land bietet Ihnen zahlreiche Chancen in vielen Bereichen. Erfüllen Sie Ihre Träume! Und bestimmen Sie mit. Nutzen Sie die demokratischen Möglichkeiten, lassen Sie sich wählen und gehen Sie wählen. Je mehr Menschen sich an demokratischen Wahlen beteiligen, desto stärker ist unsere Demokratie.“
Landrätin Riedmaier appellierte zudem an die Neubürger: „Geben Sie Ihre positiven Erfahrungen mit der Einbürgerung als Botschafter weiter. Machen Sie anderen Mut und schildern Sie, dass die Voraussetzungen für die deutsche Staatsangehörigkeit gar nicht so schwer zu erfüllen sind, wie manche meinen“.
Im Rahmen der landesweiten Kampagne ‚Ja zur Einbürgerung‘ unterstützt die Landesregierung die Einbürgerungsbehörden in den Kreisen und kreisfreien Städten beim Werben für die Einbürgerung und bei ihrer sehr engagierten Arbeit. Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz hat eine neue Broschüre „Ja zur Einbürgerung“ herausgegeben, die in den Verbandsgemeinden und Sozialen Beratungsstellen beziehungsweise Einrichtungen zur Verfügung steht. Zudem ist an diesen Stellen auch die Informationsschrift des Landkreises Südliche Weinstraße (Wege zur Einbürgerung) erhältlich.
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Ministerin Irene Alt (rechts) übergibt den Broschürenständer an Landrätin Theresia Riedmaier (links).

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