Montag 12.Oktober 2026

Mehr als nur Zeitvertreib – Expertentalk mit Yusuf Günes von Filapen®: Kriterien für nachhaltiges Lernspielzeug

4. Dezember 2025 | Kategorie: Allgemein, Familie, Ratgeber

Yusuf Günes
Quelle: filapen.de

Wer heute durch die Gänge großer Spielwarenhäuser läuft oder sich durch Online-Marktplätze klickt, steht oft vor einer schieren Reizüberflutung. Buntes Plastik, laute Geräusche und kurzlebige Trends dominieren das Bild.

Doch bei vielen Eltern und pädagogischen Fachkräften findet ein Umdenken statt: Der Ruf nach Beständigkeit und echtem Mehrwert wird wieder lauter. Genau in dieser Nische hat sich das Kieler Start-up Filapen® positioniert, das mittlerweile als unangefochtener Marktführer im Bereich hochwertiger 3D-Stifte und magischer Lernbücher gilt. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache – über 100.000 verkaufte Stifte und zehntausende wiederverwendbare Übungshefte zeigen, dass der Bedarf an innovativen Lernkonzepten riesig ist.

Dabei geht es dem Gründer Yusuf Günes nicht bloß um den Absatz, sondern um eine klare Philosophie: Die Entwicklung mit Lernspielzeug fördern und dabei ökologische Verantwortung übernehmen.

Wenn Montessori-Ansätze auf strenge deutsche Qualitätskontrollen treffen, entsteht Spielzeug, das nicht nach zwei Tagen in der Ecke landet. Aber woran erkennen Eltern eigentlich, ob ein Produkt die Kreativität wirklich anregt oder nur kurzfristig unterhält?

Im Interview mit Yusuf Günes soll tiefer in die Materie eingetaucht und verstanden werden, warum Nachhaltigkeit im Kinderzimmer kein bloßes Modewort sein darf.

Frage: Herr Günes, der Begriff „pädagogisch wertvoll“ wird heute fast inflationär auf Verpackungen gedruckt. Wenn Eltern nun vor der Wahl stehen: Was sind aus Ihrer Sicht die entscheidenden Indikatoren, an denen man erkennt, dass ein Spielzeug die kognitive Entwicklung eines Kindes tatsächlich nachhaltig unterstützt und nicht nur oberflächlich beschäftigt?

Yusuf Günes: Pädagogisch wertvoll“ liest man heute oft – aber die wirklich entscheidenden Indikatoren lassen sich gut zusammenfassen.
Für mich beginnt es immer mit Qualität bei der Herstellung: Ein Spielzeug muss sicher, langlebig und so verarbeitet sein, dass Kinder es täglich nutzen können, ohne dass etwas kaputt geht.

Genauso wichtig ist ein durchdachtes Konzept. Ein Lernspielzeug sollte klar erkennbar machen, welche Kompetenzen es fördert – und nicht nur hübsch aussehen.
Außerdem sollte es nicht schnell langweilig werden.

Gute Materialien wachsen mit dem Kind mit, bieten verschiedene Schwierigkeitsgrade oder regen zur freien Gestaltung an.
Und zuletzt: Die Lernfortschritte sollten messbar sein – sei es durch wiederkehrende Aufgaben, sichtbare Entwicklungsschritte oder kleine Erfolgserlebnisse, die Kinder motivieren.
Wenn all diese Faktoren zusammenkommen, unterstützt ein Spielzeug die kognitive Entwicklung wirklich nachhaltig.

Frage: Ihr Unternehmen sitzt in Kiel und hat sich mit Produkten wie den wiederverwendbaren magischen Heften oder 3D-Stiften als Marktführer etabliert. Inwiefern spielt dabei der Aspekt der Wiederverwendbarkeit und der Umweltfreundlichkeit eine Rolle bei der Produktentwicklung, um sich von der klassischen „Wegwerfware“ im Spielzeugsektor abzuheben?

Yusuf Günes: Für uns ist Wiederverwendbarkeit nicht einfach ein Marketingbegriff, sondern Teil unserer Grundidee.
Gerade im Spielzeugbereich landet vieles nach ein paar Wochen in der Ecke – oder im Müll.

Wir wollten von Anfang an zeigen, dass es auch anders geht.
Unsere magischen Übungshefte oder die 3D-Stifte kann man immer wieder nutzen. Das spart nicht nur jede Menge Geld, sondern sorgt auch dafür, dass Kinder länger Freude daran haben – und man kann sie später mit gutem Gewissen an jüngere Geschwister weitergeben.

Natürlich achten wir dabei auch auf langlebige und möglichst umweltfreundliche Materialien. Es bringt ja nichts, etwas „nachhaltig“ zu nennen, wenn es dann nach kurzer Zeit ersetzt werden muss.

Ich glaube, genau diese Kombination – sinnvoll, wiederverwendbar und robust – macht den Unterschied und hebt uns von klassischer Wegwerfware deutlich ab.

Frage: Viele Ihrer Produkte, etwa die Montessori-Spielzeuge aus Holz oder die Zahlenbausteine, setzen auf Haptik und „Begreifen“ im wörtlichen Sinne. Warum ist diese physische Komponente, gerade in Zeiten zunehmender Digitalisierung, für das räumliche Denken und die Geschicklichkeit so essenziell?

Yusuf Günes: Ich bin überzeugt: Gerade in einer digitalen Welt brauchen Kinder genug Dinge, die sie wirklich anfassen können.
Wenn ein Kind Klötze stapelt, Formen sortiert oder Zahlenbausteine dreht, arbeitet es mit allen Sinnen – und genau das ist entscheidend für räumliches Denken, Feinmotorik und Problemlösungsfähigkeit.

Durch diese körperliche Erfahrung versteht das Gehirn Zusammenhänge viel schneller und nachhaltiger. Ein Bildschirm kann das nur sehr begrenzt ersetzen.
Außerdem macht es einen großen Unterschied, wenn Kinder spüren, wie sich ein Holzbaustein anfühlt, wie schwer er ist oder wie er kippt. Dieses echte „Begreifen“ schafft eine Art Muskelgedächtnis, das man digital nicht nachbauen kann.

Deshalb setzen wir bewusst auf hochwertige, haptische Materialien: Sie holen Kinder ein Stück weit aus der digitalen Überflutung heraus und geben ihnen die Möglichkeit, spielerisch echte Fähigkeiten zu entwickeln.

Frage: Sicherheit ist für Eltern und Großeltern oft das Kriterium Nummer eins. Sie betonen strenge Qualitätskontrollen und einen deutschsprachigen Kundenservice – welche spezifischen Standards müssen erfüllt sein, damit ein Produkt bei Filapen® überhaupt ins Sortiment aufgenommen wird?

Yusuf Günes: Sicherheit steht bei uns tatsächlich an erster Stelle – ohne Kompromisse.

Wir arbeiten ausschließlich mit zertifizierten Herstellern, die nachweislich hohe Standards erfüllen. Bevor ein Produkt überhaupt ins Sortiment kommt, durchläuft es strenge Kontrollen bei renommierten Prüfstellen wie QIMA oder TÜV.

Ebenso wichtig: Wir verwenden keine schädlichen Farben, Lacke oder Materialien. Gerade bei Produkten, die Kinder täglich in der Hand haben, darf es keinerlei Risiken geben.
Und wir gehen noch einen Schritt weiter: Wir spielen jede mögliche Alltagssituation durch, um potenzielle Risiken schon im Vorfeld auszuschließen – einfach, damit Eltern ein wirklich sicheres Gefühl haben.

Unsere Kollegen im Kundenservice leisten hervorragende Arbeit. Wir antworten innerhalb von 24 Stunden – in über 90 % der Fälle sogar am selben Tag. Jede Anfrage wird mit echter Sorgfalt behandelt und immer im Sinne des Kunden gelöst.
Diese Kombination aus geprüfter Qualität und verlässlichem Service ist für viele Eltern ein wichtiger Grund, sich für Filapen® zu entscheiden.

Frage: Ein Blick auf Ihr Sortiment zeigt eine breite Zielgruppe, von Kleinkindern, die schreiben lernen, bis hin zu kreativen Erwachsenen und Hobbykünstlern. Wie gelingt der Spagat, innovative Lernkonzepte zu entwickeln, die sowohl in Kindergärten als auch im heimischen Wohnzimmer gleichermaßen funktionieren und begeistern?

Yusuf Günes: Der Spagat gelingt uns, weil wir Produkte entwickeln, die Kinder wirklich von Anfang an begleiten – und dabei mit ihnen „mitwachsen“.
Schon ab etwa 3 Jahren starten wir mit einfachen, haptischen Materialien wie unserem Montessori-Brett oder sogar alltagsnahen Produkten wie der Brotdose, die spielerisch Ordnung und Selbstständigkeit fördern.

Ab 6 Jahren kommen dann unsere magischen Lernbücher, Gefühlstagebücher, Gefühlskarten, Wochenplaner oder Zahlenbausteine ins Spiel – alles Materialien, die Kinder kreativ fordern, Lerninhalte greifbar machen und gleichzeitig Spaß bringen.

Und mit Produkten wie dem 3D-Stift schaffen wir eine Brücke zu älteren Kindern, Jugendlichen und sogar kreativen Erwachsenen, die gerne gestalten oder modellieren.
Das Entscheidende ist: Filapen-Produkte funktionieren im Kindergarten genauso gut wie zuhause, weil sie einfach, intuitiv und vielseitig einsetzbar sind.

Und am Ende ist das unser größter Antrieb: Mit Filapen hat die ganze Familie Spaß – vom Kleinkind bis zum Hobbykünstler.

Frage: Sie haben das ambitionierte Ziel formuliert, die Nummer 1 in Sachen Lernspielzeuge zu werden. Wenn Sie in die Zukunft blicken: Welche Lücken sehen Sie noch im aktuellen Marktangebot für Kinder und wie plant Filapen®, diese durch neue pädagogische Ansätze zu schließen?

Yusuf Günes: Wir haben definitiv noch einen langen Weg vor uns – aber ich bin sehr zuversichtlich.
Im aktuellen Markt sehe ich vor allem zwei große Lücken: Viele Lernspielzeuge sind entweder pädagogisch gut, aber langweilig – oder sie machen Spaß, bringen aber kaum wirklichen Lernwert. Dazu kommt, dass Nachhaltigkeit und Qualität oft zu kurz kommen.

Genau hier wollen wir ansetzen: Filapen verbindet Qualität, Spaß, Nachhaltigkeit und hervorragenden Service – und das konsequent in jedem neuen Produkt.
Unser Ziel ist es, Lernmaterialien zu entwickeln, die Kinder wirklich abholen, ihre Neugier wecken und gleichzeitig pädagogisch fundiert sind. Also Produkte, die nicht nur hübsch aussehen, sondern echte Lernfortschritte ermöglichen.

Wir arbeiten bereits an neuen Konzepten, die noch stärker auf Selbstständigkeit, Kreativität und emotionales Lernen setzen. Wenn wir diese Lücken Stück für Stück schließen, kommen wir unserem Ziel, die Nummer 1 im Bereich Lernspielzeuge zu werden, immer näher.

Vielen Dank für die spannenden Einblicke in die Welt des modernen Lernspielzeugs und das informative Gespräch.

Gefällt Ihnen unsere Zeitung?

Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.

⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Zur Startseite

Abonnieren Sie auch unseren Pfalz-Express-Kanal bei YouTube

Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

Kommentare sind geschlossen